Allgemeine Gesundheitstipps - Archiv


1.10.2017, Schönheit aus der Apotheke

Wenn die Haut glatt und gesund ist, macht der Blick in den Spiegel Spaß. Doch wie schaffen wir es, sie in diesem Zustand zu erhalten? Gibt es eine Strategie, damit Haut und Haare im Lauf der Jahre schön bleiben? Und welche Mittel aus der Apotheke können dabei helfen? Die Neue Apotheken Illustrierte widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2017 auf zehn Seiten intensiv der gesunden Haut, schönen Haaren und widerstandsfähigen Zähnen.

Das Themen-Spezial »Schönheit aus der Apotheke« umfasst folgende Themen:

  • Ab 35 wird die Haut anspruchsvoller
  • Kosmetik-ABC
  • Das macht die Haare schön!
  • Nagelpflege aus der Apotheke
  • Schöne Zähne, ganz in Weiß
  • 10 Pflanzen für die Haut

Themen-Spezial: Lebenselixier Wasser, 1.7.2017

Wasser ist für uns mehr als Durstlöscher und Reinigungsmittel. Es dient vielmehr als inneres Lösungsmittel für Nährstoffe, ist eine Voraussetzung, dass der menschliche Stoffwechsel funktioniert, hilft bei der Temperaturregelung und gibt dem Körper Form. Warum unser Leben nicht ohne Wasser funktioniert, hat die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Juli 2017 in einem zwölfseitigen Spezial zusammengefasst.
Um diese Themen geht es:

  • Lebenselixier Wasser: Warum es nicht ohne geht
  • Was enthält Wasser?
  • Trinktipps für den Sommer
  • Wasser äußerlich angewendet
  • Tipps zum Wassersparen

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 29.5.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.
»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 28.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 28.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 15.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Wie gesund bin ich? Anleitung zum Selbsttest, 1.4.2017

Bei vielen Gelegenheiten stellen wir uns die bange Frage: Was ist mit mir? Bin ich eigentlich gesund? Selbsttests können darauf eine erste Antwort geben. Neben der Selbsttestung bietet auch die Apotheke einige Angebote, um zu überprüfen, wie es um die eigene Gesundheit steht. Was man alles für die eigene Gesundheit und das Wohlergehen tun kann, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. April 2017 zusammengefasst.

Was und wie viel der Mensch isst, bildet die Basis für sein Wohlbefinden. Eine ausgewogene Ernährung hilft dabei, sich fit und voller Energie zu fühlen. Neben der Ernährung spielt die körperliche Aktivität eine Hauptrolle für Gesundheit und Wohlergehen. Die Neue Apotheken Illustrierte veröffentlicht Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen.

Darüber hinaus können in Apotheken verschiedene Tests erworben oder dort durchgeführt werden. So bestimmen viele Apotheken zum Beispiel das Gewicht, rechnen den Body-Mass-Index aus, messen Cholesterinwerte und den Blutdruck. Die angebotenen Dienstleistungen sind von Apotheke zu Apotheke unterschiedlich. Zur Diabetes-Früherkennung werden bei erhöhtem Risiko Zuckerwerte überprüft. Urinteststreifen helfen wiederum, verschiedene Erkrankungen wie etwa eine Harnwegsinfektion zu erkennen.

Des Weiteren bietet die Neue Apotheken Illustrierte die Möglichkeit, anhand verschiedener Fragebögen Selbsttests durchzuführen. Wie hoch ist mein Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken? Besteht bei mir Rheuma-Gefahr? Habe ich möglicherweise eine Herzschwäche? Generell kann jedoch kein Selbsttest einen Arztbesuch ersetzen. Im Zweifel ist sich mit gesundheitlichen Problemen an den Hausarzt zu wenden.

Warnzeichen für Augenerkrankungen erkennen

Verzerrtes Sehen, allgemeine Sehverschlechterung, schwarze Punkte, die vor den Augen tanzen, Doppeltsehen, Blendempfindlichkeit, zusätzlicher Kopfschmerz, Lichtblitze, Rußregen, Übersehen mancher Dinge, Sehen wie durch eine Milchglasscheibe: Sehstörungen gibt es viele.

Nicht jede Sehverschlechterung ist mit einer Brille zu beheben. Manchen liegt eine Augen- oder andere Systemerkrankung zugrunde. Die Neue Apotheken Illustrierte berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2017 über die häufigsten Sehveränderungen und erklärt, was sich dahinter verbergen kann.

Fugen der Fliesen im Bad, die plötzlich krumm erscheinen, oder Fensterrahmen, die auf einmal eine Beule aufweisen. Wer das bemerkt, sucht am besten unverzüglich eine Augenarztpraxis auf. Oft steckt eine krankhafte Veränderung in der Mitte der Netzhaut dahinter. Dort befindet sich die Stelle des schärfsten Sehens, die sogenannte Makula.

Die häufigste dieser Krankheiten: die Altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD, an der in Deutschland schätzungsweise 250 000 bis 300 000 Menschen leiden. Zweithäufigster Auslöser: Folgeschäden eines Diabetes. In Deutschland betrifft das etwa 100 000 Menschen im Jahr. In beiden Fällen können bestimmte Medikamente, die man ins Auge spritzt, oder eine Operation helfen.

Gesund bleiben im Beruf

Im Idealfall sollte der Beruf Berufung sein und einen ausfüllen. Doch der Alltag in Büro, Geschäft oder Fabrik hat seine Tücken. Stress, psychischer Druck oder körperliche Erkrankungen, die unmittelbar mit der Arbeitsausführung zusammenhängen, können die schönste Arbeit auf Dauer vermiesen. Die Neue Apotheken Illustrierte fasst in einem zehnseitigen Themenspezial grundlegende Beschwerden, Risikofaktoren und Diagnosemöglichkeiten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März 2017 zusammen.

Einen anstrengenden Arbeitstag erlebt jeder einmal. Doch manchmal überschreitet die Belastung im Büro oder der Fabrik das gesunde Maß. Welche Alarmsignale es gibt, verrät Professor Dr. Albert Nienhaus, Leiter des Fachbereichs Arbeitsmedizin, Gesundheitswissenschaft und Gefahrenstoffe der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

Wie es sich anfühlt, wenn jeder Tag bei der Arbeit wegen körperlicher Beschwerden zur Qual wird, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in einer Reportage. Eine Friseurmeisterin erzählt, wie sie ihre berufsbedingte Hautkrankheit besiegte und noch heute mit Freude ihrem Traumberuf nachgehen kann.

Einen stressigen oder körperlich anstrengenden Beruf steckt man nicht immer gleich gut weg. Schwere Beine, Nervosität oder Schlafstörungen können die Folge sein. Hier bietet die Apotheke zahlreiche kompetente Hilfen aus der Natur.

Stundenlang vor Computerbildschirmen sitzen und Tasten bedienen: Dazu ist der Mensch von Natur aus nicht gemacht. Man kann aber zumindest die Arbeitsbedingungen im Büro optimieren. Dabei hilft der große Bürocheck der Neuen Apotheken Illustrierten.

1.2.2017, Zurück zu den Wurzeln: Pflanzentherapie aus dem Untergrund

Menschen profitieren von den gespeicherten Wirkstoffen und der Wirkstofffülle vieler Arzneipflanzen-Wurzeln. Welche Wurzeln sind geeignet? Gegen welche Beschwerden kommen sie zum Einsatz? Und wie müssen sie aufbereitet sein? Fragen, die die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Februar 2017 in ihrem Wurzel-Lexikon beantwortet.

Unser Ursprung, unsere Sehnsüchte, unser Leben: Dafür steht die Wurzel sinnbildlich. Wir sind in der Heimat tief verwurzelt oder gehen zurück zu unseren Wurzeln. Die unterirdischen Pflanzenteile haben ihre sprichwörtliche Bedeutung nicht zu Unrecht. Wurzeln verantworten die Ernährung der Pflanze und sorgen für einen stabilen Stand. Der Mensch profitiert von den gespeicherten Wirkstoffen.

In 21 Kurzporträts hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten Wissenswertes zu Wurzeln bekannter Arzneipflanzen zusammengetragen. Zu den bekannteren dürften etwa die Wurzeln des Baldrians, der Gelbwurz, des Ingwers oder des Süßholzes zählen. Die Inhaltsstoffe kommen gegen ganz verschiedene Beschwerden zum Einsatz. Baldrianwurzelextrakte sind etwa gegen Schlafbeschwerden wirksam, Curcuma sorgt für einen entspannten Magen-Darm-Bereich, Ingwer hilft bei Übelkeit, und Süßholzwurzel eignet sich bei Entzündungen der oberen Luftwege, aber auch um Beschwerden einer entzündeten Magenschleimhaut zu lindern.

Manche Wurzelart kann in Form loser Ware über die Apotheke bezogen werden. Andere Wurzelarten gibt es fertig abgepackt oder in Extraktform - das heißt, die Wirkstoffe sind angereichert worden - als Tablette oder Tropfen in der Apotheke. Es gibt auch Präparate, in denen der Wurzelextrakt mit anderen Heilpflanzen kombiniert vorliegt.

Haut im Fokus von Allergie-Beschwerden

Allergien sind auf dem Vormarsch. Beschwerden machen sich an den unterschiedlichsten Körperstellen und Organen bemerkbar. Dabei steht besonders häufig die Haut im Zentrum. Die Neue Apotheken Illustrierte widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2017 allergischen Hautbeschwerden und ihrer Behandlung.

Allergische Hautbeschwerden haben viele Gesichter. Hierzu zählen Rötungen, Quaddelbildung, Juckreiz oder Schwellungen. Sie weisen auf allergische Prozesse im Körper hin. Den Beschwerden können die unterschiedlichsten Auslöser zugrunde liegen. So kommen etwa UV-Strahlung, eine Überempfindlichkeit gegen Haustiere, Insektengift- oder Nahrungsmittelallergien sowie Einzelsubstanzen wie Nickel oder Chrom infrage.

Die beste Therapiemaßnahme besteht im Vermeiden des auslösenden Agens. Da das nicht immer möglich ist beziehungsweise für den Akutfall bieten sich verschiedene Präparate wie solche mit Antihistaminika, Corticoiden oder im Falle einer Sonnenallergie bestimmte Sonnenschutzpräparate an.

Clever abnehmen

Ein paar Kilos abzunehmen, wünschen sich viele. Doch der Weg zu schlankeren Figur ist nicht gerade leicht. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2017 auf zehn Seiten verschiedene Schlank-Strategien vor.
Drei neue Diät-Varianten sind derzeit in aller Munde: die Paleo-Diät, die 5:2-Diät und das Abnehmen durch Achtsamkeit. Allen drei ist gemeinsam, dass sie das Projekt Abnehmen auf ganz andere Weise angehen als bekannte Diäten. Die Neue Apotheken Illustrierte skizziert die jeweiligen Prinzipien der Diäten und erklärt, für wen die Diät jeweils sinnvoll sein könnte. Buchtipps runden die Vorstellung ab.
Kein Lebensmittel kann Pfunde einfach schmelzen lassen. Doch manche helfen dabei, leichter abzunehmen. Die Neue Apotheken Illustrierte hat elf Leichtgewichte unter den Lebensmitteln zusammengestellt.
Was kann die Apotheke in Sachen Figuroptimierung beitragen? Eine ganze Menge. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten stellt die Abnehmhilfen aus der Apotheke vor.
Dass Abnehmen letztendlich eine logische Rechenaufgabe ist, erklärt ein weiterer Beitrag. Der Körper fängt erst an, seine Fettspeicher abzubauen, wenn er mehr Energie verbraucht als er aufnimmt. Das heißt, es gibt zwei große Stellschrauben, um das Körpergewicht zu kontrollieren: Die Energiezufuhr durch Essen und Trinken und den Verbrauch durch körperliche und geistige Aktivität.

Geheimnisse des Körpers

Spannend, zum Teil unerforscht und ein wenig mysteriös: Manche Organe und Funktionen unseres Organismus sind dem medizinischen Laien weitgehend unbekannt. Dabei übernehmen sie Tag für Tag wichtige Aufgaben im Dienste des Organismus und sorgen für einen reibungslosen Verlauf. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2016 vier »Geheimnisse des Körpers« zusammengestellt:

  • Der Mensch hat eine innere Uhr. Aber wo sitzt sie?
  • Die Milz fungiert quasi als »Bermuda-Dreieck« für rote Blutkörperchen. Was macht sie mit ihnen?
  • Der Darm ist ein Zentrum des Immunsystems. Doch wie arbeitet dieses Abwehrzentrum?
  • Und neben den Nieren gibt es ihre kleinen Geschwister, die Nebennieren. Sie sind aber keine Nebensache.

Der Wohlfühl-Adventskalender

Kerzenlicht, der Duft von frisch gebackenen Plätzchen und von Tannenzweigen: Eigentlich könnte der Advent eine der schönsten Zeiten im Jahr sein. Doch gegen Jahresende drückt und drängt sich meist Privates wie Berufliches. Damit die Adventszeit möglichst schön und entspannt wird, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2016 in einem Wohlfühl-Kalender 24 Tipps zusammengestellt:

  • 1: Wunschzettel aufstellen
  • 2: Ein neues Handarbeitsprojekt
  • 3: Wintervögel beobachten
  • 4: Feiertags-Fahrplan aufstellen
  • 5: Den Füßen etwas Gutes tun
  • 6: Eine kleine Spende
  • 7: Eine Prise Kardamom
  • 8: Weihnachtslieder hören
  • 9: Vorfreude auf Heiligabend
  • 10: Gemütlicher Abend mit Freunden
  • 11: Weihnachtsmärkte erkunden
  • 12: Halbzeit: Verschnaufpause
  • 13: Hausapotheke ausmisten
  • 14: Kerzen-Meditation
  • 15: Weihnachtskarten schreiben
  • 16: Winterspaziergang
  • 17: Weihnachtsbäckerei
  • 18: In alten Fotoalben stöbern
  • 19: Entspannung mit Buntstiften
  • 20: Geschenke einpacken
  • 21: Weihnachtsbaum selbst fällen
  • 22: Kleine Yoga-Stunde
  • 23: Gute Nacht!
  • 24: Familien-Rituale

Teufelskreis Schmerz - Seele - Schmerz

Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden: Gefühle wie Ängste, Stress und Trauer können sich vom Scheitel bis zur Sohle bemerkbar machen. Umgekehrt wirken sich anhaltende Schmerzen auch auf unsere seelische Gesundheit aus. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, müssen Ärzte und Psychologen Hand in Hand arbeiten, schreibt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2016.

»Generell ist es zunächst wichtig, bei Schmerzen eine ernsthafte Erkrankung als Ursache auszuschließen«, sagt Hans-Günter Nobis. Er ist leitender Psychologe der Abteilung Orthopädische Psychosomatik der Median-Klinik in Bad Salzuflen. Kann der Arzt aber nichts dergleichen feststellen, fühlt sich der Patient oft nicht ernst genommen. »Wichtig ist dann, sich klarzumachen, dass jeder Schmerz echt ist. Und es neben körperlichen Auslösern auch andere Gründe für Schmerzen gibt - besonders beim chronischen Schmerz. Die häufigste Ursache dafür ist eine Kombination aus lang anhaltendem körperlichen, seelischen und sozialen Stress«, verdeutlicht der Psychologe. Ein Beispiel dafür sind Rückenschmerzen, die nur selten allein durch eine körperliche Beeinträchtigung verursacht werden.

»In vielen Fällen reicht es, wenn der Patient seine körperliche Belastung kurzfristig reduziert und Schmerzmittel oder muskelentspannende Medikamente einnimmt«, sagt Nobis. Besonders wichtig sei es aber, die gewohnte körperliche Aktivität so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Patienten aus Angst vor erneuten Schmerzen eine Schonhaltung einnehmen. Das verschlechtert aber den körperlichen Zustand und führt nicht selten zu noch stärkeren Schmerzen.

Diese drohen dann, sich zu verselbstständigen und chronisch zu werden. Denn das Nervensystem wird durch die ständigen Schmerzreize immer sensibler, die Schmerzschwelle sinkt. In der Folge nehmen Patienten schon geringe und harmlose Reize als Schmerzen wahr, die Nervenzellen senden unter Umständen weitere Schmerzsignale an das Gehirn, obwohl es keinen Auslöser dafür gibt. Damit schließt sich der Teufelskreis: Ist der Schmerz erst ein ständiger Begleiter geworden, leidet darunter auch die Seele. Viele chronische Schmerzpatienten ziehen sich aus ihrem Alltag zurück, schlafen schlecht und beschäftigen sich nur noch mit ihrem Schmerz.

Hier einen Ausweg zu finden, ist alles andere als leicht, aber dennoch möglich, weiß Nobis. Grundlage dafür ist die sogenannte multimodale Schmerztherapie, also eine Behandlung, bei der Ärzte, Physiotherapeuten und Psychologen Hand in Hand arbeiten. Untersuchungen bestätigen, dass auf chronischen Schmerz spezialisierte interdisziplinäre Teams in bis zu 70 Prozent der Fälle Verbesserungen erreichen konnten.

Die Gesundheit vermessen

Vieles über den Zustand des Körpers lässt sich mit moderner Messtechnik und Bildgebung erfassen. In einer zehnseitigen Spezial-Themen-Strecke verrät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. November 2016, wie Ärzte und auch Laien den Körper und seine Gesundheit heutzutage »vermessen« können.

In den Körper hineinblicken: Das geht etwa mit Röntgenstrahlen, Ultraschall, einer Computertomographie oder der Magnetresonanztomographie. Wie funktionieren diese Verfahren, die Ärzte meist in größeren Zentren oder Kliniken einsetzen? Die Neue Apotheken Illustrierte gibt Antwort.

Fitnessbänder sind im Trend und ein Weg zur gesundheitlichen Selbsterkenntnis. Sie messen Körperfunktionen wie Energieverbrauch, Puls oder Schrittzahl und sollen damit zu einem gesünderen Alltag führen. Wie funktioniert der Alltag mit einem Fitnessband? Eine Autorin der Neuen Apotheken Illustrierte wagte den Selbsttest.

Der Körper gibt mehr von sich preis, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Und das macht sich die Medizin zunutze. Wie sichert der Arzt seine Diagnose? Die Neue Apotheken Illustrierte hat nachgefragt - das Spektrum der Methoden reicht von einfachen Reflextests bis zur Messung von Hirnströmen.

Blut ist nicht nur »Lebenssaft«. Es hilft dem Arzt auch, Krankheiten auf die Spur zu kommen oder ihren Verlauf zu beobachten. In Abhängig von den Symptomen weist der Arzt das Labor an, welche Werte gemessen werden sollen. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt eine Auswahl wichtiger Blutwerte vor und erklärt, was sie bedeuten.

Berufsbilder in der Apotheke

Sämtliche Mitarbeiter einer öffentlichen Apotheke haben ein hoch spezialisiertes Wissen, dank dessen sie den Patienten bei allen Fragen rund um Medikamente und Gesundheit zur Seite stehen können. Dafür haben sie viele Jahre in Laboren, Hörsälen, Schulen bei Praktika und nicht zuletzt in Apotheken selbst verbracht, um quasi die »höhere Mathematik« des Apothekenwesens zu erlernen.

Welche Berufsgruppen in Apotheken anzutreffen sind, was sie auszeichnet und was sie unterscheidet, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Oktober 2016 zusammengestellt. In dieser Übersicht wird auch klar, dass Apotheken ein familienfreundlicher Arbeitgeber vor Ort sind.

1.10.2016, Das große Arthrose-Heft

Altersbedingter Verschleiß geht den Gelenken an die Substanz. Arthrose ist die weltweit verbreitetste Gelenkerkrankung. Mindestens fünf Millionen Deutsche spüren nach Angaben der Deutschen Arthrose Hilfe Tag für Tag die Folgen ihrer geschädigten Gelenkknorpel. Meistens schmerzen die Stellen, die täglich am stärksten belastet werden, also Knie, Hüfte oder Wirbelsäule. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2016 in einem 10-seitigen Spezial zusammengefasst, wie sich Gelenkverschleiß möglichst vermeiden und was sich gegen Arthrose-Schmerz tun lässt.

Werden kleine, zunächst nur oberflächliche Risse immer tiefer, entstehen am glatten geschmeidigen Knorpel raue Oberflächen, die sich gegenseitig abschmirgeln. Die Crux: Ist der Gelenkknorpel erst einmal verletzt, kann er sich selbst nicht mehr regenerieren. Verletzungen werden nicht mit hyalinem Knorpel, sondern günstigstenfalls mit minderwertigem Faserknorpel gekittet. Auch durch den natürlichen Alterungsprozess büßt der Knorpel an Elastizität und Festigkeit ein. Er kann Stöße nur mehr schlecht abfedern und geht allmählich zugrunde.

Mit fortschreitender Abnutzung des Gelenkknorpels kann es zusätzlich zu Umwandlungen am Gelenkkopf kommen. Der Organismus versucht, die Gelenkflächen durch Knochenanbauten zu verbreitern; es resultiert ein verminderter Gelenkspalt. Knorpelabrieb und die Umbauten am Gelenkkopf bedeuten für den Betroffenen Schmerz, Schwellung und Funktionsverlust des betroffenen Gelenks, häufig begleitet von entzündlichen Prozessen.

Bislang gibt es keine ursächliche Therapie der Arthrose, sodass die Symptomlinderung und die Verlangsamung des Verschleißprozesses angestrebt werden. Basismaßnahme jeder Therapie: vermeiden, was die Gelenke zusätzlich beansprucht. Das heißt für Übergewichtige abzuspecken und für Sportliebhaber gelenkschonende Disziplinen zu wählen. Gezieltes Muskeltraining unter Anleitung kräftigt die Muskulatur, entlastet dadurch die Gelenke und schult die Koordination. Zeitweise sind auch Schmerzmittel sinnvoll. Hilft anderes nicht mehr, kann häufig eine Gelenkprothese einoperiert werden.

Die perfekte Behandlung von Husten

Husten! Und das meist bei der leisesten Stelle im Violin-Konzert oder dem Theaterstück. Was sich mit einem Kratzen im Hals ankündigt, entwickelt sich meist zu einer klassischen Erkältung mit Husten. In ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. September 2016 fasst die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer neuen Serie »Die perfekte Behandlung von ….« zusammen, was wirklich gegen Hustenbeschwerden hilft und erklärt dies anhand von Leitlinien der Ärzteschaft.

Erkältungsviren landen oft erst einmal im Rachen und infizieren dort die Schleimhautzellen. Die Folge ist eine Rachenentzündung mit einem typischen Brennen und Kratzen. Kein Wunder, ist doch die Schleimhaut stark gerötet und geschwollen. Es folgen Beschwerden beim Schlucken und Sprechen - alles klassische Indizien für eine Entzündung. Ständiger Hustenreiz quält die trockene Schleimhaut noch zusätzlich. In diesem ersten Stadium hat diese Art des Hustens mit einem »festsitzenden Husten«, wie viele Patienten fälschlicherweise annehmen, nichts zu tun. Zu Beginn einer Erkältung hat sich noch kein Schleim gebildet und abgelagert. Anders die zweite Phase des Erkältungshustens: Nach maximal drei Tagen des harten Reizhustens setzt die Schleimproduktion ein, der Husten wird produktiv. Jetzt sorgt der Husten für den Kehraus von mit Viren besetztem Schleim aus den unteren Atemwegen. Geschieht dies nicht, staut sich das mit Keimen belastete Sekret in den Bronchien.

Nach der Art des Hustens sollte sich die Darreichungsform des Hustenpräparates richten, um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen. Patienten, die neben ihrem Husten über ein kratziges Gefühl im Hals klagen, wird der Apotheker Hustensaft oder Lutschpastillen empfehlen. Beide hinterlassen einen samtigen Film auf dem rauen Hals und haben desinfizierende oder lokal betäubende Eigenschaften. Doch auch Hausmittel wie die viel zitierte Milch mit Honig, Salbei- oder Honigbonbons wirken wie Balsam für den geschundenen Hals.

Hustenstiller unterdrücken dagegen den Hustenreflex. Laufender Husten erzeugt durch seine mechanische Gewalt Entzündungen und schwächt den Erkrankten zusätzlich.

Ist der Husten in seine schleimige Phase übergegangen und/oder »sitzt etwas auf den Bronchien«, ohne dass die Halsregion beteiligt ist, sind Präparate zum Einnehmen geeignet, also Brausetabletten, (Film)Tabletten oder Tropfen. Wirkstoffe wie Acetylcystein, Ambroxol oder Extrakte aus Efeu, Thymian oder Primelwurzeln sowie ein Pelargonienart lösen den Schleim und erleichtern das Abhusten.

Die heilsamsten Pflanzen aus Ost und West

Apothekenkunden schätzen pflanzliche Medikamente: Jedes sechste Präparat, das die Deutschen 2015 ohne Rezept in Deutschlands Apotheken erwarben, war pflanzlicher Natur. Deshalb nimmt die Neue Apotheken Illustrierte Arzneipflanzen und Pflanzenmedizin näher unter die Lupe.

Was macht eine Pflanze zur Arznei- oder Heilpflanze? Welche Heilpflanzen sind besonders beliebt? Für welche Indikationen werden sie eingesetzt? Wie funktioniert ayurvedische Medizin mit westlichen Heilpflanzen? Welche Pflanzen spielen in der ayurvedischen Medizin überhaupt eine Rolle? Wie schätzen Experten aus Fernost die Effektivität ein? Was vermögen medizinische Cannabis-Zubereitungen zu leisten und welche Rolle spielt die Apotheke bei der Versorgung der Patienten mit diesen Zubereitungen? Fragen, auf die die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 1. September 2016 in einem zehnseitigen Themen-Spezial Antworten gibt.

Die Top 5 der Selbstbehandlung

Apotheker genießen in Sachen Gesundheitsfragen ein großes Vertrauen, noch vor Ärzten, ergab jüngst eine Meinungsumfrage des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH). Eine besondere Rolle erfüllen Apotheker dabei mit der Beratung zu Medikamenten, die es ohne ärztliche Verordnung in Apotheken gibt, den sogenannten OTC-Arzneimitteln. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt in ihrer aktuellen Ausgabe die Anwendungsgebiete vor, nach denen Apothekenkunden am häufigsten verlangen.

Zu den gefragtesten Präparaten der Selbstmedikation gehörten laut BAH im Jahr 2015 Mittel gegen Erkältungskrankheiten, also solche gegen Schnupfen, Gliederschmerzen, Fieber und Halsschmerzen. Darauf folgten Schmerzmittel, auch solche gegen Muskel- und Gelenkschmerzen, dann Mittel gegen Husten, schließlich Mineralstoffe und Medikamente für den Magen und die Verdauung. Die Liste des BAH umfasst sowohl chemisch-synthetische als auch pflanzliche und homöopathische Präparate.

Der Rat aus der Apotheke spielt bei jedem der genannten Anwendungsgebiete eine entscheidende Rolle, denn Arzneimittel zur Selbstmedikation enthalten vielfach potente Wirkstoffe, die auch in Wechselwirkung mit vom Arzt verordneten Medikamenten treten können. Gut, wenn der Apotheker dann den Überblick über die gesamte Medikation hat. Das ist so, wenn es sich um einen Stammkunden handelt, dessen Arzneimittel in der Apotheke gespeichert sind. Patienten, die zwischen verschiedenen Apotheken wechseln, können dennoch trotz fehlender Kundendatei vom Knowhow der Fachleute profitieren. Denn die Kenntnis über die Zusammenhänge zwischen Mensch und Medikamente ist eine der Kernkompetenzen des Apotheker- und auch des PTA-Berufs.

So schlemmt Deutschland im Sommer

Auf einer Schlemmerreise kreuz und quer durch Deutschland gibt es viele leckere und regional typische Spezialitäten zu entdecken. In der aktuellen Ausgabe vom 1. August 2016 stellt die Neue Apotheken Illustrierte Rezepte aus vier Regionen vor und erklärt, was sie so gesund macht.
Fisch von der Küste: Heringssalat schmeckt würzig mit Äpfeln, Gürkchen, Kapern, Zwiebeln und roter Bete. Hering ist gesund, denn er enthält gesunde Omega-3-Fettsäuren. Sie fördern die Hirnleistung, Sehkraft und Herzgesundheit. Neben Hering gelingt das nur noch Lachs, Makrele oder Sardine, also fetten Seefischen.
Süßes aus Schwaben: Der Träubleskuchen ist längst nicht so bekannt wie Spätzle, Maultaschen oder Schwarzwälder Schinken, aber dennoch ein Sommertraum aus knusprigem Teig und säuerlichen Johannisbeeren, die unter einer nussigen Baiserhaube stecken. Rote und schwarze Johannisbeeren sorgen für reichlich Vitamin C und ordentlich Farbpigmente, die die Körperzellen vor aggressiven Angriffen von Sauerstoffradikalen schützen. Außerdem enthalten sie eine besonders große Ladung an Ballaststoffen, die den Magen füllen, den Cholesterin­spiegel senken und den Blutzucker stabil halten. Da sie unverdaut in den Dickdarm gelangen, sind sie Futter für die Darmbakterien. Bei ballaststoffreicher Ernährung vermehren sich günstige Bakterienarten, die krank­machende Keime abwehren und so vor Infektionen schützen.
Kräuterdip aus Hessen: Hessen ist neben Äppelwoi und Handkäs mit Musik für seine Grüne Soße bekannt. Sie strotzt vor frischen Kräutern, Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch sind die sieben Kräuter im Bunde. Fein geschnitten werden sie mit hart gekochten Eiern und saurer Sahne verrührt. Die Soße ist so reich an Aromen, dass sie mit sehr wenig Salz auskommt. Das ist gesund, denn zu viel Salz erhöht den Blutdruck. Außerdem liefern die Kräuter jede Menge wertvoller Stoffe, die Appetit und Verdauung anregen und noch mehr können: So enthält etwa Schnittlauch Sulfide, die Krankheitserreger abwehren, die Senföle in der Kresse schützen die Harnwege vor Bakterien.
Pellkartoffeln und Leinöl aus dem Spreewald: Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl machen den Spreewälder stark. Die Spezialität aus der Niederlausitz im Süden von Brandenburg, ein ehemals Arme-Leute-Essen, steht heute in jedem Restaurant der Region auf der Speisekarte. Besonders gesund daran ist das Leinöl wegen seines Spektrums an Fettsäuren, die sich günstig auf die Blutfettwerte auswirken. Das Öl schmeckt leicht nussig, wird aber schnell ranzig. Die Kartoffeln liefern Energie in Form von Stärke, während der Quark mit seinem hohen Eiweißgehalt punktet.

15.7.2016, Wohlfühlen in den Wechseljahren

Etwa dreißig von hundert Frauen bekommen die Wechseljahre mit Macht zu spüren. Sie bekommen ausgeprägte Beschwerden und leiden unter Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme oder Scheidentrockenheit. Was dann helfen kann, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli 2016 zusammengestellt.
Die Hormontherapie früherer Zeiten ist in Verruf geraten, nachdem Studien zeigten, dass Frauen erhebliche Nachteile davontragen: Mehr Herzinfarkte, mehr Schlaganfälle, mehr Brustkrebserkrankungen, mehr Eierstockkrebs standen in der Hormonbilanz. Nach einigen Jahren der Verteufelung von Hormongaben in der Öffentlichkeit hat sich mittlerweile ein differenzierteres Bild durchgesetzt.
Wenn Ärzte heute Hormone wegen der Wechseljahre verschreiben, dann in deutlich geringerer Dosierung als bei damaligen Hormontherapien und nur über einen möglichst kurzen Zeitraum. Wenn möglich, verordnet der Arzt auch Hormone in Form von Gelen und Hormonpflastern und nicht als Tabletten. Denn diese Arzneiformen schonen die Leber und erlauben geringere Dosierungen, die im Falle eines Gels sehr gut individuell gesteuert werden können.
Eine Hormonersatztherapie kommt heute auch nur noch zum Einsatz, wenn bei der Frau der Leidensdruck sehr hoch ist und die Beschwerden übermächtig erscheinen. Auch Frauen, die vor dem 45. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen, erhalten häufiger eine Hormontherapie, vor allem, um eine frühzeitige Osteoporose zu vermeiden.
Frauen, die die Wechseljahre nicht ganz so arg treffen, können sich mit pflanzlichen Medikamenten behelfen.
Johanniskraut-Extrakte helfen gegen depressive Verstimmungen. Baldrian-Extrakte sorgen für einen guten Schlaf und Auszüge der Traubensilberkerze oder des Mönchspfeffers modulieren den gesamten Komplex der Wechseljahresbeschwerden.

15.6.2016, Urlaub für Magen und Darm

So entspannend, erholend oder auch anregend der Sommerurlaub für Körper und Geist sein mag: Für Magen und Darm kann die vermeintlich schönste Zeit des Jahres eine große Belastung sein. Was sich gegen Reiseübelkeit, Magengrummeln und Co. tun lässt, darüber berichtet der Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierte vom 15. Juni 2016.

Einen »nervösen Magen« ob all der Vorbereitungen? Der Stresspegel sinkt bereits gewaltig, sobald die Koffer verladen sind, man im Auto oder auf dem Sitz im Flugzeug Platz genommen hat oder spätestens, wenn man sich am Urlaubsort eingerichtet hat. Wer nicht so lange warten möchte, kann mit Medikamenten gegensteuern. Magenschmerzen, die auf zu viel Säure zurückzuführen sind, äußern sich oft mit Sodbrennen. Dagegen helfen rezeptfreie Protonenpumpenblocker, Antazida oder H2-Blocker. Krampfartige Bauchschmerzen können Mittel mit dem Wirkstoff Butylscopolamin lindern. Sie beeinflussen die Magensäure nicht, sondern entspannen die Muskulatur.

Nach dem Reisefieber kommt mitunter die Reisekrankheit. Neben bestimmten Verhaltensmaßnahmen helfen sogenannte Reisekaugummis aus der Apotheke dabei, die Übelkeit zu vertreiben. In hartnäckigen Fällen kann der Arzt im Vorfeld auch ein Pflaster verschreiben, das hinter das Ohr geklebt wird.

Magen und Darm reagieren nicht nur auf Stress, sondern auch auf veränderte Lebensbedingungen. Was das stille Örtchen angeht, geht dann häufig nichts mehr. Wer ballaststoffreich isst, ausreichend trinkt und sich bewegt, hat gute Chancen, dass der Darm von selbst wieder in Schwung kommt. Tut sich nach einigen Tagen immer noch nichts, können bestimmte abführende Arzneimittel, auch Laxanzien genannt, zum Einsatz kommen.

Bei Reisen in wärmere Gefilde wird oft Durchfall zum Problem. Dann helfen gerbstoffhaltige Arzneimittel, Extrakte der Uzarawurzel sowie Füll- und Quellstoffe, den Stuhlgang zu normalisieren. Ebenso ist eine Salz-Traubenzucker-Mischung in Form eines Granulats aus der Apotheke sinnvoll, die man in Wasser auflöst. Sie ersetzt Flüssigkeit, Energie und Mineralien, die beim Durchfall verloren gehen. Präparate mit den Wirkstoffen Loperamid oder Racecadotril wirken schneller. Ärzte raten, sie jedoch nicht länger als zwei beziehungsweise drei Tage einzunehmen.

1.6.2016 - 80 ist doch kein Alter!

Die Zahl der über 80-Jährigen nimmt sowohl in Deutschland als auch international rasch zu. Die Neue Apotheken Illustrierte hat drei Prominente gefragt, wie sie glücklich und gesund die 80er-Marke geknackt haben. Sie fühlen sich fit und voller Energie. In der aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2016 geben sie wertvolle Tipps, wie man sein Leben auch im Alter vergnügt leben kann. Ein Auszug:

Dr. Marianne Koch, 84, Schauspielerin, Ärztin und Buchautorin:
»Wichtigstes Ziel, wenn man älter wird: beweglich bleiben, körperlich und geistig. In meiner Radio-Sendung rate ich Menschen deshalb, sich vernünftig zu ernähren, am besten mit der 'Mittelmeer-Diät'. Unbedingt viel körperliche Bewegung, das heißt, ungefähr vier Stunden pro Woche aktiv sein, zumindest wandern, schwimmen oder spazieren gehen. Genauso wichtig: viele soziale Kontakte und nicht aufhören zu lernen.«

Rüdiger Nehberg, 81, Survival-Experte und Aktivist für Menschenrechte:
»Da ich mehr Pläne habe als rein rechnerisch noch Lebenszeit, fühle ich mich ständig unter Strom und voll erfüllt. Mein aktueller Plan: Mit meiner Menschenrechtsorganisation 'Target' das Verbrechen der weilblichen Genitalverstümmelung in enger Partnerschaft mit den Gelehrten des Islam zu beenden. Nicht mehr und nicht weniger. Das hält mich wach, umtriebig und fit.«

Volker Brandt, 80, Schauspieler und Synchronsprecher:
»Ich bin generell eine Frohnatur und freue mich jeden Tag auf alles, was kommt. Ich habe einfach Lust am Leben und interessiere mich für viele Dinge. Ich koche sehr gern, das fängt schon mit dem Einkaufen an. Das ist wie Urlaub für mich. Sonntags gehe ich als leidenschaftlicher Sammler von Mineralien, Keramik und Bildern gerne auf Flohmärkte oder auch ins Museum. Und ich kann mich tatsächlich am Alltag erfreuen. Auf Tournee zu sein, ist sehr aufregend und anstrengend. Und wenn ich wieder zu Hause bin, genieße ich es sehr, wenn es gewöhnlich und alltäglich zugeht. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf.«

15.5.2016 - Hilfe bei Nervenschmerzen

»Das geht mir auf die Nerven!« Ein typischer Ausspruch, wenn man seinem Ärger über belastende Lebensumstände Luft macht. Dabei trifft der Ausruf vielmehr dann zu, wenn Nerven durch Entzündungen, Gifte oder Verletzungen Schaden nehmen und Missempfindungen bis hin zu heftigen Schmerzen auslösen. In einer neuen Serie widmet sich die Neue Apotheken Illustrierte den verschiedenen Nervenschmerzen und ihren möglichen Therapien. Den Anfang macht in der aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2016 die Trigeminusneuralgie.

Neben druckbedingten Schädigungen des Trigeminusnervs können etwa auch bei einer Gürtelrose virusbedingte Post-zoster-Neuralgien auftreten, bei der die Nerven heftigst schmerzen. Werden bei Operationen Nerven verletzt oder durchtrennt, sind ebenfalls Nervenschmerzen möglich. Nerven können zudem eingeklemmt werden und sich entzünden: etwa bei Bandscheibenvorfällen, wenn im Handwurzelbereich ein Bindegewebsband Druck auf den Medianusnerv ausübt (Karpaltunnel-Syndrom) oder wenn stark verkrampfte Muskeln Nerven eindrücken, so etwa beim »Hexenschuss«. Nervenschmerzen können zudem entstehen, wenn Nerven durch Diabetes, Multiple Sklerose oder Vergiftungen etwa mit Alkohol Schaden nehmen.

Die Behandlung von Nervenschmerzen, so betont die Deutsche Schmerzliga ist schwierig und langwierig. Patentrezepte gibt es schon aufgrund der vielen möglichen Ursachen nicht. Daher muss von Ärzten im Einzelfall über die optimale Therapie entschieden werden. Die verschiedenen Behandlungsansätze der Trigeminusneuralgie mit ihren Vor- und Nachteilen werden in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vorgestellt.

Arzneimittel sicher anwenden

Tablette schlucken und damit hat es sich mit der Medikamenteneinnahme. Doch so einfach ist es in den meisten Fällen nicht. Besonders wenn mehrere Arzneimittel eingenommen werden müssen, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Wie sind Medikamente sicher anzuwenden? Die Neue Apotheken Illustrierte hat mit ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Mai 2016 ein Heft herausgebracht, in dem sie darüber informiert, wie der Beipackzettel richtig zu lesen ist, die Nebenwirkungen realistisch einzuschätzen sind, drohende Wechselwirkungen vermieden werden können und wie Apotheker und Ärzte für die Gesundheit ihrer Patienten effektiver zusammenarbeiten können.

Für die sichere Anwendung von Medikamenten ist der Anwender zu einem gewissen Anteil auch selbst verantwortlich. Denn oft entscheiden der genaue Einnahmezeitpunkt, die begleitende Nahrung, die richtige Anwendungstechnik sowie die Regelmäßigkeit der Einnahme über Wirksamkeit und Nebenwirkungen. Besonders sensible Arzneistoffe sind etwa die Bisphosphonate, die gegen Osteoporose eingesetzt werden. Sie müssen zum Beispiel immer morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen eingenommen werden. Mindestens 30 Minuten, bei einigen Präparaten auch 60 Minuten muss man warten, bis man dann frühstücken kann. Damit die Tablette nicht in der Speiseröhre kleben bleibt, raten Apotheker, sie mit einem vollen Glas Wasser einzunehmen und dabei aufrecht zu stehen. Außerdem sollte man sich danach 30 bis 60 Minuten lang nicht hinlegen.

Manche Menschen erschrecken regelrecht, wenn sie den Beipackzettel eines für sie wichtigen Medikamentes lesen. Da Bedenken und Befürchtungen leichter zerstreut werden, wenn man weiß, was die Angaben im Einzelnen bedeuten, hat die Neue Apotheken Illustrierte eine Art Übersetzungshilfe für die Angaben im Beipackzettel ausgearbeitet.

Je mehr Mittel es insgesamt sind, umso wahrscheinlicher beeinflussen sie sich im Körper des Patienten gegenseitig – und das meist nicht positiv. Die Neue Apotheken Illustrierte hat einige wichtige Wechselwirkungen gängiger Arzneistoffe zusammengetragen. Der Apotheker übernimmt im Vorfeld einen Check der eingenommenen Arzneimittel auf Verträglichkeit und Interaktionen.

15.4.2016, Kamille: Multitalent mit Geschmack

Sie kommt innerlich und äußerlich gegen Entzündungen aller Art zum Einsatz und hilft äußerlich unter anderem auch gegen Arthrose der Kniegelenke. Kamille ist ein pflanzlicher Tausendsassa. In der Apotheke bekommt man hoch konzentrierte, geprüfte Extrakte der Pflanze genauso wie die lose Ware, um Tee herzustellen. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2016 die vielen Facetten der Heilpflanze vor.

Bei den Kamillenpräparaten aus der Apotheke handelt es sich um qualitativ hochwertige pflanzliche Präparate, die deren Inhaltsstoffe in hoch konzentrierter Form enthalten. Sowohl die innerliche als auch die äußerliche Anwendung ist möglich. Salben heilen etwa Babys wunden Po, Extrakte lindern Hämorrhoiden-Beschwerden, wenn sie warmem Wasser beigegeben und als Sitzbad genutzt werden. Und auch Zahnfleischentzündungen lassen sich mit konzentrierten Lösungen in den Griff bekommen. Immer möglich ist die Verwendung eines heißen Kamillentees; Kamille ist die Heilpflanze gegen Magenbeschwerden aller Art.

Die beinahe universellen Einsatzmöglichkeiten in der Volksmedizin und als pflanzliches Arzneimittel verdankt die Kamille einigen Inhaltsstoffen, die eine körpereigene Entzündungskaskade hemmen. Das scheint sogar bei einem äußerlichen Einsatz gegen eine Kniegelenksarthrose spürbar, zeigen aktuelle Untersuchungen. Das Auftragen von Kamillenöl linderte die durch Arthrose bedingten Schmerzen und verbesserte die Kniefunktion.

Will man die Kamille als Tee verwenden, gilt es, darauf zu achten, dass die eingesetzte Droge keine bis nur geringe Mengen an Pyrrolizidinalkaloiden enthält. Diese können die Leber schädigen und Lebertumoren begünstigen. Hier gilt es, sich vom Apotheker beraten zu lassen, welche Arzneitees einer sicheren Ernte entstammen und auf den Gehalt an Giftstoffen kontrolliert werden.

Das große Gesundheitsquiz

Welches Erfrischungsgetränk diente einst als Mittel gegen Malaria? Was steckt hinter einem Ziegenpeter? Und was haben ein Ohr und ein Orchester gemeinsam? Haben Sie eine Idee? Dann nichts wie los mit dem großen Wissensquiz der Neuen Apotheken Illustrierten, das in der aktuellen Ausgabe vom 1. April 2016 zu finden ist. Ein Rätselspaß für die ganze Familie.

Das Gesundheitsquiz wartet mit abwechslungsreichen Spielrunden mit außergewöhnlichen Fragen rund um das Thema Gesundheit auf. Die Fragen haben verschiedenen Schwierigkeitsgrad, und auch Schätzfragen genauso wie Wahr-Falsch-Aussagen sind zu beantworten.

Die Gesundheitsfragen können allein oder mit Mitspielern gelöst werden. Wer mehrere Hefte hat, kann das Quiz auch als Wettbewerb gestalten. Wer hat mehr Fragen richtig beantwortet? Wer war schneller? Die Fragen können auch in Form einer persönlichen Quizshow zu Hause gespielt werden: In fröhlicher Runde können Mitspielern Fragen vorgelesen werden. Wer als erstes die Lösung weiß, schlägt auf eine Fahrradklingel oder gegen ein Glas. Das ersetzt das Buzzern aus Fernseh-Quizshows.

Die Fragen für das große Gesundheitsquiz wurden aus der App »QUIZZIN« entnommen, die von der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. herausgegeben wird. Die Quizzin-App ist kostenlos. Ist man nach dem Quiz im Heft auf den Geschmack gekommen, kann man sich die QUIZZIN-App auf sein Smartphone laden und im Quizduell gegen Mitspieler sein Wissen unter Beweis stellen. Wer im Heft bereits rätselt und knobelt, bekommt zwar etwas Vorsprung, aber nur einen kleinen, denn die App basiert auf etwa 3 000 Fragen.

Wellness im Test: Massagen & Bäder

Schon vor Tausenden von Jahren schworen die Menschen auf die heilende Kraft der Hände und des Wassers. Massagen und Wasserbehandlungen tragen nicht nur zum Wohlbefinden bei, sondern können auch Schmerzen und Stress lindern. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2016 beliebte, aber auch gleichzeitig ausgefallene Methoden von Wasser- und Massageanwendungen zusammengestellt und erklärt, wie sie wirken.

Die Redaktion gibt einen Überblick über folgende Anwendungsmethoden: Floating, Fußreflexzonen-Massage, Hot-Stone, Klang-Massage, Klassische Massage, Kneipp, Lomi Lomi Nui, Römisches Bad, Shiatsu, Thai-Massage, Thalasso und Watsu.

Das Wellness-Angebot ist allerorts riesig, doch für Verbraucher lässt sich oft schwer erkennen, was genau dahinter steckt. Wellness ist kein geschützter Begriff, daher gibt es für die Behandlungen keine festgelegten Qualitätskriterien. Der Deutsche Wellness Verband rät, auf folgende Kriterien zu achten:

  • Qualifizierte berufliche Ausbildung des Masseurs
  • Zertifikate von staatlichen Institutionen und anerkannten Verbänden
  • keine Heilversprechen in der Werbung
  • keine ungerechtfertigt geführten Titel oder Berufsbezeichnungen
  • professionelle Behandlungsräume
  • angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis von 1 bis 1,20 Euro pro Behandlungsminute.

Das Herz auf dem Prüfstand

Sich ein Herz nehmen und sein Herz regelmäßig auf den Prüfstand stellen: Das ist gut, um Gefahren für das lebenswichtige Zentralorgan rechtzeitig zu erkennen. Der 'Herzprüfstand" dient der genauen Diagnose und Überwachung von Herzerkrankungen. An welchen Symptomen erkennt man, dass das Herz Schaden genommen hat? Wie können Mediziner ihren Patienten regelrecht ins Herz blicken? Welche Untersuchungen und vorbeugenden Maßnahmen sind geradezu lebenswichtig? Die Neue Apotheken Illustrierte fasst in einem zehnseitigen Themenspezial grundlegende Beschwerden, Risikofaktoren und Diagnosemöglichkeiten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März 2016 zusammen.

Eine der grundlegendsten Herzuntersuchungen ist die Messung von Herzstromkurven, aufgezeichnet als Elektrokardiogramm, kurz EKG. Wie läuft die Untersuchung ab? Was bedeuten sämtliche Zacken und Linien? Was ist der Unterschied zwischen einem Ruhe- und Belastungs-EKG? Ein Beitrag widmet sich diesen Fragen.

Manchmal reicht es nicht aus, dass der Arzt nur Messwerte interpretiert. Dann muss er das Herz wirklich sehen. Dabei helfen ihm vor allem zwei Untersuchungsmethoden, der Herzkatheter und der Ultraschall. Wie laufen die Untersuchungen ab? Welche Risiken bestehen? Welche Aussagen können anhand der Ergebnisse gemacht werden. Ein Beitrag beantwortet diese Fragen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind seit Jahren die Todesursache Nummer eins. Fast 40 Prozent der Deutschen versterben irgendwann daran. Häufigste Einzeldiagnose ist dabei der Herzinfarkt. Dabei könnte schnelles Handeln Leben retten. Wie ein Infarkt sich bemerkbar macht und was die Symptome wiederum verschleiert, beschreibt ein weiterer Beitrag.

Heilpflanzen für den Mann

Pflanzliche Arzneimittel gelten als sanfte Medizin, daher werden sie gerne von gesundheitsbewussten Frauen verwendet. Doch auch für Männer lohnt ein Blick in die Naturheilkunde: Sowohl gegen spezielle Männerleiden wie Prostatavergrößerung gibt es Hilfe als auch gegen Gesundheitsprobleme, die Männer zwar häufig, aber nicht ausschließlich betreffen. Die Neue Apotheken Illustrierte bietet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2016 einen Überblick über häufig in der Männer-Heilkunde angewandte Heilpflanzen.

Die Vorsteherdrüse des Mannes, auch Prostata genannt, neigt ab einem gewissen Lebensalter dazu, sich zu vergrößern. Es drohen Probleme beim Wasserlassen. Pflanzliche Arzneimittel können das Prostatawachstum zwar nicht stoppen, aber die Beschwerden zumindest lindern. Infrage kommen etwa Extrakte aus Brennnesselwurzeln, Kürbissamen oder Sägepalmenfrüchten.

Viele Männer haben schon erlebt, dass die "Manneskraft" nicht immer reibungslos funktioniert. Meist treten Erektionsstörungen nur vorübergehend auf. Halten sie länger als sechs Monate an, spricht der Arzt von erektiler Dysfunktion. Zur Behandlung stehen verschiedene synthetische Arzneimittel zur Verfügung, die als Mittel der ersten Wahl gelten. Pflanzliche Mittel wie Yohimbin oder Roter Ginseng spielen nur eine Nebenrolle.

Hohe Blutfettwerte sind ein Problem vieler Männer. Kommen Faktoren wie Übergewicht, Rauchen oder hoher Blutdruck hinzu, erhöht sich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich. Mehr Bewegung, eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten und Arzneimittel können gegensteuern. Pflanzliche Präparate wie solche aus Artischockenextrakt, Grünem Tee oder Beta-Sitosterin unterstützen das.

Die neuen Lebensmittel im Test

Exotische Nahrungsmittel wie Quinoa, Chia-Samen oder Acai-Beeren liegen im Trend. Neben ungewohnten Aromen für unsere Geschmacksnerven sollen sie zudem die Gesundheit positiv beeinflussen können. Doch können sie wirklich mehr als unsere heimischen Produkte? Die Neue Apotheken Illustrierte nimmt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Februar 2016 die auch als Superfood bezeichneten neuen Lebensmittel unter die Lupe.

Experten ist es wichtig, klarzumachen, dass Lebensmittel mit exotischer Herkunft nicht automatisch gesünder sind als heimisches Obst, Gemüse oder Getreidesorten. Auch Obst und Gemüse aus der Region bieten einen bunten Cocktail an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, wenn sie frisch auf den Teller kommen. Ein nicht zu vernachlässigendes Problem: Importware ist nicht selten schadstoffbelastet. Auch aus ökologischer Sicht sind exotische Lebensmittel wegen der langen Transportwege oft nicht die beste Wahl. Ebenfalls zu bedenken: So manches Produkt kommt nicht frisch, sondern getrocknet oder als Teil von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Markt. Das beraubt sie zumindest teilweise ihrer Wirkungen auf die Gesundheit.

Die Neue Apotheken Illustrierte nimmt eine ganze Reihe von neuen Lebensmitteln stichpunktartig und nach dem Alphabet geordnet unter die Lupe. Was sind Acai-Beeren? Was steckt in Acerola-Kirschen? Bieten sich Chia-Samen als Eiweiß-Quelle an? Gibt es Risiken bei der Daueranwendung von Süßwasseralgen? Wofür verwendet man Moringa-Blätter? In welchen Fertigprodukten sind Noni-Früchte enthalten?

Immunsystem als Drehscheibe für Arzneimittel

Um mit Viren, Bakterien, Pilzen oder auch Krebs fertig zu werden, brauchen Menschen ein schlagkräftiges Abwehrsystem. Über die Arbeitsweise dieses Systems wissen Mediziner mittlerweile recht viel, und sie können es beeinflussen, auch mit Medikamenten. Welche Ansatzpunkte das Immunsystem für die Arzneistoffentwicklung bietet, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2016.

Bei Erkältungen können die Schleimhäute der Atemwege austrocknen oder der Schleim kann zähflüssig werden. Und so wird diese Abwehrbarriere gegen Keime geschwächt. Um Schleimhäute anzufeuchten, helfen Inhalationen, Nasenspülungen oder Meersalzsprays. Den Sekretfluss in den unteren Atemwegen fördern Wirkstoffe wie Acetylcystein und Ambroxol oder auch Pflanzenextrakte wie aus Efeu oder Thymian.

Damit die unterschiedlichen Abwehrzellen des Körpers richtig arbeiten können, benötigen sie neben anderen Spurenelementen ausreichend Zink. Ein Mangel kann die Abwehr schwächen. Es gibt Hinweise, dass bei Erkältungen die Zufuhr von Zink in Form geeigneter Präparate aus der Apotheke die Erkrankungsdauer verkürzen kann.

Um Überreaktionen des Immunsystems bei Autoimmunreaktionen wie Gelenkrheuma, Multiple Sklerose oder Morbus Crohn zu bremsen, gibt es zahlreiche Medikamente. Dazu gehören Kortison und kortisonähnliche Arzneistoffe, genauso wie Methotrexat, Leflunomid oder aus Zellkulturen gewonnene Biologika wie Etanercept oder Infliximab. Auch um Organabstoßungen durch Abwehrreaktionen nach einer Transplantation zu verhindern, hemmt man das Immunsystem mit Medikamenten.

Um das Immunsystem gegen Krebszellen zu wappnen, setzen Forscher auf Impfungen. Diese nutzen den Umstand, dass sich bestimmte Immunzellen schädliche Eindringlinge merken können. Das funktioniert zwar bei Krebszellen nicht immer, doch Forscher versuchen, dem Immunsystem auf die Sprünge zu helfen, indem sie Teile von Krebszellen für einen Impfstoff nutzen.

Die Leber, der stumme Helfer

Ohne die Leber würde kein Stoffwechsel stattfinden können. Sie greift entscheidend in den Energiestoffwechsel ein, speichert Nährstoffe und gibt sie bei Bedarf ab, fördert durch die von ihr produzierte Galle die Fettaufnahme und baut zahllose Stoffe im Körper auf oder ab. Die Neuen Apotheken Illustrierten hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2015 zusammengefasst, was der Leber ihre Arbeit erschwert und wie man das Organ schützt.

Obwohl die Leber als "Chemiefabrik des Körpers" lebenswichtig ist, bemerkt man von Überlastungen und Krankheiten dieses Organs anfangs recht wenig. Symptome treten erst zu Tage, wenn das Organ massiv beeinträchtigt ist. So machen ihm auf Dauer eine vermehrte Einlagerung von Fetten zu schaffen (Fettleber), genauso wie diverse Krankheitskeime (Hepatitis-Viren A bis E) und Gallensteine.

Die Behandlung von Leberleiden lässt sich nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durch pflanzliche Arzneimittel aus der Apotheke ergänzen. Einige davon richten sich gegen Beschwerden wie Übelkeit, Völle- und Druckgefühl im Oberbauch, Blähungen oder Aufstoßen. Diese können auf Probleme mit der Fettverdauung zurückgehen, an denen mangelnder Zufluss von Galle in den Darm beteiligt ist. Extrakte aus Artischockenblättern fördern den Gallenfluss und können Verdauungsbeschwerden lindern. Auch von Zubereitungen einiger Gelbwurz-Arten weiß man, dass sie den Gallenfluss fördern können. Tierversuche deuten darauf hin, dass das darin enthaltene Curcumin Leberschäden und -entzündungen mildert. Zum Schutz vor Leberschäden dient ein aus Mariendistelfrüchten stammendes Stoffgemisch mit der Bezeichnung Silymarin. Sein Einsatz hat sich unter anderem bei Leberschäden durch Alkohol oder Virusinfekte bewährt.

Wichtig: Mittel, die den Gallenfluss anregen, sollten nicht bei akuten Entzündungen der Gallenblase und -wege, operationspflichtigen Gallensteinen, einem Verschluss der Gallenwege, Tumoren im Bereich der Leber und schweren Funktionsstörungen der Leber eingesetzt werden.

Weihnachten macht gesund

Weihnachten hat nicht mehr überall den besten Ruf. Viele verbinden damit Stress, enttäuschte Erwartungen und arrangiertes Zusammensein mit unliebsamer Verwandtschaft. Doch wer im Vorfeld einige Dinge berücksichtigt und offen für Neues ist, dem kann Weihnachten richtig guttun und Wohlbefinden vermitteln. Die Neue Apotheken Illustrierte erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2015, wie es geht.

Der Startpunkt für ein entspanntes und damit gesundes Fest liegt in der Vorweihnachtszeit. Geschenke sind ein Punkt, der sicherlich besonders stark mit Weihnachten in Verbindung steht und kaum aus dem Programm gestrichen werden kann. Viele verzichten zwar darauf, sich etwas zu schenken, doch damit verpassen sie eine gute Gelegenheit, etwas für sich und andere zu tun. Hirnforscher Gerald Hüther aus Göttingen weiß, dass es glücklicher macht, etwas für andere zu kaufen als für sich selbst. Denn beim Schenken komme Verbundenheit zum Ausdruck, die eines der größten Bedürfnisse des Menschen stillt: das nach Zugehörigkeit. Außerdem ist es hilfreich, vorab Wünsche zu äußern. Das ist dann zwar nicht mehr ganz so überraschend für den Beschenkten, nimmt aber den Druck aus der Geschenkesuche.

Gemeinsam feiern macht froh und fit. Geselligkeit liegt den Menschen in den Genen, und Weihnachten bietet eine gute Gelegenheit, mit anderen zusammenzukommen und ein paar frohe gemeinsame Stunden oder Tage zu verbringen. Mittlerweile belegen auch zahlreiche wissenschaftliche Studien, wie wohltuend die Gesellschaft anderer Menschen ist. Einsamkeit geht nicht nur mit Schlafstörungen und einem erhöhten Blutdruck einher, sie wirkt sogar lebensverkürzend, hat ein Forscherteam aus Chicago herausgefunden.

Eine Tradition, die an Weihnachten besonders festlich stimmt, ist das Singen. Singen unterstützt die zwischenmenschlichen Bande und das Immunsystem, berichtet Gunter Kreitz, Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Oldenburg. Singen baue Stress ab und stärke zugleich die Abwehrkräfte in den oberen Atemwegen. Aus der Arbeit mit Demenz-Patienten ist überdies bekannt: Traditionelle Lieder singen auch Menschen fröhlich mit, die sich ansonsten an fast nichts mehr erinnern können.

Ohne ordentliches Essen und Trinken wäre Weihnachten nur halb so schön. Wie wäre es, dieses Jahr für die verschiedenen Gänge Arbeitsteilung anzuberaumen? Die Suppe oder Vorspeise übernehmen die halbwüchsigen Kinder, für den Gänse- oder Entenbraten sorgt die erfahrene Hausfrau und Oma und Opa bringen die Nachspeise mit? Bei dieser Arbeitsteilung trägt jeder etwas zum Gelingen des Fests bei. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und entlastet die Hausfrau, die häufig allein für alles sorgen muss.

Gelenke: Schützen? Behandeln? Operieren?

Gelegentlich auftretender Schmerz in den Gelenken ist ein Hilferuf des Körpers. Damit will er darauf aufmerksam machen, dass er überfordert wird. Wer frühzeitig interveniert, sorgt dafür, dass die Schmerzen nicht chronisch werden. Welche Möglichkeiten es gibt, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2015 zusammengestellt.

Die Gelenke, die viel Gewicht tragen, tragen oft auch viel Leid. Arthrose trifft in erster Linie die Gelenke, die die meiste Last bewältigen, also Wirbelsäule, Hüfte und Knie. Ab 35 Jahren wird es kritisch: Bei jedem Zweiten sind bereits arthrotische Veränderungen zu finden, und mit fortschreitendem Alter werden es immer mehr. Ab dem siebten Lebensjahrzehnt hat praktisch jeder Mensch Einbußen am Knorpel erlitten, doch machen sie nur bei jedem Zweiten Beschwerden.

Die Crux: Ist der Gelenkknorpel erst einmal verletzt, kann er sich selbst nicht mehr regenerieren. Damit büßt er an Elastizität und Festigkeit ein. Er kann Stöße nur mehr schlecht abfedern und geht allmählich zugrunde. Knorpelabrieb bedeutet Schmerz, Entzündung und Schwellung. Auch der Knochen nimmt auf lange Sicht Schaden.

Wer Schmerzen hat, ist gehandicapt. Erste Maßnahme ist deshalb die Schmerzbekämpfung. Erst dann gilt es, nach und nach ungesunde Gewohnheiten zu vermeiden. Schmerz- und Entzündungshemmer wie Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen heilen zwar nicht, aber die Bewegung fällt vielen damit wieder leichter. Betroffene können auch Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, die Glucosamin oder Chondroitin enthalten. Allerdings fehlt für diese Präparate der Wirknachweis. Manchem Patienten bringen Spritzen mit Hyaluronsäure Entlastung, die in das am häufigsten von Arthrose betroffene Gelenk, das Kniegelenk, gespritzt werden. Ebenfalls eine Möglichkeit: Trinkampullen, die Kollagenpeptide enthalten. Pflanzliche Präparate mit Extrakten der Teufelskralle, der Weidenrinde oder der Hagebutte können die Therapie ergänzen.

Arzneimittel sind nur ein Mosaikstein der Therapie. Im Regime der Maßnahmen spielen ausreichende Bewegung, Gewichtsabnahme, Krankengymnastik, Verhaltenstherapie sowie physikalische Maßnahmen mit Wärme und Kälte eine ebenso bedeutende Rolle.

Den Schmerz besiegen

Schmerz hat viele Gesichter. Migräne tut anders weh als Rheuma. Unter welchen Schmerzen die Deutschen besonders leiden, wie oft und in welchem Alter es am häufigsten schmerzt und was spezielle Schmerzarten voneinander unterscheidet, hat die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. November 2015 auf zehn Seiten aufgearbeitet.
Im Themenschwerpunkt "Schmerz" werden Schmerzen unterschiedlichster Ausprägung dargestellt. So gibt die Redaktion Informationen zur Behandlung und Tipps im Umgang mit der jeweiligen Erkrankung. Auch der Unterschied zwischen akuten und chronischen Schmerzen wird erklärt. Als Beispiel für chronischen Schmerz dienen in der aktuellen Ausgabe Nervenschmerzen infolge einer Gürtelrose. Wie sind diese zu verhindern? Die Frage wird ebenso beantwortet wie die Frage nach dem richtigen Umgang mit Rückenschmerzen.
Im Heft werden behandelt:

- Wo es den Deutschen richtig wehtut
- SOS-Plan gegen Kopfschmerzen
- Starke Helfer gegen Krebsschmerzen
- Nervenschmerzen bei Gürtelrose verhindern
- Keine übertriebene Schonung für den Rücken

Keinen Schlafzwang aufbauen

Rund jeder dritte Deutsche zählt nachts von Zeit zu Zeit vergeblich Schäfchen. Bei etwa jedem zehnten Erwachsenen ist das Problem behandlungsbedürftig. Besteht der Verdacht auf nächtliche Atemstillstände, massive Ein- und Durchschlafprobleme oder am Tag stark eingeschränkte Leistungsfähigkeit, dann ist eine schlafmedizinische Diagnostik im Schlaflabor sinnvoll. Wie genau eine solche Untersuchung abläuft, das zeigt eine Reportage der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Oktober 2015.

Nachtruhe ist alles andere als vergeudete Zeit. Wer sich nach einer durchwachten Nacht schlapp durch den Tag quält, erlebt am eigenen Leib, dass der Organismus ohne nächtliche Ruhepause kaum funktioniert. Vergleichbar mit Zigarettenrauch oder übermäßigem Alkoholkonsum kann Schlaflosigkeit das Erkrankungsrisiko massiv erhöhen. So schädigt ein Schlafentzug von 24 Stunden den Organismus ebenso sehr wie ein Promille Alkohol. Wer Nacht für Nacht kein Auge zudrückt, läuft Gefahr, schneller Bluthochdruck, Koronare Herzerkrankungen, Magen-Darm-Störungen oder eine Depression zu entwickeln.

"Manche Patienten glauben, die gesamte Nacht nicht geschlafen zu haben. Dabei zeigt die Auswertung im Schlaflabor etwas völlig anderes", sagt Schlafpsychologe Werner Cassel vom Schlafmedizinischen Zentrum in Marburg. Wichtig sei es, sich von einer schlechten Nacht nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und sich für die nächsten Nächte nicht unter Druck setzen zu lassen. Denn dann verselbstständige sich das Schlafproblem. Eine so entstandene Schlafstörung wird erlernte oder psychophysiologische Insomnie genannt und ist die häufigste Form der chronischen Schlafstörung.

Wichtig sei auch, so Cassel, zu verstehen, was normaler Schlaf überhaupt ist. "Die meisten Patienten wünschen sich acht Stunden festen Schlaf, ohne zwischendurch aufzuwachen. Hat man diesen Anspruch, kann man nur scheitern." Denn Schlaf heiße nicht, acht Stunden bewusstlos zu sein. Ein gesunder Mensch wache in der Nacht etwa 40 Mal auf und brauche 20 bis 40 Minuten zum Einschlafen.

Gut gewappnet gegen Infektionen

Auch wenn sie unsichtbar sind, der Mensch kommt täglich mit Bakterien, Viren und anderen Erregern in Kontakt. Manchmal sind sie gesundheitsschädlich. Sie haften an Gegenständen, werden über Handkontakt und Ausatemluft weitergegeben. Wie man diese Erreger in die Schranken weist und für ein starkes Immunsystem sorgt, hat die Neue Apotheken Illustrierte vom 1. Oktober 2015 in ihrer aktuellen Ausgabe zusammengefasst. In einem 10-seitigen Spezial befasst sich die Redaktion nicht nur mit den klassischen Erkältungserregern, sondern auch mit seltenen Infektionskrankheiten wie MERS, SARS und Co.. Und so hält man sich die Krankheitskeime vom Leib:

  • Erkälteten Personen nicht zu nahe kommen. Sonst fängt man sich leicht Erkältungsviren ein, die über Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen verteilt werden.
  • Regelmäßiges Händewaschen senkt die Infektionsquote. Für jeden Handwaschgang etwa 30 Sekunden einplanen. Eine Desinfektion zu Hause ist nicht erforderlich.
  • Beim Husten ist "die Hand vor den Mund" zwar gut gemeint, aber ungesund, zumindest für die Mitmenschen. Besser in die Armbeuge husten.
  • Menschenansammlungen meiden. Und wer krank ist, sollte auch nicht zur Arbeit gehen. Damit gefährdet man sonst nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern steckt mitunter noch Kollegen und andere Menschen an.
  • Ausreichenden Schlaf braucht der Körper zur Regeneration.
  • Dünne Kleidung und vor allem zu dünne Schuhe erhöhen das Erkältungsrisiko. Kalte Füße setzen die Immunabwehr herab. Deshalb gerade jetzt in der Übergangszeit angemessene und nicht zu luftige Kleidung tragen.
  • Draußen an der frischen Luft regelmäßig Sauerstoff tanken und in Bewegung bleiben.
  • Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse macht fit.
  • Überforderung und viele Stress-Situationen machen anfällig für grippale Infekte. Fahren Sie deshalb Ihre Belastung bewusst zurück und achten Sie darauf, nicht zu sehr unter Zeitdruck zu geraten.
  • Optimismus und Lebensfreude sind hervorragende Mittel gegen Erkältungen. Gönnen Sie sich Mußestunden und hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Positiv denkende, fröhliche Menschen haben seltener Infekte, haben Studien ergeben.

Wenn dem Magen übel mitgespielt wird

In unserer Körpermitte, dem Magen, laufen die Fäden zusammen. Egal ob eine schweißnasse Stirn, ein flaues Gefühl, eine langsam aufkeimende Übelkeit - automatisch geht die Hand in Richtung Magen. Dabei entsteht die Übelkeit an ganz anderer Stelle. In ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. September 2015 fasst die Neue Apotheken Illustrierte zusammen, was die Übelkeit entstehen lässt und was man dagegen tun kann.

Die Schaltzentrale für Übelkeit sitzt im sogenannten Brechzentrum des Gehirns. Das Brechzentrum liegt im Hirnstamm und empfängt Signale vieler verschiedener Stellen. Die Großhirnrinde sendet Empfindungen, zum Beispiel Angst oder Ekel. Nerven leiten Informationen des Magen-Darm-Trakts weiter, und das Kleinhirn meldet Störungen im Gleichgewichtsempfinden. Auch das Gleichgewichtsorgan im Ohr leitet direkt Informationen an das Brechzentrum weiter. All dies können Auslöser für Übelkeit und Erbrechen sein. Übersetzt bedeutet das, dass viele Auslöser für Übelkeit infrage kommen, so etwa die Reisekrankheit, Magen-Darm-Viren wie Noroviren oder Alkohol, Medikamente oder bakterielle Gifte.

Die Apotheke bietet Hilfe. Und zwar in erster Linie mit Arzneimitteln, die chemisch-synthetische Wirkstoffe wie Dimenhydrinat oder Diphenhydramin enthalten. Pharmazeutisch gesehen dämpfen diese die Aktivität des Brechzentrums und unterbinden die Informationsübermittlung der Übelkeit an das Gehirn. Eine etablierte Hilfe stellt auch Ingwer dar - etwa als Tropfen, Kapseln oder Tee. Unter den verschreibungspflichtigen Arzneistoffen hat sich Scopolamin in Form eines Pflasters gegen Reiseübelkeit bewährt. Homöopathika wie Cocculus D6 oder Nux vomica D6 runden das Spektrum ab.

Oft geht die Übelkeit mit einem unangenehmen Völlegefühl einher. Dann helfen eine Wärmflasche oder Heilpflanzen-Tees mit Anis-, Fenchel- und Kümmelfrüchten sowie Kamillenblüten oder Pfefferminzblättern weiter. Sie entkrampfen und wirken gärungswidrig. Eine weitere Möglichkeit, dem Darm Erleichterung zu verschaffen, bieten Kautabletten, Emulsionen oder Tropfen mit Simeticon oder Dimeticon. Diese Makromoleküle der Polysiloxangruppe können im Darm die Oberflächenspannung von Gasschaum herabsetzen, sodass dieser zerfällt. Die Verdauungsgase werden frei und können den Darm auf natürlich Weise, hauptsächlich über die Atemluft, verlassen.

Die Möglichkeiten der Naturheilkunde

Phytotherapie und andere naturheilkundliche Methoden wurden von der Fachwelt lange Zeit belächelt. Doch mittlerweile scheint selbst bei eingefleischten Schulmedizinern ein Umdenken stattzufinden. Die Neue Apotheken Illustrierte hat sich in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. September 2015 bei Apothekerin Annkathrin Fischer aus Bad Ems erkundigt, die in ihrer Apotheke einen Schwerpunkt auf alternative Heilmethoden legt.

Naturheilkunde ist nicht nur Pflanzenheilkunde, auch die Homöopathie, die Anthroposophie oder fernöstliche Methoden wie Ayurveda und die Traditionelle Chinesische Medizin gehören dazu. Das Problem: Für vieles aus dem alternativen Bereich fehlt ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirkung. Mediziner tun sich daher oft schwer mit Naturheilkunde, denn bei der Ausbildung an der Universität gilt nach wie vor der Wirknachweis, die sogenannte Evidenz, als zentrales Element. Die Patienten scheinen weniger Berührungsängste zu haben. "Immer mehr Menschen interessieren sich für Naturheilkunde - aus allen Altersgruppen", weiß Fischer.

Bei ihrer Beratung in der Apotheke nimmt die Phytotherapie einen großen Raum ein. Als Wirkstoff fungiert dabei der gesamte Pflanzenauszug. Mittel wie Johanniskrautextrakt gegen Depressionen, Ginkgoextrakt gegen Demenz oder Pfefferminzöl gegen Kopfschmerzen haben ihr medizinisches Potenzial längst unter Beweis gestellt und sind anerkannte Therapieoptionen. Anders sieht es mit homöopathischen Präparaten oder Schüssler Salzen aus. "Hier ist der exakte Wirknachweis schwierig, aber immer mehr Anwendungsbeobachtungen zeigen einen positiven Effekt", erklärt Fischer.

"Die Patienten schwören auf alternative Verfahren, weil sie gute Erfahrungen damit gemacht haben. Wenn die Leute einmal überzeugt sind, dann bleiben sie dabei", ist Fischers Erfahrung. In den vergangenen zwanzig Jahren scheint sich die Sicht vieler Mediziner auf die Naturheilkunde gewandelt zu haben. "Sie wissen mittlerweile, dass beides funktioniert." Oft begännen die Ärzte ihre Behandlung sogar mit pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten, bevor sie zu chemisch-synthetischen Zubereitungen greifen. Als Beispiele nennt Fischer nervöse Erschöpfungszustände, Blasenentzündungen oder Erkältungskrankheiten. Selbst Ärzte, die Krebspatienten behandeln, seien laut Fischer mittlerweile offen für alternative Möglichkeiten, die ergänzend zur Chemo- oder Strahlentherapie eingesetzt werden. "Viele haben begriffen, dass nicht die Erkrankung im Vordergrund steht, sondern es darum geht, den Menschen zu helfen. Dass die Lebenszeit, die ihnen noch bleibt, qualitativ hochwertig ist."

1.8.2015, Rückenschmerz modern behandeln

Rückenschmerzen scheinen eine Art Volkskrankheit zu sein. Hierzulande sind sie fast so häufig wie Kopfschmerzen. Kein Wunder bei unserer Lebensweise. Sitzen wir doch viele Stunden vor dem Computer, ziehen oft den Fernsehsessel dem Sportstudio vor und essen zu reichhaltig. Was dann zu tun ist, verrät der Titelbeitrag in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. August 2015.

Es gibt über 500 verschiedene Ursachen von Rückenschmerzen. Darunter dürften Muskelverspannungen und muskuläre Dysbalancen zu den häufigsten zählen. Hohlkreuz, Rund- oder Flachrücken sollte man in jungen Jahren möglichst in der Rückenschule oder mit Krafttraining korrigieren. Ein Großteil der Nacken- und Schulterverspannungen gehen auf das Konto von Konflikten, Angst, Überforderung und anderen Stresskomponenten.

Daneben spielt es eine wichtige Rolle, wie jemand mit seinen Schmerzen umgeht. Wer seine Beschwerden bagatellisiert, Haltung bewahren und in Konfliktsituationen Rückgrat beweisen will, der verkrampft noch mehr. Genauso falsch ist die verständliche Reaktion vieler Patienten mit akuten Rückenschmerzen, sich zu schonen und möglichst allen Aktivitäten aus dem Weg zu gehen. Das Gegenteil ist richtig, wie Schmerztherapeuten stets aufs Neue betonen.

Meist verschwinden plötzlich auftretende Rückenschmerzen von selbst, auch dann wenn sie nicht behandelt werden. Hält die Pein mehrere Tage an, braucht der schmerzgeplagte Patient eine schnelle, ausreichend starke und anhaltende Schmerzlinderung. Sind die Beschwerden leichterer Natur, helfen Schmerzmittel aus der Apotheke wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac. Ebenfalls wirksam: muskelentspannende Arzneistoffe wie Flupirtin oder Tolperison. Lässt sich der Schmerz auf diese Weise nicht ausreichend eindämmen, verordnet der Arzt stärkere Schmerzmittel, sogenannte Opioide, auf einem Betäubungsmittel-Rezept. Auch eine Kombination aus mehreren Arzneistoffen ist möglich. Ziel der Therapie ist es in jedem Fall, den Schmerz rund um die Uhr in Schach zu halten.

1.7.2015, So macht Sonne Spaß

Sommer und Sonne: Das gehört einfach zusammen. Endlich kann man ohne zu frieren raus, kann ins Freibad oder einfach auf den Balkon und dort lesen oder vielleicht frühstücken. Der richtige Sonnenschutz ist in jedem Fall Pflicht, damit die Sonne keine unangenehmen Spuren hinterlässt. Doch welches Präparat ist das Richtige und wie wendet man es am besten an? Diesen Fragen geht die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juli 2015 nach.

Es geht schon mit der Menge des zu verwendenden Sonnenschutzmittels los. Die meisten tragen es ähnlich sparsam auf wie eine Tagescreme oder eine Bodylotion. Doch beim Sonnenschutz sollte man nicht geizen. Nach Experten-Meinung braucht man etwa 36 Gramm Sonnenschutzmittel, um von Kopf bis Fuß mit dem angegebenen Lichtschutzfaktor geschützt zu sein. Bei den üblichen Packungsgrößen ist das etwa ein Viertel der Tube oder Flasche! Eine vierköpfige Familie muss für einen Strandtag also eine ganze Packung Sonnenmilch aufbrauchen.

Nach wie vor empfehlen Experten, das Sonnenschutzmittel rechtzeitig vor der eigentlichen Sonnenexposition, also noch zu Hause oder im Hotel, aufzutragen - auch wenn mittlerweile zahlreiche Präparate aufgrund moderner Formulierungen einen Sofortschutz versprechen. Das trifft vor allem auf Zubereitungen mit physikalischen Filtern zu.

Der Lichtschutzfaktor LSF bezieht sich lediglich auf den Schutz vor UV-B-Strahlung. Doch ein Filter für die energieärmere UV-A-Strahlung ist ebenso wichtig. Laut EU-Empfehlung sollte der UV-A-Schutz mindestens ein Drittel des UV-B-Wertes betragen. UV-A-Strahlen sind es zum Großteil auch, die eine "Sonnenallergie" auslösen. Deshalb sind dann Sonnenschutzmittel mit hohem UV-A-Filter geeignet. Patienten, die zu einer Mallorca-Akne neigen, benötigen zudem einen Sonnenschutz, dessen Grundlagen keine Fette und keine Emulgatoren enthalten. Das gilt im Übrigen auch für sämtliche andere Körperpflegemittel wie After-Sun-Zub

15.6.2015, So senken Sie Ihren Blutdruck

Jeder zweite Deutsche hat zu hohe Blutdruckwerte. Davon merken die meisten zunächst nichts, doch langfristig steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Organschäden. Wie sich der Blutdruck konsequent senken lässt, fasst der Titelbeitrag in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierte vom 15. Juni 2015 zusammen.
An erster Stelle steht die Umstellung der Lebensführung. Also mehr Bewegung, Verzicht auf Salz, Gewichtsabnahme und eine mediterrane Ernährung. Reicht das nicht aus, versucht der Arzt, den Blutdruck mit Medikamenten zu senken. Von diesen gibt es eine ganze Reihe. Meist müssen Patienten mehrere Arzneistoffe kombinieren, um zufriedenstellende Werte zu erreichen. Außerdem pendelt sich der Blutdruck durch die Medikamentengabe nicht sofort auf bestimmte Werte ein, sondern braucht mehrere Wochen.
Menschen mit hohem Blutdruck sollten regelmäßig ihre Blutdruckwerte überprüfen. Das ist unbestritten. Da der Blutdruck im Tagesverlauf schwankt, empfehlen Apotheker, die Blutdruckwerte immer zur gleichen Tageszeit zu überprüfen. Ebenfalls günstig: regelmäßige Messungen morgens gleich nach dem Aufstehen und abends. Ändern sich die Medikamente, kann es sinnvoll sein, nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker den Blutdruck häufiger zu messen.
Und wie sieht es mit den Werten aus? Gemäß der neuesten Leitlinie der Europäischen Bluthochdruckgesellschaft und der Europäischen Fachgesellschaft für Herzmedizin sollten alle Hochdruck-Patienten Blutdruckwerte unterhalb von 140/90 mmHg anstreben. Noch tiefere Grenzen für einzelne Risikogruppen gibt es nun fast keine mehr. Eine Ausnahme: Diabetiker, deren unterer, sogenannter diastolischer Blutdruckwert im Bereich zwischen 80 und 85 mmHg liegen sollten. Damit sind die angestrebten Blutdruck-Zielwerte entscheidend gelockert worden. Das Motto: "Je tiefer, desto besser" hat sich nicht ausgezahlt.

19.5.2015,Lernen, Können, Vergessen: Die Arbeit des Gehirns

Das menschliche Gehirn ist ein Wunderwerk. Tagtäglich ist es einer enormen Informationsflut ausgesetzt, filtert und speichert Daten ab, die unser Leben und unsere Persönlichkeit ausmachen. Zudem ist es in jedem Lebensalter lernfähig. Um Einblick in die Arbeitsweise dieses komplexen Organs zu bekommen, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten auf zehn Sonderseiten interessante Erkenntnisse aus der Wissenschaft, praktische Lern-Tipps für den Alltag und medikamentöse Hilfen für das Gehirn zusammengetragen. Alles in der aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2015.
Um das Gehirn leistungsfähig zu halten, ist jede Aktivität von Vorteil. Das bestätigt Professor Dr. Cornelius Schwarz, der an der Universität Tübingen für die klinische Hirnforschung tätig ist. „Aktive Betätigungen, wie sich zu bewegen, zu denken, Aufgaben zu lösen und zu übernehmen, sind mit großer Wahrscheinlichkeit weit effektiver im Aufrechterhalten der Gehirnleistung als passiv zu sein. Aktives Erinnern ist auch aktives Lernen und trägt so dazu bei, die Leistungsfähigkeit des Gehirns zu erhalten – auch im Alter!“
Beim alternden Gehirn ist es kaum möglich, krankhafte von normalen altersbedingten Prozessen zu unterscheiden, erklärt Schwarz. Ein wichtiger Faktor des alternden Gehirns sei die schiere Menge der Gedächtnisinhalte, die sich im Laufe des Lebens angesammelt haben. „Dies kann Auswirkungen auf Schwächen haben, die man gerne als altersbedingt einstuft, so etwa das abnehmende Erinnerungsvermögen. Psychologische Experimente an jungen und alten Probanden deuten an, dass sich das alte Gehirn deshalb schlechter erinnern kann, weil das Problem beim Suchen der Erinnerung umso größer wird, je voller das Speicher ist, und nicht etwa weil seine Struktur prinzipiell unflexibler ist“, berichtet der Experte.
Lässt sich schwindender Hirnleistung mit Medikamenten entgegenwirken? Gibt es bestimmte Lernstrategien, um im Alter geistig fit zu bleiben? Macht klassische Musik im Kindesalter intelligenter? All diese Fragen beantwortet das Gehirn-Spezial im Juni auf zehn Sonderseiten.

19.5.2015, Ohrprobleme nicht überhören

Schwerhörigkeit gehört zu unserer Gesellschaft dazu. Im Durchschnitt hört immerhin jeder 15. Deutsche schlecht. Ab dem 65. Lebensjahr sogar jeder zweite Mann und jede dritte Frau. Über die Gründe und was sich dagegen tun lässt, informiert die Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2015.

Es gibt einige Anzeichen, die auf Schwerhörigkeit hinweisen. Zum Beispiel hört der schlecht, der Naturgeräusche wie Blätter-, Meeresrauschen oder Vogelgezwitscher sowie Haushaltsgeräusche wie das Surren des Kühlschranks oder das Ticken des Weckers nicht mehr wahrnimmt. Auch das Überhören von Telefon oder Klingel sind erstzunehmende Hinweise.

Die Gründe für eine Schwerhörigkeit sind vielfältig. Man kennt sie als Alterserscheinung. Auch einige Erkrankungen oder übermäßige Lärmbelastung etwa durch Autos oder Feuerwerkskörper beeinträchtigen die Hörfunktion. Laute Musik spielt nach Aussagen von Dr. Matthias Winter, HNO Arzt aus Bad Tölz, keine so große Rolle mehr. „In MP3-Spielern bauen die Hersteller eine automatische Lärmbremse ein. Ich sehe in meiner Praxis eher Menschen, die vor 20 Jahren viel auf Konzerten oder in lauten Diskotheken waren.“ Auch Hörschäden aufgrund von Lärm am Arbeitsplatz stellen immer weniger ein Problem dar. Hier achten die Berufsgenossenschaften darauf, dass sich Arbeitnehmer ausreichend schützen.

Mediziner empfehlen, ab dem 50. Lebensjahr einmal jährlich das Gehör untersuchen zu lassen. Ansonsten gilt es, sich bewusst zu ernähren, ausreichend zu bewegen und nicht zu rauchen. Beim Hörvorgang kommt es besonders auf die Durchblutung der kleinsten Gefäße an. Hier können laut Winter Substanzen helfen, die freie Radikale abfangen. Diese sorgen für Stress in den Gefäßen. „Einige Hersteller bieten über die Apotheke spezielle Ohrnährstoffe an. Sie enthalten zum Beispiel die Vitamine A, C und E. Positiv schätze ich auch Ginkgoextrakte ein. Sie unterstützen die Durchblutung in den kleinen Ohrgefäßen.“

Zecken: Gut vorbereitet nach draußen, 1.5.2015

Zecken haben jetzt Hochsaison. Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Natur zu Höchstform aufläuft, infizieren sich besonders viele Menschen. Höchste Zeit also, sich das nötige Hintergrundwissen für die Vorbeugung zu vergegenwärtigen. Die wichtigsten Fakten hat die Neue Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Mai 2015 zusammengestellt.
Nicht jeder Zeckenstich macht krank. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte ist, dass es immer mehr Zecken gibt, die Krankheitserreger mit sich herumschleppen. In Deutschland gibt es ein deutliches Nord-Süd-Gefälle bei der Durchseuchung des Holzbocks, sowohl was Borrelien als auch FSME-(Frühsommer-Meningoenzephalitis)Viren betrifft. Während in nördlichen Bundesländern nur etwa 6 bis 10 Prozent der Zecken Borrelia-burgdorferi-Träger sind, ist im Süden wie in Bayern oder Baden-Württemberg sogar in jedem zweiten bis dritten kleinen Blutsauger mit den Bakterien zu rechnen.
Im Gegensatz zu den Borrelien kommen die Viren, die die FSME auslösen, nicht überall in Deutschland vor. "Viren-Hochburgen" sind der Südwesten Baden-Württembergs und einige Landkreise in Bayern, außerdem Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen. Dort können bis zu fünf Prozent der Zecken FSME-Viren enthalten.
Selbst wenn die Zecken Krankheitserreger mit sich tragen, haben ihr Stiche nicht immer Folgen. In 60 bis 70 Prozent der Fälle gelingt es dem Immunsystem, die FSME-Viren Schach matt zu setzen; die Infektion verläuft unbemerkt. Und selbst in Hochrisikogebieten folgt auf 1 000 bis 2 000 Zeckenstiche nur eine FSME. Letztes Jahr gab es 313 Fälle der meldepflichtigen FSME-Erkrankung in Deutschland. Führen die Tierchen Borrelien mit sich, werden diese vermutlich nur bei jedem dritten Stich übertragen. Schätzungen gehen von rund 60 000 Menschen aus, die jährlich in Deutschland an Lyme-Borreliose erkranken.
Kluge Köpfe beugen vor. Die FSME-Impfung und das konsequente Auftragen von Repellents sind dabei die effektivsten Maßnahmen. Repellents halten einem die Zecken vom Leib, allerdings nur vier bis sechs Stunden. Danach ist das Mittel erneut aufzutragen. Auch Hunde sollten mit Repellents versorgt werden, um sich den Feind erst gar nicht ins Fell zu holen. Ansonsten bleibt nur, sich nach Aufenthalten im Freien konsequent nach Zecken abzusuchen und diese sofort fachmännisch zu entfernen.

Mundpflege für ein strahlendes Lächeln,14.4.2015

Jeder hat es mit Bürste und Co. im wahrsten Sinne des Wortes selbst in der Hand, ob Karies, Zahnfleischentzündungen und Ähnliches den Zähnen etwas anhaben können. Mit der richtigen Mundhygiene aus der Apotheke und dem regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt ließen sich Zahnerkrankungen zu 90 Prozent verhindern. Die besten Tipps stellt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2015 vor.
Zahnbürste und -creme sind die klassischen Waffen im Kampf gegen Zahnerkrankungen. Zu empfehlen sind Bürsten mit mittelharten, abgerundeten Kunststoffborsten, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Elektrische Zahnbürsten haben den Vorteil, dass sie die Putzbewegung bis zu den Zahnzwischenräumen automatisch ausführen. Alle drei Monate ist die Zahnbürste zu wechseln, denn eine neue entfernt etwa 30 Prozent mehr Belag.
Bei Zahnpasten immer auf einen ausreichenden Fluoridgehalt achten. Er sollte für Erwachsene 0,1 bis 0,15 Prozent und für Kinder unter sechs Jahren 0,05 Prozent betragen. Fragen Sie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker, welche Zahnpasten für wen geeignet sind. Fluoride erhöhen die Widerstandskraft des Zahnschmelzes und hemmen die Gärprozesse der Bakterien, sodass in den Plaques weniger Säure entsteht. Tipp: Nach dem Putzen den Mund nur mit wenig Wasser ausspülen. Fluoride brauchen Zeit, um wirken zu können. Gegen Zahnfleischentzündungen kommen Pasten mit Vitamin A oder Kräuterextrakten auf die Bürste. Gegen schmerzhafte, freiliegende Zahnhälse gibt es Pasten, die Substanzen enthalten, die die Reizweiterleitung unterbinden sollen. Auch Zahncremes, die die Neubildung von Zahnstein erschweren, sind in der Apotheke erhältlich.
Schrubben, ausspülen und fertig? Zu einer optimalen Mundhygiene gehört mehr als Zahnbürste und -creme. Denn die Bürste kann nur drei Fünftel der Zahnoberfläche effektiv reinigen. Die anderen zwei Fünftel bleiben außen vor. Zahnseide oder Interdentalbürstchen beheben dieses Manko. Interdentalbürstchen kommen zum Einsatz, um größere Zwischenräume durch Implantate, Brücken oder feste Spangen zu reinigen.

Der große Krebs-Ratgeber,1.4.2015

Die Diagnose Krebs trifft wie ein Schlag. Viele Fragen stellen sich: Welche Therapien gibt es? Wie belastend sind sie? Wie gut sind die Heilungschancen? Was muss ich als erstes tun? Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. April 2015 sämtliche Fakten für die Anfangszeit einer Krebs-Erkrankung zusammengetragen.
Der Verdacht auf eine ernste Erkrankung wie Krebs oder gar dessen sichere Diagnose verändert schlagartig die Lebensperspektive. Betroffene brauchen eine gewisse Zeit der Neuorientierung; sie müssen Möglichkeiten finden, mit den veränderten Bedingungen zurechtzukommen. Sie sollten sich allerdings im Umgang mit ihrer Erkrankung nicht zu sehr unter Druck setzen, weil sie glauben, keinen Tag mehr mit der Behandlung warten zu können. An erster Stelle steht eine sichere Diagnose, da sie maßgeblich die Wahl der am besten geeigneten Behandlungsmethoden bestimmt. Besonders bei einer Erkrankung wie Krebs ist es sinnvoll, sich eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen. Nur in sehr wenigen Fällen wie bei der akuten Leukämie muss äußerst rasch gehandelt werden.
Sehr wichtig für Patienten sind vertrauenswürdige, fachlich hochwertige Informationen. Dadurch lassen sich Fehleinschätzungen in Sachen Therapieaussichten am besten vermeiden. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrem großen Krebs-Ratgeber Adressen genannt, über die sich kompetente Ansprechpartner finden lassen, beispielsweise von Psychoonkologen, die Erfahrung im Umgang mit Krebspatienten haben. Denn die psychischen Belastungen einer solch schweren Erkrankung kann nicht jeder aus eigener Kraft bewältigen.
Sehr oft sind an der Diagnose und der Behandlung von Krebsleiden mehrere Ärzte und auch Kliniken beteiligt. Deshalb ist es von Vorteil, einen Arzt des Vertrauens zu wählen, der die Behandlungsstrategie koordiniert. Zudem gibt es onkologische Schwerpunktpraxen für die ambulante Krebsbehandlung.
In vielen Fällen ist die Diagnose Krebs nicht unbedingt mit einem Todesurteil verbunden. Es gibt heilbare oder zumindest lange Zeit beherrschbare Krebsleiden. Beispiel Darmkrebs: In einem sehr frühen Stadium sind die Heilungschancen gut, wenn ein noch kleiner Tumor durch eine Operation ganz entfernt werden kann. Wer sich über seine Krebserkrankung gut informiert, kann damit oft schon dazu beitragen, Unruhe und Angst nach der Diagnose zu lindern.

Die besten Tipps gegen Heuschnupfen, 13.3.2015

Was können Allergiker tun, um die Pollenlast und damit die Beschwerden gering zu halten? Das hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2015 zusammengestellt: Pollenflugkalender zeigen, wann die Pollenbelastung am höchsten ist.

  • Beim Autofahren die Fenster geschlossen halten und einen Pollenfilter in die Lüftungsanlage einbauen lassen. Jährlich auswechseln!
  • Staubsauger mit einem Hepa-Filtersystem halten Feinstaub und allergene Partikel zurück. Filterwechsel als Allergiker nicht selbst vornehmen!
  • In der Pollenflugzeit vor dem Zubettgehen die Haare waschen. So bleibt die Bettwäsche pollenfrei.
  • Die Straßenkleidung außerhalb des Zimmers ablegen und lagern. Das gilt für Pollen- und Hausstaubmilbenallergiker gleichermaßen.
  • Die Wäsche nicht im Freien trocknen.
  • Den Tagesrhythmus auf die Pollenhöchstwerte ausrichten. Die Wohnung nach einem Regenschauer lüften, denn dann ist der Pollenflug eher gering. In der Regel ist der Pollenflug auf dem Land in den frühen Morgenstunden am intensivsten, in der Stadt dagegen abends. Daher auf dem Land abends lüften, in der Stadt morgens.
  • Bei der Urlaubsplanung pollenfreie Regionen wie solche am Meer, auf Inseln oder im Hochgebirge berücksichtigen. Auch die Tropen sind geeignet, da die meisten Pflanzen nicht mit heimischen verwandt sind und es dort auch keinen Frühling mit vermehrter Pollenverbreitung gibt.
  • Nasenspülungen mit definierten Salzlösungen oder isotoner Kochsalzlösung können die herkömmliche Therapie ergänzen. So kann die regelmäßige Anwendung von Nasenspülungen den Gebrauch von Antiallergika nachweislich um etwa ein Drittel senken.
  • Eine sogenannte Hyposensibilisierung, auch Allergie-Impfung genannt, ist derzeit die einzige Möglichkeit, ursächlich etwas gegen die Heuschnupfen-Beschwerden zu unternehmen. Diese Immuntherapie dauert zwischen drei bis fünf Jahren und kann per Spritze oder Tablette vorgenommen werden. Sie ist bei rund 80 Prozent der Allergiker erfolgreich.

Mit sich im Reinen, 1.3.2015

Ob man mit sich im Reinen ist, hat unmittelbar damit zu tun, ob man mit sich und seiner aktuellen Lebenssituation zufrieden ist. Diesen Gemüts­zustand strahlt man unbewusst auch nach außen aus. Wie man für sich Zufriedenheit und einen Sinn im Leben findet, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in der aktuellen Ausgabe vom 1. März 2015 auf zehn Sonderseiten untersucht.
"Die Zufriedenheit mit dem Leben hängt mit dem subjektiven Wohlbe­finden zusammen. Drei Faktoren sind dafür besonders wichtig: Zuerst die Beziehungsfähigkeit, also das Gefühl, positive Beziehungen zu anderen Menschen zu haben. Der zweite Faktor ist das Kompetenzempfinden. Dabei handelt es sich um das Gefühl, in Bereichen wie Beruf, Hobby oder Familie kompetent zu sein, und dass andere Men­schen das anerkennen. Als dritter Faktor wird häufig Autonomie ge­nannt – also die Gewissheit, überwiegend eigene Entscheidungen zu treffen und nicht fremdbestimmt zu sein", meint Professor Dr. Lars Fend von der Technischen Hochschule Ingolstadt. Der Psychologe be­schäftigt sich mit der positiven Psychologie, in deren Zentrum Zufriedenheit, Glück und Optimismus steht.
Er nennt auch Tipps, wie man eine gewisse Unzufriedenheit wieder loswird. Dazu gehören seiner Meinung nach physische Aktivität und die Fähigkeit, schöne Momente auskosten zu können. Außerdem gilt es, sich in jedem Lebensalter neue Ziele zu setzen. "Wer seine Kenntnisse und Fähigkeiten beispielsweise in einem Ehrenamt einbringt oder sich für etwas engagiert, tut genau das. Mehr Zeit mit Familie und Enkel­kindern zu verbringen, ist ebenfalls für viele ein Weg", sagt Fend.
Menschen, die in der Rückschau auf ihr Leben sehr kritisch sind und sogar damit hadern, empfiehlt er, sich Dinge bewusst zu machen, für die sie dankbar sind. Er rät, eventuell ein "Dankbarkeits-Tagebuch" anzulegen. Auch das Verzeihen hält der Experte für sehr wirkungsvoll. "Sich selbst und anderen zu verzeihen, trägt dazu bei, das Hadern aufgeben zu können und mit dem eigenen Leben ins Reine zu kommen."

Dem Hustenreiz was husten, 15.2.2015

Schon wieder eine Erkältung am Hals! Dieser Ausspruch ist gar nicht so weit hergeholt. Was sich mit einem Kratzen im Hals ankündigt, entwickelt sich meist zu einer klassischen Erkältung mit Husten. Weil der Husten oft im Rachen beginnt, lässt sich eine akute Bronchitis mitunter verhindern. Wie das gelingen kann, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in der aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2015. Erkältungsviren landen oft erst einmal im Rachen und infizieren dort die Schleimhautzellen. Die Folge ist eine Rachenentzündung mit einem typischen Brennen und Kratzen. Kein Wunder, ist doch die Schleimhaut stark gerötet und geschwollen. Es folgen Beschwerden beim Schlucken und Sprechen – alles klassische Indizien für eine Entzündung. Ständiger Hustenreiz quält die trockene Schleimhaut noch zusätzlich. In diesem ersten Stadium hat diese Art des Hustens mit einem "festsitzenden Husten", wie viele Patienten fälschlicherweise annehmen, nichts zu tun. Zu Beginn einer Erkältung hat sich noch kein Schleim gebildet und abgelagert. Jetzt helfen alle Maßnahmen, die die Schleimhaut beruhigen.
So sollten Raucher zumindest für die Dauer des Infekts das Rauchen einstellen. Denn Zigarettenrauch reizt die Atemwege, genauso wie etwa Haarspray, kalte Luft oder Nagellackentferner. Die Schleimhaut reagiert durch ihre Schädigung hypersensibel, weshalb bestimmte Stoffe ein Halskratzen oder Hustenreiz hervorrufen.
Patienten, die neben ihrem Husten über ein kratziges Gefühl im Hals klagen, wird der Apotheker Hustensaft oder Lutschpastillen empfehlen. Beide hinterlassen einen samtigen Film auf dem rauen Hals und haben desinfizierende oder lokal betäubende Eigenschaften. Auch Hausmittel wie die viel zitierte Milch mit Honig, Salbei- oder Honigbonbons wirken wie Balsam für den geschundenen Hals. Feucht

Schilddrüse: kleines Organ mit großer Wirkung, 1.2.2015

Ist die Schilddrüse gesund, ist sie von außen nicht sicht- und für den Ungeübten auch nicht tastbar. Geformt wie ein Schmetterling liegt sie unterhalb des Kehlkopfes. Doch völlig unscheinbar ist dieses Organ auf keinen Fall, denn Schilddrüsenhormone haben an vielen Stellen im Organismus ein Wörtchen mitzureden. Darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Februar 2015.
So regulieren die Schilddrüsenhormone den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, also jenen Nährstoffen, auf die der Körper zur Aufrechterhaltung von Bau und Funktion so dringend angewiesen ist. Die Schilddrüsenhormone schalten sich in den Energiehaushalt ein. Von ihnen hängt es ab, ob der Stoffwechsel auf Sparflamme oder auf Hochtouren läuft. Sie beeinflussen den Knochen- und Mineralstoffhaushalt, das Zentrale Nervensystem, die Übertragung von Befehlen von den Nerven auf die Muskulatur und die Muskulatur selbst. Sie beeinflussen den Wärme- und Wasserhaushalt. Im Kindes- und Jugendalter sind sie für die Gehirnentwicklung und das körperliche Wachstum bedeutsam. Und auch die Psyche ist eng mit der Funktion dieser Hormone verknüpft.
Erkrankungen der Schilddrüse können auf die unterschiedlichste Art und Weise auf sich aufmerksam machen. Der Grund liegt auf der Hand: Da die Schilddrüsenhormone auf so vielfältige Weise den menschlichen Organismus beeinflussen und auf so viele Organe und Organsysteme einwirken, sind auch Art, Intensität und Zahl der Symptome individuell höchst unterschiedlich.
Deshalb: Nicht selten finden Art und Patient erst nach langem Suchen die Ursachen der Beschwerden, nämlich eine Fehlsteuerung der Schilddrüse. Um die Diagnosefindung möglichst unkompliziert zu gestalten, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten typische Symptome der gängigsten Schilddrüsenerkrankungen zusammengestellt, erklärt wie die Beschwerden zustande kommen und nennt die wichtigsten Therapiemöglichkeiten.

Schritt für Schritt abnehmen, 15.1.2015

Gewicht zu verlieren dürfte auch dieses Jahr wieder auf Platz 1 der guten Vorsätze für das neue Jahr rangieren. Damit es diesmal auch wirklich klappt, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2015 Tipps und Tricks des Ernährungspsychologen Professor Dr. Joachim Westenhöfer zusammengetragen. Dabei geht es weniger um Kalorienzählen als vielmehr um Gefühle und Gewohnheiten.
Klar: Wer abnehmen will, muss Kalorien einsparen. Das geht laut Westenhöfer am besten da, wo man ohne Hunger und aus Routine, Langeweile oder Belohnungs-Sehnsucht isst. Denn es ist ja wirklich so: Das eine oder andere Häppchen wandert fast automatisch in den Mund, ohne dass der Bissen, den man in den Mund gesteckt hat, überhaupt ins Bewusstsein dringt. Hier gilt es, wachsam zu sein und die Anlässe zu identifizieren, warum man nebenher Dinge in den Mund schiebt. So lässt sich eine ganze Menge an leeren Kalorien vermeiden.
Auch wer beruflich viel unterwegs ist, läuft Gefahr, sich durch ständiges Außer-Haus-Essen unnötige Kalorien einzuverleiben. Essen unterwegs - sei es im Restaurant oder am Schnell-Imbiss - hat tendenziell mehr Fett und Kalorien als Selbstgekochtes. Hier gilt es, sich Alternativen zu überlegen. Vielleicht gelingt es, sich ab und zu etwas vorzubereiten und auf die Reise mitzunehmen? Je mehr Ideen man entwickelt, um eine Situation zu verändern, desto größer ist der Erfolg, weiß Westenhöfer. Emotional entstehenden Hunger zu vermeiden, gelingt mit Abwechslung im eingefahrenen Speiseplan.
Die Steuerung von Hunger und Appetit hängt auch mit dem Sättigungsempfinden zusammen, das sich ebenfalls im Laufe der Zeit verändert. Normalerweise entwickelt sich beim Essen einer bestimmten Speise zunehmend eine Sättigung nach dem Motto: "Jetzt ist es genug. Ich bin satt." Folgt dann jedoch ein Nachtisch mit einem völlig anderen Geschmack, signalisiert derselbe Magen, der eben noch randvoll erschien, plötzlich doch wieder Interesse. Die Sättigung bezog sich also nur auf die erste Speise. Also am besten erst gar nicht Leckereien nach dem Essen anfangen.

Mit dem Winter warm werden, 15.12.2004

In den schmuddelig-grauen Wintermonaten kriecht die Kälte förmlich in den Kragen. Das erfordert ein kreatives Sofortprogramm. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat Tipps zusammen­getragen, bei denen es bestimmt warm ums Herz wird. Zu lesen in der aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2014.
Wen es fröstelt oder wer morgens nur schwer in die Gänge kommt, kann Duschgels, Peelings und Körperpflege verwenden, die mit Ingwer angereichert sind. Das in der Knolle enthaltene Öl Gingerol feuert intensiv die Durchblutung an, macht wach, schenkt rosige Haut und durchglüht, als säße man vor dem Kamin. Auch als Tee ge­trunken hilft die Pflanze gegen blasse Winterhaut und kleine Form­tiefs. In der Apotheke gibt es fertige Zubereitungen und Ingwertropfen.
Ob Saunabesuch, Hamam, heiße Dusche, Rotlicht oder Wärmepflaster - die höheren Temperaturen fördern die Durchblutung der Muskulatur und lockern sie. Das hilft nicht nur bei Nacken- und Rückenverspannungen, sondern hebt auch die Stimmung. Besonders gut: für etwa 20 Minuten in einem 38 Grad Celsius warmen Laven­delbad aus der Apotheke relaxen. Das Aroma entspannt nebenbei auch noch die Nerven, beruhigt bei Stress und pflegt die Haut. Skeptiker haben sie lange als Gute-Laune-Pflanze belächelt, aber mittlerweile ist bewiesen: Hoch konzentrierter Johanniskrautextrakt aus der Apotheke wirkt bei saisonalem Herbst- und Winterblues und mittelschweren Depressionen ebenso gut wie ein synthetisch her­gestelltes Antidepressivum. Voraussetzung für die gelungene Seelenwärme: die tägliche Gesamtdosis des Extraktes beträgt 900 Milligramm.

Gesundheit schenken, 1.12.2014

Gesundheit ist unser wertvollstes Gut. Ein wenig lässt sie sich sogar verschenken. Das geht zwar nicht in Form einer Wunderkur, die Unmögliches möglich macht. Aber man kann durch passende Geschenk-Ideen Menschen einen Anstoß geben, etwas für Gesundheit und Fitness zu tun. Vorschläge dazu macht die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2014.
Wie wäre es mit Gesundheits- und Wohlfühlbädern aus der Apotheke? Sie enthalten vielfach ätherische Öle, die nicht nur gut riechen, sondern auch erkältungsgeplagte Atemwege frei machen, je nach Gusto entspannend oder anregend wirken.
Auch spezielle Kosmetik aus der Apotheke kann ein ganz besonderes Geschenk sein. Zudem kann man sich dort gut beraten lassen, etwa wenn es Probleme mit Kontaktallergien, Hautkrankheiten oder empfindlicher Haut gibt. Das Fachpersonal wählt die Kosmetika sorgsam aus und achtet genau auf die Inhaltsstoffe. So sollte man bei sehr empfindlicher Haut beispielsweise auf Duftstoffe verzichten.
Auch ein Fieberthermometer kann ein individuell wertvolles Geschenk sein. Besonders die Eltern kleinerer Kinder dürften sich über ein Ohrthermometer aus der Apotheke freuen, da damit die Messung viel unkomplizierter als mit gewöhnlichen Fieberthermometern verläuft. Das Ohrthermometer erfasst die vom Trommelfell ausgesandte Wärmestrahlung.
Doch Gesundheit lässt sich auch in Form von Gutscheinen für einen Aufenthalt in einem Wellness-Hotel oder Thermalschwimmbad schenken. Vielleicht wäre auch die Buchung eines Kurses für Aquagymnastik oder eine Sauna-Zehnerkarte das richtige Geschenk? In jedem Fall sorgen solche Präsente für einen kleinen Tapetenwechsel und bringen Abwechslung in den Alltag. Unter fachkundiger Anleitung erlernt, bringen Entspannungstechniken, Kneippbäder oder Fitnesskurse Ruhe und Gelassenheit. Und die braucht man schließlich, um gesund zu bleiben.

Die besten Tipps für schöne Zähne, 15.11.2004

Jeder hat es mit im wahrsten Sinne des Wortes selbst in der Hand, ob Karies oder Zahnfleischentzündungen dem eigenen Mund etwas anhaben können: mit Bürste & Co. aus der Apotheke und dem halbjährlichen Besuch beim Zahnarzt ließen sich Zahnerkrankungen zu 90 Prozent verhindern, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2014. Zahnbürste und -creme gehören zu den klassischen Waffen im Kampf gegen Zahnerkrankungen. Fachleute empfehlen Bürsten mit mittelharten, abgerundeten Kunststoffborsten, damit das Zahnfleisch beim Putzen nicht verletzt wird. Elektrische Zahnbürsten mit rotierenden oder oszil­lierenden Bürsten haben den Vorteil, dass sie die Putzbewegung bis zu den Zahnzwischenräumen automatisch ausführen. Alle drei Monate ist es Zeit, die Zahnbürste zu wechseln, denn eine neue entfernt etwa ein Drittel mehr Belag.
Bei Zahnpasten immer auf einen ausreichenden Fluoridgehalt achten. Er sollte für Erwachsene 0,1 bis 0,15 Prozent und für Kinder unter sechs Jahren 0,05 Prozent betragen. Fragen Sie Ihren Apotheker, welche Zahncreme sich für wen eignet. Fluoride erhöhen die Widerstandskraft des Zahnschmelzes und hemmen die Gärprozesse der Bakterien, sodass in der Plaques weniger Säure entsteht. Tipp: Nach dem Putzen den Mund nur mit wenig Wasser ausspülen. Fluoride brauchen Zeit, um wirken zu können. Gegen Zahnfleischentzündungen kommen Pasten mit Vitamin A oder Kräuterextrakten auf die Bürste. Gegen schmerzhafte, freiliegende Zahnhälse gibt es Pasten, die Substanzen enthalten, die die Reizweiterleitung unterbinden sollen. Auch Zahncremes, die die Neu­bildung von Zahnstein erschweren, gibt es in der Apotheke.
Schrubben, ausspülen und fertig? Weit gefehlt. Zu einer optimalen Mundhygiene gehört mehr als Zahnbürste und Zahnpaste. Die Bürste reinigt nur drei Fünftel der Zahnoberfläche effektiv. Die anderen zwei Fünftel bleiben außen vor. Zahnseide oder Interdentalbürstchen beheben dieses Manko. Letztere kommen zum Einsatz, um größere Zwischen­räume durch Implantate, Brücken oder feste Spangen zu reinigen. Vorteil von Mundspüllösungen ist, dass sie Zahnflächen erreichen, die der Bürste entgehen. Sie sind jedoch nur als Ergänzung zum Zähneputzen gedacht.

Hilfe bei Bronchitis und COPD, 4.11.2014

Kalte und feuchte Luft in Herbst und Winter bedeutet Wohlfühlbedingungen für Erreger, die es auf unsere Atemwege abgesehen haben. Deshalb beginnt ein grippaler Infekt auch meist mit einem Halskribbeln oder einer laufenden Nase. Doch was ist, wenn der Husten einfach nicht mehr weggehen will? Die Neue Apotheken Illustrierte berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. November 2014 über chronische Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und COPD, also die chronisch obstruktive Lungenerkrankung.
Ein akuter Husten darf zwischen drei bis vier Wochen dauern. Er ist als chronisch einzustufen, wenn er acht Wochen quält. In 80 bis 90 Prozent der chronischen Bronchitis-Fälle hat Rauchen die Atemwege angegriffen. Und unter den Patienten mit COPD sind etwa 80 Prozent Raucher oder ehemalige Raucher. Zahlreiche Studien zeigen, dass das Fortschreiten der Atemwegsobstruktion mit der täglich konsumierten Zigarettenzahl, dem Zeitpunkt des Rauchbeginns und der Tiefe der Inhalation zusammenhängt.
Etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung haben eine chronische Bronchitis oder eine COPD. Die COPD ist die häufigste chronische Lungenerkrankung überhaupt. Das Wort "Raucherhusten" verharmlost die Symptomatik.
Das Problem: Die Betroffenen haben bezüglich ihres Raucherhustens ein nur wenig ausgeprägtes Krankheitsbewusstsein. Sie gehen deshalb eher selten zum Arzt. Dabei sind die Symptome kaum zu überhören: Zwar entwickelt sich der Husten allmählich über einen längeren Zeitraum und wird dadurch für den Betroffenen zum Normalzustand. Doch Husten am Morgen mit und ohne Auswurf ist ein typischer Hinweis. Auch wenn der Betroffene an seinem gewohnten Husten Neues registriert, sollte der Apotheker hellhörig werden.

Spezial Frauengesundheit, 15.10.2014

Es gibt mehr als den »kleinen Unterschied« zwischen den Geschlechtern. Frauen und Männer haben nicht nur wegen ihres Körperbaus und ihrer unterschiedlichen Hormonausstattung verschiedene Ansprüche, das Thema Gesundheit nimmt im Denken und Handeln der Geschlechter einen ganz unterschiedlichen Stellenwert ein. Das weiß niemand besser als Apotheker und Apothekerinnen. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Oktober 2014 widmet sich auf zehn Sonderseiten speziell der Gesundheit von Frauen.
Frauen haben eine um etwa fünf Jahre höhere Lebenserwartung als Männer. Das kommt nicht von ungefähr. Experten sind sich einig, dass dies an einem stärker ausgeprägten Gesundheitsbewusstsein der Frauen liegt. Frauen achten allgemein mehr auf sich und ihren Körper, gehen weniger gesundheitliche Risiken ein und nehmen Vorsorgeunter­suchungen häufiger wahr als Männer.
Das können Apothekerinnen und Apotheker bestätigen. Für sie ist es ein gewohntes Bild, dass sich Frauen eingehend zu ihren Medikamenten beraten lassen und gegenüber alternativen Behandlungsmethoden wie Pflanzenheil­kunde, Homöopathie oder fernöstliche Medizin aufgeschlossen sind. Viele Patientinnen schätzen auch deshalb eine Beratung in der Apotheke, weil sie in den meisten Fällen von Frau zu Frau erfolgt. Mehr als vier Fünftel des pharmazeutischen Personals, das die Kunden berät, ist in Apotheken nämlich weiblich.
Frauenspezifischen Aspekten wie die Brustkrebsvorsorge, die weibliche Herz­gesundheit sowie hormongesteuerten Phänomenen wie Wechseljahre oder Haarausfall widmet sich die Neue Apotheken Illustrierte auf ausführlichen zehn Seiten. Weil Frauen es sich wert sind.

Reise: Fern ohne Weh, 15.9.2014

Eine bevorstehende Reise ist eine gute Gelegenheit, Impflücken zu schließen. Ihr Apotheker berät Sie gerne dabei. Was sich bereits zu Hause tun lässt, damit die Ferien die schönste Zeit des Jahres werden, fasst die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. September 2014 zusammen.
Bei einem anstehenden Urlaub in tropische und subtropische Länder denken viele Reisende an exotische Impfungen wie Gelbfieber oder Cholera. Alltägliche Impfungen wie Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung oder Keuchhusten stehen dagegen weitaus seltener auf der Vorbereitungsliste. Auch wer in Europa oder anderen Ländern die schönsten Wochen des Jahres verbringt, sollte gegen Tetanus und Co. gerüstet sein. Die meisten Kleinkinder haben diese Impfungen zwar intus, mit der Auffrischung des Impfschutzes liegt es dann aber meist ab dem Jugendalter im Argen. Dabei gibt es Kombinationsimpfstoffe, die mit nur einem Piks vor mehreren Krankheiten schützen. Selbst nach mehr als zehnjährigem Abstand reicht eine Impfung zur Auffrischung oft aus. Die erforderlichen Reiseimpfungen sind davon abhängig, in welches Land man fährt.
Wer in ein Malaria-Risikogebiet fährt, der sollte genauso selbstverständlich Malariaprophylaxe betreiben wie Koffer packen. Leider gibt es gegen die Erkrankung, mit der jedes Jahr rund 1000 Urlauber nach Deutschland zurückkehren, keine Impfung. Deshalb empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit: Wer sich in Malariagebieten mit hoher Übertragungsgefahr (wie etwa viele Länder Asiens, südlich der Sahara und im Amazonasgebiet) aufhalten wird, der muss bereits vor dem Abflug an die Einnahme von Medikamenten denken. Und in Gebieten mit niedrigem oder mittlerem Malariarisiko sollte zumindest ein Arzneimittel für eine notfallmäßige Selbstbehandlung (»Standby-Therapie«) mitgeführt werden. Dieses ist ein­zunehmen, wenn bei Malariaverdacht kein Arzt erreichbar ist. Ihr Apotheker hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Medikaments.
Auch nicht zu vergessen: der Schutz vor dem Mückenstich. Repellenzien aus der Apotheke und Moskitonetze schicken die Mücken weitestgehend in die Wüste.

Guter Rat aus der Apotheke, 1.9.2014

In der Apotheke bekommt man Gesundheitsinformationen aus erster Hand. Diese sind nötig, damit Arzneimittel richtig und vollständig wirken können. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. September 2014 verschiedene Tipps zur Arzneimittelanwendung zusammengestellt, so zum Beispiel solche zur korrekten Anwendung von Präparaten für die Nase.
Eigentlich versteht sich die Einhaltung gewisser Hygienemaßnahmen bei der Anwendung von Nasentropfen, ‑sprays und Co. von selbst, um Infektionen bei Familienmitgliedern zu vermeiden. Dennoch können die folgenden Tipps vom Apotheker sehr wertvoll sein:

  • - Jedes Familienmitglied erhält ein eigenes Fläschchen mit Nasentropfen oder –spray. Am besten mit dem Namen des Patienten beschriften, das vermeidet Ansteckung.
  • - Vor dem Eintropfen oder Sprühen erstmal die Nase putzen oder bei Kindern Schleim mit einem Sekretsauger (zum Beispiel Glasolive) aus der Nasenhöhle entfernen.
  • - Tropfen bei weit zurückgebeugtem Kopf in die Nase geben. Kleinkinder legt man am besten hin. Danach verhindert ein Beugen und Schwenken des Kopfes, dass die Lösung in den Rachen abfließt.
  • - Bei Nasensprays kann dieses Vorgehen entfallen, da sich eingesprühte Flüssigkeiten besser im Nasenraum verteilen als eingetropfte Lösungen und nicht so rasch in den Rachen abfließen. Nachteil ist jedoch eine höhere Nebenwirkungsrate durch bessere Aufnahme.
  • - Tropfpipetten und knautschbare Sprayflaschen zusammengedrückt aus der Nase ziehen, sonst gelangt Nasensekret in die Arzneimittelflasche.
  • - Tropfpipette danach mit sauberem Tuch abwischen.
  • - Nicht vergessen: Vor der ersten Anwendung müssen Dosiersprühpumpen einige Male außerhalb der Nase betätigt werden.

Sommerbeschwerden homöopathisch behandeln, 14.8.2014

Es gibt so einige Erkrankungen und Wehwehchen, die einem das stabilste Wetterhoch vermiesen können. Insektenstiche, Harnwegsinfektionen oder Sonnenallergie sind typische Beispiele für Beschwerden, die gehäuft in den Sommermonaten auftreten. Wer es bei der Behandlung eher auf die sanfte Tour versuchen möchte, der findet in der Homöopathie Mittel und Wege, Linderung zu erzielen. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. August 2014 hat homöopathische Mittel zusammengestellt, die in der Hausapotheke von Homöopathie-Freunden in keinem Fall fehlen sollten.
In der homöopathischen Sommerapotheke sollten Mittel gegen folgende Beschwerden zu finden sein:
Blasenentzündung Durchfall Heuschnupfen Insektenstiche Kreislaufprobleme Sommergrippe Sonnenallergie Sonnenbrand Reiseübelkeit
Generell gilt, homöopathische Mittel nur so lange einzusetzen, wie die Beschwerden überschaubar bleiben. Sind die gesundheitlichen Einschnitte schwerwiegend oder verschlechtern sie sich im Lauf der Zeit, dürfen sie nicht mit Homöopathika selbst behandelt werden. Dann ist ein Arzt gefragt, der abklären muss, was dahintersteckt. Eventuell können Homöopathika weiterhin ergänzend eingenommen werden.

Die vier großen Gefahren fürs Herz, 1.8.2014

Sie werden auch manchmal als das tödliche Quartett bezeichnet, die vier Krankheiten, die zusammen das sogenannte metabolische Syndrom bilden: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und erhöhte Blutfettwerte. Dabei ist Übergewicht der Hauptauslöser allen Übels, da es quasi der Wegbereiter für die anderen drei Erkrankungen darstellt. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. August 2014 widmet sich in einem zehnseitigen Spezial vor allem der Bedeutung von Übergewicht.
Weitere Beiträge der Themenstrecke berichten über Medikamente, die das Herz schützen, wenn das metabolische Syndrom zugeschlagen hat. Außerdem beleuchtet ein Beitrag verschiedene Blutwerte, die bei diesem Krankheitsbild eine Rolle spielen und die man auch in vielen Apotheken kontrollieren kann. Abgerundet werden die Sonderseiten durch einen Artikel, der darüber informiert, wie mediterrane Mittelmeerkost Herz und Kreislauf schützen kann und bestimmte Lebensmittel den Cholesterolspiegel senken.
Basismaßnahme jeder Therapie ist die Gewichtsabnahme. Das verbessert die Lebensqualität und -erwartung. Neben der Umstellung der Ernährung ist mehr Bewegung das Zauberwort im Kampf gegen die Kilos. Dabei ist es ausreichend, entweder an fünf Tagen pro Woche täglich mindestens eine halbe Stunde mit mittlerer Intensität aktiv zu sein oder wenigstens an drei Tagen pro Woche für 20 Minuten mit hoher Intensität. Ab dem 40. Lebensjahr spielt neben dem Ausdauer- auch Krafttraining eine entscheidende Rolle. Nur so lässt sich dem altersbedingten Abbau der Muskulatur entgegenwirken.
Bewegung lässt die Körperzellen wieder empfindlicher auf Insulin reagieren. Bewegungsmangel und Übergewicht haben den gegenteiligen Effekt: die sogenannte Insulinresistenz, die dann in einen Typ-2-Diabetes mündet. Wer in Bewegung bleibt, senkt zudem seinen Blutdruck und verbessert die Blutfettwerte. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, für Tumoren und für Depressionen liegt bei Menschen, die sich regelmäßig bewegen, niedriger als bei Bewegungsmuffeln.

Was tun bei Herzinfarkt und Herzstillstand?, 15.7.2014

Herzinfarkt und Herzstillstand sind die mit Abstand häufigsten Gründe, warum Patienten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Was Angehörige in Notfallsituationen tun können, bis der Notarzt eintrifft, das hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juli 2014 zusammengefasst.
Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, die Symptome eines Herzinfarkts richtig zu deuten. Das ist nicht immer zweifelsfrei möglich, da einige Patienten nur diffuse Beschwerden haben. Klassischerweise zeigen sich Schmerzen in der Brust, meist linksseitig und oft ausstrahlend in den linken Arm. Doch es gibt auch unspezifische Anzeichen, wie Übelkeit, Unwohlsein und Erbrechen. Besonders Frauen reagieren in dieser Weise auf einen Herzinfarkt.
Bis der Notarzt eintrifft, können Laien Erste Hilfe leisten. Da Menschen mit Herzinfarkt meistens zuvor bereits mit Herzmedikamenten behandelt wurden, besitzen sie häufig ein Nitrospray. Davon sollte der Ersthelfer bei Verdacht auf einen Infarkt zwei Hübe geben. Das erweitert die beim Infarkt stark verengten Herzkranzgefäße. Ansonsten gilt: Der Patient sollte sich hinlegen oder hinsetzen. Körperliche Tätigkeiten sind in jedem Fall zu unterbrechen.
Bei einem Herzstillstand verfährt man nach der Regel: Prüfen – Rufen – Drücken. Will heißen: Als erstes ist zu überprüfen, ob der Betroffene atmet. Anschließend wird der Rettungsdienst unter der 112 alarmiert, und dann wird eine Herzdruckmassage auf harten Untergrund begonnen. Dabei wird etwa 100-mal pro Minute ohne Unterbrechung in der Brustmitte – zwischen den Brustwarzen - fest auf den Brustkasten gedrückt und wieder entspannt, um dafür zu sorgen, dass das Blut wieder durch den Körper transportiert und somit auch das Gehirn noch mit Sauerstoff versorgt wird.

Mit der Sonne auf der Sonnenseite

Die Sonne beeinflusst Seele und Körper des Menschen mehr als vielen bewusst sein dürfte. So heben die hellen Tage die Stimmung und machen leistungsfähig. Daneben hilft Sonnenlicht dem Körper, lebenswichtige Substanzen zu bilden, allen voran Vitamin D. Und für einige Hauterkrankung lässt sich UV-Strahlung wie ein Medikament einsetzen. Was die Sonne für unsere Gesundheit tut, steht in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierte vom 15. Juni 2014.
Licht hellt die Stimmung auf. Hellere und längere Tage steigern die Produktion von Gute-Laune-Botenstoffen im Gehirn und setzt körpereigene Glücklichmacher frei. Dadurch fühlt sich der Mensch wacher und kräftiger. In den sonnenarmen Wintermonaten überwiegt hingegen Melatonin, das vor allem müde macht.
Daneben ist Sonnenlicht der entscheidende Faktor, wenn es um eine ausreichende Vitamin-D-Produktion geht. Etwa 80 Prozent des Vitamins werden aus körpereigenen Vorstufen unter dem Einfluss von UV-Licht in der Haut produziert. Vitamin D ist nicht nur für den Calcium-Haushalt und die Knochenstabilität von maßgeblicher Bedeutung, sondern es beeinflusst auch das Immunsystem und die Muskelkraft. Experten gehen davon aus, dass viele Bundesbürger speziell in den Winter-, aber auch in den Sommermonaten nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Achtung: So wichtig das Auftragen von Sonnenschutzpräparaten ist, es verhindert die Vitamin-D-Produktion!
Dass Sonnenlicht helfen kann, den Blutdruck und damit die Gefahr für Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken, weiß man zwar schon länger. Doch erst seit Kurzem wissen Forscher um den dazugehörigen Mechanismus im Körper. Sie haben herausgefunden, dass durch Sonnenlicht geringe Mengen Stickstoffmonoxid aus den obersten Hautschichten in den Kreislauf gelangen. Dort entspannt dieser Stoff die Blutgefäße, und der Blutdruck sinkt.
Auch Patienten, die an Schuppenflechte, Neurodermitis oder Akne leiden, profitieren von UV-Licht. Das Hautbild bessert sich durch täglich kurze Sonnenbäder. Zu viel Sonne ist jedoch kontraproduktiv, genauso wie ein Sonnenbrand.

Allgemeine Gesundheitstipps - Archiv

Gesunde Verdauung für ein gesundes Leben, 1.6.2014

Der Magen ist nicht einfach nur ein derber Muskelsack. Das Organ in der Leibesmitte ist ein unermüdlicher Schwerstarbeiter und setzt Tag für Tag alles um, was der Mensch zu sich nimmt. Außerdem gilt er als Seismograph der Seele. Sorgen, Dauer-Stress und ein Übermaß an Nahrungsmitteln können ihn aus dem Rhythmus bringen. Ihr Apotheker weiß, welche Arzneimittel in Magen und Darm wieder Ordnung schaffen. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2014 der Magen-Darm-Gesundheit ein zehnseitiges Spezial gewidmet.
Wenn unsere Verdauung funktioniert, dann bekommen wir in der Regel nicht viel davon mit. Wir verspüren zwar Hunger, sind satt, brauchen nach dem Essen mitunter ein Verdauungsschläfchen und verspüren dann und wann das Bedürfnis, das stille Örtchen aufzusuchen. Doch wie die Verdauung konkret vonstattengeht, spüren wir oft erst, wenn es hier und da zwackt. Und es gibt relativ viele Erkrankungen, die den Magen-Darm-Trakt betreffen.

Gesunde Verdauung für ein gesundes Leben, 15.5.2014

Der Magen ist nicht einfach nur ein derber Muskelsack. Das Organ in der Leibesmitte ist ein unermüdlicher Schwerstarbeiter und setzt Tag für Tag alles um, was der Mensch zu sich nimmt. Außerdem gilt er als Seismograph der Seele. Sorgen, Dauer-Stress und ein Übermaß an Nahrungsmitteln können ihn aus dem Rhythmus bringen. Ihr Apotheker weiß, welche Arzneimittel in Magen und Darm wieder Ordnung schaffen. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2014 der Magen-Darm-Gesundheit ein zehnseitiges Spezial gewidmet.
Wenn unsere Verdauung funktioniert, dann bekommen wir in der Regel nicht viel davon mit. Wir verspüren zwar Hunger, sind satt, brauchen nach dem Essen mitunter ein Verdauungsschläfchen und verspüren dann und wann das Bedürfnis, das stille Örtchen aufzusuchen. Doch wie die Verdauung konkret vonstattengeht, spüren wir oft erst, wenn es hier und da zwackt. Und es gibt relativ viele Erkrankungen, die den Magen-Darm-Trakt betreffen.
Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat zu folgenden Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen Wissenswertes zusammengetragen:

  • Verstopfung und Hämorrhoiden
  • Lebensmittel-Unverträglichkeiten
  • Völlegefühl und Blähungen
  • Darmkrebsfrüherkennung

Den Augapfel hüten, 1.5.2014

Etwas wie seinen Augapfel hüten: Diese Redewendung drückt die Wertschätzung aus, die wir Menschen dem Auge entgegen­bringen. Gehört es doch zu den wichtigsten und empfindlichsten Sinnesorganen, die wir haben. Unsere Augen leisten über viele Jahrzehnte Präzisionsarbeit. Etwa ab dem fünften Lebensjahr­zehnt jedoch beginnen die Augen zu schwächeln. Welche Symptome deuten auf Erkrankungen hin? Die Neue Apotheken Illustrierte gibt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Mai 2014 und in den Folgeheften Antworten in der Serie »Auf beiden Augen 100 Prozent«.
Das menschliche Auge kann es mit jeder modernen Digital­kamera locker aufnehmen. Es kann 120 Megapixel verarbeiten, das entspricht 120 Millionen Lichtpunkten. Das Auge funktioniert bei extremer Helligkeit, aber auch in dunkler Nacht liefert es noch einige Informationen ans Gehirn. Gut ein Drittel des menschlichen Gehirns beschäftigt sich damit, diese Datenflut zu verarbeiten.
Um das fünfzigste Lebensjahr lässt die Sehkraft merklich nach. Kaum jemand, der dann noch völlig auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten kann. Doch auch andere Beschwerden bedürfen der Abklärung. Trübt sich beispielsweise die Augenlinse immer mehr ein, könnte ein Grauer Star verantwortlich sein. Dann fällt der Sehvorgang zunehmend schwerer, und im späten Stadium sieht man wie durch eine Milchglasscheibe. Wenn die Trübun­gen plötzlich zunehmen oder mit Lichtblitzen kombiniert vorlie­gen, könnte es sich um eine Netzhautablösung handeln. Gleichen die dunklen Punkte einem Rußregen, kann es zu Blutungen im Augen­inneren gekommen sein. Beides ist ein augenärztlicher Notfall.
Sehschwäche kann auch an einem Grünen Star liegen. Der zu hohe Augeninnendruck schädigt zunehmend den Sehnerv. Wer beim Lesen das Fehlen von Buchstaben bemerkt oder allge­mein eher verschwommen sieht, sollte an eine altersbedingte Makuladegeneration denken. Dabei wird die Mitte des Sehfel­des, der Fleck des schärfsten Sehens, von Funktionsverlust be­droht.
Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten nimmt sich sämtlicher Augenerkrankungen an und erklärt in verschiedenen Serienbeiträgen die therapeutischen Interventionsmöglichkeiten.

Beste Technik fürs Herz, 16.4.2014

Etwa 337 000 Herzkatheter-Untersuchungen, rund 106 600 Implantationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren, circa 28 500 Herzklappen-Operationen und 835 Herzpumpen und Kunstherzen pro Jahr in Deutschland. Die Medizintechnik auf dem Gebiet der Kardiologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Sie ermöglicht vielen Menschen, die ansonsten dem Tod geweiht wären, ein lebenswertes Leben. Eine Übersicht über die wichtigsten Techniken rund ums Herz bietet die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2014.
Beispiel Herzklappen-Operation, ein zumeist aufwändiger Eingriff:
Da natürliche Herzklappen in ihrer Funktion unübertroffen sind, versuchen Herzchirurgen zunächst, kranke Klappen zu reparieren. Verengte Klappen können mit Hilfe eines Ballonkatheters gedehnt werden. Ist das nicht möglich, ist es Zeit für eine Implantierung von neuen Herzklappen. Es gibt Klappenprothesen aus Kunststoff oder solche aus tierischem Gewebe (»Bioklappen«). Erstere halten meist länger, doch ihre Träger müssen lebenslang Blutgerinnungshemmer einnehmen, da mechanische Herzklappen die Gefahr von Blutgerinnseln steigern. Bei Bioklappen ist dieses Risiko geringer. Betroffene müssen meist nur bestimmte Dosen an Acetylsalicylsäure einnehmen.
Auch für alte und gebrechliche Patienten ist eine solche Operation möglich, dann nämlich, wenn sie zusammenfaltbare Bioklappen implantiert bekommen, Diese werden mit einem Herzkatheter an die Stelle der alten, defekten Aortenklappe geschoben und entfaltet. Die alte Klappe wird zur Seite gedrängt (sogenannte TAVI-Methode).

Gut beraten in der Apotheke, 1.4.2014

Gesundheitliche Probleme gehören zum täglichen Brot in einer öffentlichen Apotheke. Dabei kommen manche Beschwerden besonders häufig vor. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat deshalb in der aktuellen Ausgabe vom 1. April 2014 die wirksamsten Tipps zu weit verbreiteten Problemen wie Kopfschmerzen, Allergien und Bluthochdruck zusammengestellt.
Patienten können leichte bis mittelschwere episodische Kopfschmerzen vom Spannungstyp selbst behandeln, wenn sie damit gut zurechtkommen. Darüber sind sich Kopfschmerz-Experten und Apotheker einig. Entscheidend ist ein bestimmungsgemäßer Gebrauch der Medikamente. Viele Patienten wissen nicht, dass der Häufigkeit des Gebrauchs von Schmerzmitteln enge Grenzen gesetzt sind. Denn werden sie zu häufig eingenommen, wächst das Risiko, dass Kopfschmerzpatienten einen durch Medikamente gesteuerten Kopfschmerz entwickeln. Dieses Risiko besteht unabhängig davon, welcher Wirkstoff im Medikament enthalten ist und ob es sich um ein Präparat mit nur einem oder mehreren Wirkstoffen handelt. Wichtiger als die Zusammensetzung ist die Häufigkeit der Einnahme. Alle akut wirksamen Arzneistoffe wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac oder Kombinationen daraus dürfen nicht häufiger als zehn Tage im Monat und nicht länger als drei Tage in Folge angewendet werden.
Viele Patienten messen ihren Blutdruck selbst zu Hause. Damit dabei möglichst wenige Fehler auftreten, geben Apotheker folgende Tipps: Eine Stunde vor der Messung auf Kaffee, Alkohol oder Rauchen verzichten, denn das könnte die Messergebnisse verfälschen. Vor der Messung erstmal zur Ruhe kommen, sonst fallen die Werte eventuell zu hoch aus. Während des Messvorgangs sollte die Manschette des Blutdruckmessgerätes auf Höhe des Herzens sein.
Nicht jedes Mittel gegen Allergiebeschwerden wirkt gleich. Um vorzubeugen, empfehlen Apotheker etwa zwei Wochen vor dem erwarteten Allergiebeginn Substanzen wie Cromoglicinsäure oder Nedocromil. Sie sorgen dafür, dass die Beschwerden an Augen und Nase nicht so stark ausfallen. Auch ein Nasenspray mit Beclometason kann rechtzeitig vor der eigentlichen Saison angewendet und dann fortlaufend die ärgsten Beschwerden an der Nase verhindern. Wer akute Hilfe benötigt, ist mit den klassischen Antihistaminika etwa in Form von Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen gut beraten.

50 wichtige Werte für Ihre Gesundheit, 15.03.2014

Wie ein neu entdeckter Kontinent ist der menschliche Körper von Medizinern und Wissenschaftlern in vielerlei Hinsicht vermessen und kartiert worden. Die sogenannten Sollwerte stehen für einen gesunden Körper. Abweichungen von der Norm können dem Arzt wichtige Hinweise auf mögliche Erkrankungen geben. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2014 50 Eckdaten kurz und bündig zusammengestellt.
Von A wie Alanin-Aminotransferase bis T wie Trinkmenge findet sich in dem aktuellen Heft alles, was man an Eckdaten für seine Gesundheit wissen muss. Wie sieht es mit Ihrer Atemfrequenz aus? Atmen Sie bis zu 15 Mal pro Minute? Dann scheint diesbezüglich alles im Lot zu sein.
Ihr Arzt spricht von der Blutkörperchensenkungs-Geschwindigkeit (BSG)? Diese gibt an, wie stark sich die roten Blutkörperchen in einer Blutprobe zusammenlagern und zu Boden sinken. Ist der BSG-Wert erhöht, ergeben sich Hinweise für Entzündungen oder Tumore. Auch das C-reaktive Protein gehört zu den Entzündungsanzeigern. Werte von bis zu 10 mg/l gelten als normal.
Aber auch Werte, die das Allgemeinwissen bereichern, finden sich in der Auflistung. Wie viel wiegt der Durchschnittsdeutsche? Wie hoch ist die Lebenserwartung von Frauen und Männern? Und wie viel Bewegung pro Woche gilt als gesund?

10 Seiten zum Glücklichwerden, 01.03.2014

Warum sind manche Menschen glücklicher als andere? In welchem Land leben die glücklichsten Menschen? Und was ist Glück überhaupt – falls es sich pauschalisieren lässt? In der aktuellen Ausgabe vom 1. März 2014 gibt die Neue Apotheken Illustrierte auf zehn Seiten Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema »Glück«.
So erklärt etwa der Neurobiologe Professor Dr. Gerald Hüther von der Universitätsklinik Göttingen, was er unter Glück versteht, und entlarvt Glücksfallen. »Der Mensch pendelt zwischen dem Wunsch nach Zugehörigkeit und Angenommenheit einerseits und dem Streben nach Freiheit und Autonomie andererseits. Wenn man auf dieser Skala die eigene Mitte gefunden hat, wenn das Hirn nicht mehr durch Grübeln und Suchen gestört wird, wenn die eigene Biografie akzeptiert wird, dann ist das wahres Glück. Wenn also Denken, Fühlen und Handeln eine Einheit bilden.«
Nach den Ausführungen Hüthers sitzt das Glück neurobiologisch betrachtet in unserem Mittelhirn. Dort wird das sogenannte Belohnungssystem aktiviert und das Neurohormon Dopamin ausgeschüttet. Hüther: »Wenn das Gehirn kein wahres Glück erfährt, versucht es sich, Ersatzbefriedigungen zu verschaffen.« Auch das neue Auto oder die Anerkennung durch den Chef führen zu einem Dopaminstoß. Doch das Neurohormon wird schnell verstoffwechselt. »Während sich die eigene Mitte wiederfinden lässt, ist das Glück durch das neue Auto nicht beliebig wiederholbar – außer durch ein noch schöneres Auto«. Erklärt der Neurobiologe. »Besonders wenn wir Akzeptanz als Kinder nicht erleben durften, wenn es früh im Leben um Wettbewerb ging, dann neigt das Gehirn zu Ersatzbefriedigungen. Wir haben das Gehirn dann praktisch so erzogen«, zeigt der Experte eine große Glücksfalle auf.
Die glücklichsten Menschen leben einer neuen Untersuchung zufolge übrigens in Dänemark. Deutschland landet weit abgeschlagen auf dem 26. Rang. Auch wenn die Gründe für das Ranking nicht gänzlich zu erforschen sind, wird bei der Analyse der Untersuchungsergebnisse klar, dass Wohlstand und Reichtum nicht zu den maßgeblichen Faktoren zählen, die Menschen glücklich und zufrieden machen.

Einkochen, zuckern, trocknen: Lebensmittel haltbar machen, 16.02.2014

Pfirsichkompott, Holundersaft und Rumtopf: Großmutter hatte den Bogen raus, wie man Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten winterfest machte. Die konservierte Sommerernte brachte Farbe in die dunklen Monate und versorgte den Körper mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen. Wie effektiv sind Großmutters Verfahren wirklich? Die Neue Apotheken Illustrierte hat in der aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2014 nachgeforscht.
Einkochen, Zuckern, Einlegen in Essig oder Alkohol und Trocknen waren zu Großmutters Zeiten wichtige Techniken, um Lebensmittel haltbar zu machen. Bei allen Konservierungsverfahren geht es darum, den Verderb zu stoppen. Der geht vor allem auf das Konto von Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen. Diese Mikroorganismen sind überall, sei es in der Luft oder auf dem Lebensmittel. Wenn man sie lässt, leisten sie ganze Arbeit. Sie machen die Butter ranzig, Obst faulig und Kartoffeln matschig, lassen Brot schimmeln und überziehen Fleisch mit einer grünlichen Schleimschicht.
Konservierungsverfahren hemmen das Wachstum der Mikroorganismen auf unterschiedliche Art. Trocknen, Salzen und Zuckern sowie das Einlegen in Alkohol vermindern die verfügbare Wassermenge im Lebensmittel, sodass sich Mikroorganismen kaum noch vermehren können. Milchsäuregärung und Einlegen in Essig schaffen ein saures Milieu, in dem Bakterien und Schimmelpilze nur schlecht wachsen. Beim Erhitzen werden die Übeltäter getötet, beim Einfrieren in einen Kälteschlaf versetzt.
Was bedeuten die Konservierungsverfahren für den Vitalstoff-Gehalt? Einkochen schneidet überraschend gut ab. Es schadet den Vitaminen kaum mehr als übliches Garen. Vitamin C geht zu etwa 40 Prozent verloren, Vitamin B1 zu 10 bis 30 Prozent. Verluste in dieser Größenordnung treten auch beim Zubereiten von Konfitüren auf. Beim Trocknen wird etwa die Hälfte des Vitamin C abgebaut. Die Nase vorn hat das Einfrieren: Dabei bleiben nicht nur die Vitamine, sondern auch Aussehen und Aroma gut erhalten. Was den Vitamingehalt betrifft, sind Konserven und Tiefkühlkost vermeintlich frischen, jedoch tagelang im Supermarkt liegenden Lebensmitteln meist überlegen.

Deutschlands Top-gesund-Orte, 01.02.2014

Deutschland gilt als Gesundheitsnation. Doch woher kommt die Gesundheit? Wohin wendet man sich, wenn man gesund werden oder bleiben will? Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Februar 2014 die Top-gesund-Orte zusammengestellt. Orte, an denen man die Seele baumeln lassen kann, Orte, an denen man die Natur genießen kann und Orte, an denen einem in Sachen Gesundheit besonders gut geholfen wird.
Orte, an denen man die Seele baumeln lassen kann:
Aachen verfügt über die ergiebigsten Thermalquellen Deutsch­lands und Erding hat die größte Saunaanlage der Welt. In Bad Füssing befindet sich dagegen die größte Therme Deutschlands.
Orte, an denen man die Natur genießen kann:
Mit viel Grün und ausgedehnten Spaziermöglichkeiten können Bad Griesbach und Bad Wildungen aufwarten. Der Rennsteig zwischen Hörschel und Blankenstein ist Deutschlands meist begangener Weitwanderweg. Und eine der längsten und schneesichersten Langlauf-Loipen erstreckt sich unweit davon zwischen den Städten Johanngeorgenstadt und Schöneck.
Orte, an denen man in Sachen Gesundheit besonders gut geholfen bekommt:
Wer eine Herz-Kreislauf- oder Diabetes-Erkrankung hat, ist in Bad Oeynhausen gut aufgehoben. Hier befindet sich eine der weltweit führenden Einrichtungen zu diesen Erkrankungen. Bad Kreuznach ist eher etwas für Lungen-Patienten, denn hier steht das größte natürliche Freiluftinhalatorium Europas. Die Bundes­hauptstadt verfügt über Europas größte Uniklinik. Und das Wissen­schaftliche Institut für Prävention im Gesundheitswesen mit Sitz in München entwickelt Ideen, mit denen Apotheken bundesweit noch besser bei der Prävention von Krankheiten helfen können.

Medizin für Männer, 15.01.2014

Die Lebenserwartung von Männern liegt derzeit im Durchschnitt immer noch um etwa fünf Jahre unter der von Frauen. Dabei haben auch Männer recht gute Chancen, ihre mögliche Lebensspanne voll auszuschöpfen - wenn sie auf Gesundheitsrisiken achten, für die besonders Männer prädestiniert sind. Was können Männer tun, um gesund alt zu werden? Darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2014.
Männer sind Vorsorge-Muffel. Besonders die jüngeren Altersgruppen stehen diesbezüglich schwach da, wie Daten des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung zeigen. Erfreulich ist jedoch, dass sich zumindest Männer der Generation über 50 ein wenig mehr engagieren in Sachen Vorsorge- und Früherkennung als jüngere Geschlechtsgenossen. Für diese Art von Untersuchungen ist die Darmkrebs-Früherkennung eine der wichtigsten: Diese bezahlen gesetzliche Krankenkassen ab einem Alter von 55 Jahren zweimal im Abstand von zehn Jahren oder immer dann, wenn ein ärztlicher Verdacht auf Darmkrebs besteht. Auch Schnelltests auf sogenanntes okkultes Blut im Stuhl übernehmen die Krankenkassen.
Auch in Sachen Prostatakrebs lohnt sich die Vorsorge. Männer ab 45 Jahren haben einmal jährlich Anspruch auf Untersuchungen eben jenes Organes, das nur die Männer haben und das relativ häufig entarten kann. Zudem sollte die Früherkennung von Hautkrebs regelmäßig auf dem Ärzte-Programm stehen. Männer haben ab 35 Jahre alle zwei Jahre Anspruch auf eine entsprechende Untersuchung.
Gesundheitsbewusste sollten regelmäßig den Check-up 35 wahrnehmen. Ihn zahlen die Krankenkassen allen Versicherten ab Vollendung des 35. Lebensjahres alle zwei Jahre. Bei dieser Vorsorgeuntersuchung kann man einigen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die Spur kommen.

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