Gesundheitstipps für Diabetiker

Sport, der Kalorienkiller, 29.5.2017

Diabetiker sollten penibel auf ihr Gewicht achten. Um den Grundumsatz zu steigern, hilft Bewegung im Alltag und Sport. Zwar verbrennt jede Sportart Kalorien. Doch wie viele? Die Neue Apotheken Illustrierte verrät in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2017 die neun besten sportlichen Kalorienkiller.

Der Artikel nimmt neun verschiedene Sportarten unter die Lupe, darunter etwa Schwimmen, Nordic Walking oder Fahrradfahren. Für wen ist die jeweilige Sportart geeignet? Wie viele Kalorien werden in welcher Zeit verbraucht? Und wie vielen Schokoladen-Stückchen entspricht das? Die Neue Apotheken Illustrierte gibt Antwort.

Bewegung ist ein Tausendsassa für die Gesundheit. Glukose aus der Blutbahn wird in die Zellen gedrückt. Das spart Insulin und schont damit die Bauchspeicheldrüse bei Typ-2 Diabetikern. Die Durchblutung aller Gewebe wird angeregt. Mehr Muskulatur sendet vermehrt entzündungshemmende Botenstoffe in den Körper. Sie erhöht außerdem den Energieumsatz, das heißt, der Körper verbrennt mehr. Das erleichtert das Abnehmen.

Wer mit Sport neu starten möchte, lässt sich vorab beim Arzt durchchecken. Achtung: Diabetiker, die mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin behandelt werden, können bei Bewegung unterzuckern! Also auf jeden Fall immer Teststreifen und Traubenzucker parat haben.

Sport, der Kalorienkiller, 28.4.2017

Diabetiker sollten penibel auf ihr Gewicht achten. Um den Grundumsatz zu steigern, hilft Bewegung im Alltag und Sport. Zwar verbrennt jede Sportart Kalorien. Doch wie viele? Die Neue Apotheken Illustrierte verrät in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2017 die neun besten sportlichen Kalorienkiller.

Der Artikel nimmt neun verschiedene Sportarten unter die Lupe, darunter etwa Schwimmen, Nordic Walking oder Fahrradfahren. Für wen ist die jeweilige Sportart geeignet? Wie viele Kalorien werden in welcher Zeit verbraucht? Und wie vielen Schokoladen-Stückchen entspricht das? Die Neue Apotheken Illustrierte gibt Antwort.

Bewegung ist ein Tausendsassa für die Gesundheit. Glukose aus der Blutbahn wird in die Zellen gedrückt. Das spart Insulin und schont damit die Bauchspeicheldrüse bei Typ-2 Diabetikern. Die Durchblutung aller Gewebe wird angeregt. Mehr Muskulatur sendet vermehrt entzündungshemmende Botenstoffe in den Körper. Sie erhöht außerdem den Energieumsatz, das heißt, der Körper verbrennt mehr. Das erleichtert das Abnehmen.

Wer mit Sport neu starten möchte, lässt sich vorab beim Arzt durchchecken. Achtung: Diabetiker, die mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin behandelt werden, können bei Bewegung unterzuckern! Also auf jeden Fall immer Teststreifen und Traubenzucker parat haben.

Sport, der Kalorienkiller, 28.4.2017

Diabetiker sollten penibel auf ihr Gewicht achten. Um den Grundumsatz zu steigern, hilft Bewegung im Alltag und Sport. Zwar verbrennt jede Sportart Kalorien. Doch wie viele? Die Neue Apotheken Illustrierte verrät in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2017 die neun besten sportlichen Kalorienkiller.

Der Artikel nimmt neun verschiedene Sportarten unter die Lupe, darunter etwa Schwimmen, Nordic Walking oder Fahrradfahren. Für wen ist die jeweilige Sportart geeignet? Wie viele Kalorien werden in welcher Zeit verbraucht? Und wie vielen Schokoladen-Stückchen entspricht das? Die Neue Apotheken Illustrierte gibt Antwort.

Bewegung ist ein Tausendsassa für die Gesundheit. Glukose aus der Blutbahn wird in die Zellen gedrückt. Das spart Insulin und schont damit die Bauchspeicheldrüse bei Typ-2 Diabetikern. Die Durchblutung aller Gewebe wird angeregt. Mehr Muskulatur sendet vermehrt entzündungshemmende Botenstoffe in den Körper. Sie erhöht außerdem den Energieumsatz, das heißt, der Körper verbrennt mehr. Das erleichtert das Abnehmen.

Wer mit Sport neu starten möchte, lässt sich vorab beim Arzt durchchecken. Achtung: Diabetiker, die mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin behandelt werden, können bei Bewegung unterzuckern! Also auf jeden Fall immer Teststreifen und Traubenzucker parat haben.

Sport, der Kalorienkiller

Diabetiker sollten penibel auf ihr Gewicht achten. Um den Grundumsatz zu steigern, hilft Bewegung im Alltag und Sport. Zwar verbrennt jede Sportart Kalorien. Doch wie viele? Die Neue Apotheken Illustrierte verrät in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2017 die neun besten sportlichen Kalorienkiller.

Der Artikel nimmt neun verschiedene Sportarten unter die Lupe, darunter etwa Schwimmen, Nordic Walking oder Fahrradfahren. Für wen ist die jeweilige Sportart geeignet? Wie viele Kalorien werden in welcher Zeit verbraucht? Und wie vielen Schokoladen-Stückchen entspricht das? Die Neue Apotheken Illustrierte gibt Antwort.

Bewegung ist ein Tausendsassa für die Gesundheit. Glukose aus der Blutbahn wird in die Zellen gedrückt. Das spart Insulin und schont damit die Bauchspeicheldrüse bei Typ-2 Diabetikern. Die Durchblutung aller Gewebe wird angeregt. Mehr Muskulatur sendet vermehrt entzündungshemmende Botenstoffe in den Körper. Sie erhöht außerdem den Energieumsatz, das heißt, der Körper verbrennt mehr. Das erleichtert das Abnehmen.

Wer mit Sport neu starten möchte, lässt sich vorab beim Arzt durchchecken. Achtung: Diabetiker, die mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin behandelt werden, können bei Bewegung unterzuckern! Also auf jeden Fall immer Teststreifen und Traubenzucker parat haben.

Im Team zum Erfolg beim diabetischen Fuß, 1.4.2017

Diabetiker mit einem diabetischen Fußsyndrom brauchen in der Regel ein Team aus Experten, damit der betroffene Fuß gerettet und die Situation stabilisiert werden kann. Die Neue Apotheken Illustrierte erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. April 2017, welche Berufsgruppen alle daran mitwirken.

Zwar ist das gute Zusammenarbeiten von Diabetologen, Angiologen, Chirurgen, Podologen, Orthopädieschuhmachern und Mikrobiologen für die erfolgreiche Behandlung eines diabetischen Fußes unabdingbar, doch der wichtigste Mitspieler im Team für gesunde Füße ist der Patient selbst.

Sein Verhalten beeinflusst maßgeblich mit, ob ein diabetisches Fußsyndrom weiter voranschreitet oder sich gut behandeln lässt. Zu den wichtigsten Spielregeln gehören:

  • Nicht rauchen, denn das Rauchen schadet dem Fuß mindestens so sehr wie schlechte Blutzuckerwerte.
  • Den Blutzucker gut einstellen lassen, ebenso den Blutdruck.
  • Die Anweisungen des Arztes genau befolgen, zum Beispiel mit einer offenen Wunde am Fuß nicht zu duschen, da dies die Infektionsgefahr erhöht.

Gute Nacht auch bei Diabetes

Nicht nur der Diabetes selbst, auch die eingesetzten Medikamente stören mitunter die Nachtruhe. Welche Ursachen für die Ruhestörungen infrage kommen, nimmt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2017 unter die Lupe.

Unterzuckerungen sind der häufigste Grund für nächtliche Schlafstörungen. Das betrifft vor allem Patienten, die Insulin spritzen oder Sulfonylharnstoffe einnehmen. Unterzucker-Symptome reißen den Betroffenen oft aus dem Schlaf. Treten Unterzuckerungen häufiger auf, zeigt der Körper oft keine deutlichen Symptome mehr.

Nicht nur zu niedrige, auch sehr hohe Blutzuckerwerte kosten die Nachtruhe. Es schläft sich damit oft schlechter ein, oder man wacht nachts häufiger auf. Hohe Blutzuckerwerte können unabhängig von der Therapie bei allen Diabetikern auftreten.

Eine weitere Möglichkeit für Schlafstörungen bei Frauen mit Typ-1-Diabetes: die Wechseljahre. Sie setzen bei Diabetikerinnen häufig früher ein. Auch Schilddrüsenprobleme machen Typ-1-Diabetikern häufiger zu schaffen als gesunden Menschen. Geraten die dort produzierten Hormone aus dem Gleichgewicht, führt dies mitunter ebenfalls zu Schlafproblemen.

Herzprobleme - die meisten Diabetiker erkranken an einem Kreislaufleiden - beeinträchtigen auch den Schlaf. Herzrasen kann etwa auf ein Vorhofflimmern hindeuten. Es sollte ebenso wie Schweißausbrüche zum Arzt führen. Nächtlicher Harndrang weist manchmal ebenfalls auf eine Herzschwäche hin.

Schutz vor Schlaganfall

Im Vergleich zu Stoffwechselgesunden haben Diabetiker ein um zwei- bis vierfach erhöhtes Schlaganfallrisiko. Doch es gibt Wege aus dem Dilemma. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. März 2017 stellt diese vor.

Bei Diabetikern beginnt die auch als Arteriosklerose bezeichnete Blutgefäßverkalkung früher als bei gesunden Menschen, und sie schreitet schneller voran. Deshalb versterben 80 Prozent der Diabetiker an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Schlaganfall gehört dazu. Doch der Diabetes trägt nicht die alleinige Schuld daran. Zur Arterienverkalkung tragen wesentlich auch ein hoher Blutdruck, Fettstoffwechsel-Störungen und zu viel Fett am Bauch bei.

Gegen zu hohe Blutdruckwerte

Viele Diabetiker haben zu hohe Blutdruckwerte. Anzustreben sind Werte von 130/80 mmHg. Spezielle Medikamente, auch in Kombination, und regelmäßiges Ausdauertraining sind in der Lage, den Blutdruck dauerhaft auf ein verträgliches Niveau zu senken.

Gegen zu hohe Blutfettwerte

Unter den Blutfetten sind nicht nur die verschiedenen Cholesterinwerte von Bedeutung, sondern auch die Triglyceride. In beiden Fällen kann eine ausgewogene Ernährung mit ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren schon viel erreichen. Genügt ein gesunder Lebensstil allein nicht, helfen zusätzlich angewendete Medikamente, um die Blutfette zu senken.



Gegen zu viel Bauchfett

Bei Bauchfett, das das Risiko für einen Schlaganfall steigert, handelt es sich um das innere Bauchfett, weniger um das, was sich außen mit den Händen greifen lässt. Das innere Bauchfett fördert unter anderem Entzündungen in den Blutgefäßen, die wiederum die Gefahr für Herz, Hirn und Kreislauf steigern. Viszerales Bauchfett lässt sich mit Bewegung und einer bevorzugt pflanzlichen und ballaststoffeichen Ernährung vermindern.

1.2.2017, Moderne Hilfsmittel richtig nutzen

Neue Technologien bereichern die Diabetestherapie. Denn sie helfen den Diabetikern, ihre Blutzuckerwerte im Blick zu behalten und möglichst normnah einzustellen. Die Neue Apotheken Illustrierte gibt in der aktuellen Ausgabe vom 1. Februar 2017 einen Überblick über die Vorgehensweise der Insulinverabreichung mit einem Pen und einer Pumpe sowie mit Hilfe kontinuierlicher Glukose-Messsysteme.

Insulinpens sind für Diabetiker geeignet, die regelmäßig Insulin spritzen müssen. Wer noch ein Basalinsulin spritzt, das als trübe Suspension vorliegt, muss vor jeder Injektion den Pen mindestens zwanzigmal zwischen den Händen rollen und auf und ab drehen. Das gewährt die gleichmäßige Verteilung des Insulins in der Suspension. Handelt es sich in der Patrone um eine klare Lösung, wie bei den lang wirkenden Analoginsulinen und bei allen kurz wirksamen Insulinen, braucht es das Durchmischen vor dem Spritzen nicht. Damit Insulin sicher unter die Haut kommt und diese möglichst unverletzt bleibt, muss die Kanüle nach jeder Injektion gewechselt werden, zudem sollte man die Einstichstelle bei der nächsten Injektion wechseln.

Eine Insulinpumpe verhilft vor allem Kindern mit Typ-1-Diabetes zu mehr Lebensqualität und einer besseren Stoffwechselqualität. Aber auch Diabetiker, die bei einer intensivierten konventionellen Therapie immer wieder an schweren Unterzuckerungen leiden, sowie Schwangere können von einer Insulinpumpe profitieren. Diabetiker, die eine Insulinpumpe wollen, sollten sehr motiviert sein. Sie selbst oder die Kinder betroffener Eltern müssen in der Lage sein, den Blutzuckerverlauf zu kontrollieren und die Werte richtig zu interpretieren. Der tägliche Katheterwechsel unter Beachtung sämtlicher hygienischer Maßnahmen gehört zum Pflichtprogramm, ebenso der regelmäßige Besuch in einer Pumpen-Ambulanz.

Kontinuierliche Glukose-Messsysteme erleichtern Diabetikern den Alltag, da sie die Lebensqualität und die Blutzuckerein­stellung verbessern helfen. Allerdings werden die Kosten für Realtime-CGM-System nur unter bestimmten Voraussetzungen von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wer ein Gerät möchte, fragt am besten direkt bei seiner Krankenkasse nach.

Die 7 wichtigsten Diabetes-Fakten

Als neu diagnostizierter Diabetiker gilt es, sich schnell mit der Erkrankung zu arrangieren und sie in den Alltag zu integrieren. Wer sich gut mit den Hintergründen ihrer Entstehung und mit der Beeinflussbarkeit durch bestimmte Verhaltensmaßnahmen auskennt, lebt gesünder. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2017 die wichtigsten Fakten zum Thema Diabetes zusammengefasst.

Worin bestehen die wichtigsten Unterschiede zwischen einem Typ-1- und einem Typ-2-Diabetes? Welche Symptome weisen auf einen beginnenden Diabetes hin? Wie wichtig ist Bewegung, und kann auch ein Zuviel daran von Nachteil sein? Was sind die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen? Welchen Einfluss hat die Ernährung auf normnahe Blutzuckerwerte? Welche Therapie kommt für wen infrage? Alles Fragen, die die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in einer Zusammenstellung der wichtigsten Fakten beantwortet.

Stabile Knochen und ein gesundes Herz für Diabetiker

Diabetiker trifft der Verlust von Knochenmasse, die Osteoporose, häufiger als Menschen mit gesundem Stoffwechsel. Deshalb sollten sie alle Möglichkeiten nutzen, um gegenzusteuern. Darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in der aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2017. Möglichst normale Blutzuckerwerte tragen dazu bei, die Knochen stabil zu erhalten. Zusätzlich braucht man genug von dem Knochenmineral Calcium. Es steckt zum Beispiel in Milch und Milchprodukten, in einigen Gemüsesorten und Mineralwässern. Allerdings bildet Calcium nur gemeinsam mit Vitamin D ein gutes Team gegen Osteoporose, weil dieses fettlösliche Vitamin dafür sorgt, dass Calcium vermehrt aus dem Dünndarm in die Blutbahn gelangt. Um ausreichend Vitamin D bilden zu können, braucht der Organismus die Sonne. Wer sehr wenig in die Sonne kommt, kann auf Dauer einen Mangel an Vitamin D entwickeln. Der Arzt kann das feststellen und dann zu einer zusätzlichen Vitamin-D-Aufnahme über Tabletten raten.
Eine Ernährung, die zweimal pro Woche fetten Seefisch, Milch- und Milchprodukte, Vollkornprodukte und reichlich frische Lebensmittel beinhaltet, sorgt auch für alle wichtigen Mineralstoffe und Vitamine. Fertiglebensmittel und süße Getränke sollte man eher wenig zu sich nehmen, sie enthalten oft viel Phosphat, das der Knochenstabilität schadet. Wer außerdem nicht raucht und sich so oft es geht Bewegung verschafft, steigert die Chancen, trotz Diabetes mit heilen Knochen durchs Leben zu gehen.
Aber auch in Sachen Herz- und Kreislauf lohnt es sich gerade für Diabetiker, gesund zu leben. Dies verdeutlichte die in Dänemark durchgeführte Steno-2-Studie. Teilnehmer waren Typ-2-Diabetiker mit ersten leichten Nierenschäden. Verglichen wurde eine intensiv behandelte Studiengruppe mit optimalen Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerten mit weniger intensiv behandelten Studienteilnehmern. Es zeigte sich unter intensiver Therapie zum Abschluss der Studie eine deutliche Verbesserung der Stoffwechseleinstellung und des Risikos für Herz-Kreislauf-Leiden. Auch weitere Diabetesfolgen wie Augen-, Nieren- oder Nervenschäden kamen seltener vor. Eine kürzlich vorgenommene Nachauswertung der Steno-2-Studie ergab zudem, dass die intensiv behandelten Patienten eine im Schnitt um acht Jahre höhere Lebenserwartung hatten.

Die große Geschenkeliste

Die Neue Apotheken Illustrierte zeigt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2016, welche Weihnachtsgeschenke für Diabetiker besonders sinnvoll sind und trotzdem eine Portion Wohlbefinden vermitteln. Vom Blutzuckermessgerät bis zum Set für schöne Füße:

Cremes und Lotionen
Viele Diabetiker haben trockene Haut, an den Füßen und am ganzen Körper. Damit die Haut nicht einreißt und Krankheitserreger eindringen können, braucht sie täglich besondere Pflege. Apotheken bieten genau auf die Haut von Diabetikern abgestimmte Zubereitungen. Sie enthalten unter anderem reichlich feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe wie Harnstoff oder Glycerol.

Blutzucker- und Blutdruckmessgeräte
Bei Diabetes kommt es auf die »inneren Werte« an, also auf diejenigen für den Blutzucker, den Blutdruck und die Blutfette. Die ersten beiden können Diabetiker leicht selbst bestimmen. Davon profitieren sie für ihre Stoffwechseleinstellung und eine gesunde Zukunft. Denn nur wer weiß, wie sich der Blutzucker nach Mahlzeiten, beim Sport oder bei Infekten verhält, kann die richtigen Schlüsse für eine gute Zuckereinstellung ziehen.

Literatur
Je selbstverständlicher ein Diabetiker mit seiner Erkrankung umgehen kann, desto besser gelingt ihm meist das Leben mit der chronischen Erkrankung. Grundlagen-Bücher, Ratgeber, Nährwerttabellen, Koch- und Backbücher sind deshalb eine gute Idee für den Gabentisch.

Delikatessen mit Nährwert
Präsentkörbe sollten für Diabetiker besonders bestückt sein: Für sie eignet sich eine Auslese der guten Öle. Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl, gute Konserven fetten Seefischs und eine bunte Auswahl an Nüssen. Denn Experten wissen: Ob Fett schadet oder nutzt, hängt nicht nur von der verzehrten Menge, sondern auch von der richtigen Auswahl ab.

Füße als »Feuermelder«

Kribbeln die Füße, brennen sie oder fühlen sie sich taub an, ist das gerade bei Diabetikern keineswegs banal: Wie ein Feuermelder weisen sie auf eine schwerwiegende Diabetesfolge hin, auf ausgedehnte Nervenschäden, informiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2016.
Langjähriger Diabetes kann die Nerven vor allem in der Körperperipherie schädigen, besonders in den Füßen. Ärzte sprechen von einer peripheren diabetischen Polyneuropathie. Erste Anzeichen sind häufig Kribbeln, Ameisenlaufen oder auch brennende einschießende Schmerzen. Auch Taubheitsgefühle oder nachlassende Sensibilität der Füße, zum Beispiel schlechtes Kälte- und Wärmeempfinden, gehören zu den Warnzeichen, die Betroffene dringend mit ihrem Arzt oder Apotheker besprechen sollten.
»Diese Polyneuropathie ist die führende Ursache des diabetischen Fußsyndroms«, sagte Professor Dr. Dan Ziegler vom Deutschen Diabetes Zentrum, Universität Düsseldorf, bei einer Pressekonferenz. Bei dieser Erkrankung heilen selbst kleine Verletzungen am Fuß nur noch schlecht oder gar nicht mehr, können sich entzünden und zu großen, tiefen Wunden führen. »Die Häufigkeit der Polyneuropathie wird stark unterschätzt und die Erkrankung oft nicht erkannt«, warnte der Arzt. Die Erfahrung zeigt, dass viele Patienten erst spät zum Arzt gehen, dann, wenn die Schmerzen schon weit fortgeschritten und chronisch sind. Doch sind die Nerven erst einmal massiv geschädigt, sind die Therapiemöglichkeiten begrenzt. Umso wichtiger ist eine möglichst frühzeitige Diagnose und Behandlung.
Wichtig sind eine individuell optimale Blutzuckereinstellung und die Vermeidung von Risikofaktoren wie Alkoholkonsum, Rauchen und Bluthochdruck. Es gibt auch Medikamente zur Linderung neuropathischer Schmerzen, was die Lebensqualität etwas verbessern kann.

7 Figurschmeichler für den Winter

Es ist eine Crux: In der kalten Jahreszeit erscheint das Zuhause so gemütlich. Man geht wenig nach draußen und isst gerne Süßes für die Stimmung und reichlich gegen die Kälte. Kein Wunder, dass sich die Pfunde leicht an Bauch und Hüften sammeln. Was hilft, schlank zu bleiben und den Blutzucker besser im Griff zu behalten, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2016 zusammengefasst:

  • Ein großes Glas lauwarmes Wasser vor dem Essen füllt den Magen und nimmt dem Heißhunger die Spitze.
  • Den Teller voll packen mit Lebensmitteln, die viel Volumen bei wenigen Kalorien bieten. Das sind vor allem Gemüse und Salat.
  • Das Essen genießen. So verpasst man nicht das Sättigungssignal und hört rechtzeitig auf zu essen.
  • Sich auch mal was gönnen: Lieber einen Riegel Schokolade am Tag genießen als alle zwei Tage eine ganze Tafel herunterschlingen. Genuss bringt Befriedigung.
  • Wer morgens die Hauptmenge isst, mittags mäßig und abends mager, der hat weniger Probleme, sein Gewicht zu halten, als derjenige, der sich spät abends die Kalorien einverleibt. Allerdings ist die Insulinempfindlichkeit morgens am geringsten, das heißt, der Körper reagiert auf Kohlenhydrate mit heftigeren Blutzuckeranstiegen als mittags. Deshalb den Nährstoffschwerpunkt morgens auf Eiweiß setzen.
  • Süßstoff gilt es, einzusparen: Denn wer täglich davon benutzt, muss damit rechnen, dass er automatisch mehr isst, haben aktuelle Forschungsergebnisse gezeigt
  • Gesättigte Fettsäuren verfälschen das Sättigungssignal, was dazu führt, dass Menschen immer weiter essen. Die Schlankvariante aus dem Tierreich: Fischöl aus Seefisch. Das irritiert das Sattsignal nicht

Testosteronmangel bei Diabetikern häufiger

Ein Testosteronmangel kann Männern mit Typ-2-Diabetes das Leben schwerer machen als nötig. Hormongaben eignen sich, wenn ein deutlicher Mangel zweifelsfrei nachgewiesen und mögliche Ursachen abgeklärt wurden. Darüber berichtet Professor Dr. Ludwig Schaaf von der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Suchtmedizin, Klinikum Schwabing, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. November 2016.

Erschöpfung, Depressivität, nachlassendes sexuelles Interesse, Abnahme der Muskelmasse: Das kann alles von einem Testosteronmangel herrühren. Wer den Verdacht hegt, ein Mangel an Testosteron könnte die Beschwerden auslösen, sollte sich an einen Endokrinologen wenden. Er ist Spezialist für alle Fragen im Hinblick auf Hormondrüsen des Menschen. Der Facharzt wird Blut abnehmen - und zwar morgens, da dann der Wert im Tagesverlauf am höchsten ist.

Die Blutentnahme am Morgen ist deshalb wo wichtig, weil der Testosteronspiegel im Tagesverlauf bei jedem Mann natürlicherweise absinkt. Das gilt auch, wenn am Vorabend vor der Messung ausgiebig Sport oder andere Kraftanstrengung betrieben wurden. Das verfälscht das Ergebnis: Darauf sollten Männer also achten, bevor sie ihren Hormonwert ermitteln lassen, informiert Schaaf.

Auch bei einem niedrigen Testosteronwert ist die Lösung nicht immer die Hormonzufuhr von außen. »Gute Labore setzen das Messergebnis direkt mit dem Alter in Verbindung. Sicheren Krankheitswert hat ein Testosteronwert nur, wenn er deutlich unter dem Normwert liegt«, erklärt Schaaf. Wenn keine anderweitig zu behandelnde Erkrankung als Ursache für den Testosteronmangel auszumachen ist, kommt eine Hormongabe infrage.

Diese kann sich positiv auf den Stoffwechsel von übergewichtigen Typ-2-Diabetikern auswirken, genauso auf den Knochenstoffwechsel. Das ist nicht unerheblich, da Männer mit niedrigen Testosteronwerten häufig eine Osteoporose entwickeln. Von den positiven Hormoneffekten profitieren jedoch nur diejenigen Diabetiker, denen das Hormon tatsächlich fehlt. Wer genug davon hat und noch welches von außen bekommt, bemerkt keine Verbesserung.

Das Beste für die Blutgefäße

Diabetiker haben ein höheres Risiko für Schäden am Blut-Leitungssystem als Stoffwechselgesunde. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, die Diabetiker zum Schutz ergreifen können. Welche das sind, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Oktober 2016.

Unsere Arterien und Venen sowie ihre Miniatur-Ausgaben, die Arteriolen und Venolen, unterliegen einer großen Gefahr: Sie können im Laufe des Lebens verkalken. Doch Kalk an den Gefäßwänden verengt den Durchmesser des Blutgefäßes immer mehr, im Extremfall verschließt ein Gefäß komplett. Dann drohen etwa Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Gefahr für Engstellen in den Blutgefäßen ist bei Diabetikern deutlich größer als bei gesunden Menschen.

Jeder Mensch hat eine gewisse Veranlagung, Arterienverkalkung zu bekommen. Der eine mehr, der andere weniger. Diese erblichen Komponenten sind nicht zu beeinflussen, andere Faktoren hingegen schon. So etwa Rauchen und Bewegungsmangel. Es lohnt sich also, das Rauchen aufzugeben und möglichst viel Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Zu den weiteren beeinflussbaren Risikofaktoren gehören Bluthochdruck und erhöhte Blutfette. Hohen Blutdruck senkt oft schon eine Gewichtsabnahme von fünf Prozent des Ausgangskörpergewichts. Daneben wirkt es sich bei vielen Betroffenen positiv aus, wenn sie ihren Salzkonsum einschränken. Blutfette können sinken, wenn man die Ernährung so umstellt, dass in Gemüse und Vollkorngetreide enthaltene Ballaststoffe eine Hauptrolle bekommen. Zudem gibt es einige Nahrungsmittel, die als besonders gesund für das System der Blutgefäße gelten. Dazu zählen Pflanzenöle wie Raps-, Walnuss- und Olivenöl, fetter Seefisch, Nüsse, Hülsenfrüchte und grüner und schwarzer Tee.

1.10.2016, Insulin spritzen: Wege für gute Werte

Oft ist es nicht zu verhindern: Bei vielen Typ-2-Diabetikern stellt die Bauchspeicheldrüse im Laufe der Zeit mehr und mehr die Insulin-Produktion ein. Tabletten reichen dann nur noch bedingt aus, die Blutzuckerwerte zu senken. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, um mit einer Insulin-Therapie zu beginnen. Welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, Insulin zu verabreichen, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2016 zusammengestellt.

Zu Beginn der Insulin-Behandlung gehen Ärzte häufig schrittweise vor. Das heißt, ein Insulin wird zunächst zur bislang schon eingenommenen oralen Diabetes-Arznei kombiniert. Verschiedene Therapieformen haben sich bewährt:

  • Bei der Basal unterstützten oralen Therapie, abgekürzt BOT, spritzt der Patient einmal am Tag ein lang wirksames Insulin, in der Regel ein modernes Analoginsulin.
  • Bei der Supplementären Insulintherapie, auch SIT genannt, spritzt der Diabetiker jeweils zu den Hauptmahlzeiten ein kurz und schnell wirksames Insulin-Analogon. Hinzu kommen noch Tabletten.
  • Ohne Blutzucker senkende Tabletten kommt die Konventionelle Insulin-Therapie (CT) aus, bei der sich der Patient morgens und abends eine Insulin-Mischung spritzt, die aus einem schnell und einem lang wirksamen Insulin besteht. Bei der Intensivierten Konventionellen Therapie (ICT) ist neben Insulin kein weiteres Diabetes-Medikament erforderlich.
  • Bei einer Insulinpumpentherapie, auch CSII genannt, gelangt schnell und kurz wirksames Insulin über ein Insulin-Reservoir und einen Katheter in Minimengen und kontinuierlich in den Körper.

Schlaglicht auf Diabetesmedikamente – 2. Teil

Ärzten stehen heute verschiedene Medikamentengruppen zur Verfügung, um Typ-2-Diabetes zu behandeln. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt schlaglichtartig die verschiedenen Arzneistoffgruppen vor. Therapieoptionen mit modernen Medikamenten sind das Thema in der aktuellen Ausgabe vom 15. September 2016.

Es werden kurz die Wirkweisen von Glitazonen, von Gliptinen, also GLP-1-Analoga und DPP-4-Hemmern, sowie von SGLT-2-Hemmern erklärt. Außerdem kommen Vor- und Nachteile einer jedweden Therapie zur Sprache und ob jedes moderne Antidiabetikum für jeden Patienten geeignet ist. Ein Einblick in das Nebenwirkungsspektrum sowie entsprechende Vorbeugemaßnahmen rundet das Essay über Antidiabetika ab.

Schlaglicht auf Diabetesmedikamente - 1. Teil

Ärzten stehen heute verschiedene Medikamentengruppen zur Verfügung, um Typ-2-Diabetes zu behandeln. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt schlaglichtartig die verschiedenen Arzneistoffgruppen vor.

Was können Metformin, Sulfonylharnstoffe, Glinide, alpha-Glucosidasehemmer und Insulin? Was sind ihre Vor- und Nachteile? Über welches Nebenwirkungsspektrum verfügen sie? Wann reichen orale Antidiabetika nicht mehr aus, so dass Insulin zum Einsatz kommen muss? Nachzulesen ist das in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. September 2016.

Kontinuierlich messen

Die kontinuierliche Glukosemessung ist im Kommen und hat deutliche Vorteile gegenüber den täglichen Einzelpiksen. Das sieht mittlerweile auch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) so. So werden künftig die Kosten in genau definierten Fällen von den Krankenkassen erstattet. Das könnte die Zahl derer erhöhen, die von der kontinuierlichen Glukosemessung profitieren, sie sich als Selbstzahler aber nicht leisten können. Welche Vorteile die Blutzuckermessung mittels eines CGM-Gerätes hat, führt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. August 2016 vor Augen.


Checkliste für Gesundheits-Apps

Das erklärt sich eigentlich von selbst: Gesundheits-Apps sollen den Anwendern möglichst viel nutzen und wenig schaden. Doch das ist nicht selbstverständlich!
Um bei der Verwendung einer solchen App auf der sicheren Seite zu sein, hat Oliver Ebert, Fachanwalt für Informationstech­nologie-Recht, Checklisten entwickelt. So bietet es sich Ebert zufolge vor der Nutzung einer App zwingend an, verschiedene Faktoren hinsichtlich des Gesundheitsrisikos, des Daten­schutzes, der Anbieterklarheit und der Kostentransparenz abzufragen.
Die Checklisten können in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. August 2016 durchgearbeitet werden.

15.7.2016, Fruchtzucker nicht im Übermaß

Auch wenn Fruktose als Zuckeraustauschstoff gilt: Diabetiker sollten den Haushaltszucker nicht einfach durch Fruchtzucker ersetzen. Auch Fruchtzucker kann gewichtige Nachteile für die Stoffwechsellage haben, informiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli 2016.
Zwar beeinflusst Fruchtzucker den Blutglukosespiegel und die Insulinausschüttung kurzfristig nur wenig, doch auch unter Fruktose besteht die Gefahr, an Gewicht zuzulegen. So etwa die Einschätzung des Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Denn Energie steckt in Fruktose genauso wie in Traubenzucker, also Glukose, dem für Menschen wichtigsten Energieträger. Und im Gegensatz zu Glukose fließen Abbauprodukte der Fruktose weniger gut reguliert in den Energie- und Fettstoffwechsel ein und füllen somit die Fettspeicher stärker. Zudem besteht der Verdacht, dass Fruktose schwächere Sättigungssignale bewirkt als Glukose. Insgesamt steigt damit das Risiko, zuzunehmen.
Außerdem problematisch: In größeren Mengen kann Fruktose laut BfR den Blutspiegel des LDL-Cholesterins und der Neutralfette (Triglyceride) erhöhen. Beides fördert Arteriosklerose und damit das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Zuviel aufgenommene Fruktose steht außerdem in Verdacht, einer Gicht und einer Fettleber Vorschub zu leisten, womöglich die Insulinwirkung zu vermindern und so die Insulinresistenz zu steigern.
Dennoch sollten Diabetiker Fruchtzucker nicht komplett meiden. Er steckt etwa in dem auch für Typ-2-Diabetiker in moderater Menge erlaubten Haushaltszucker und in Früchten. Früchte gehören ob ihrer gesunden Inhaltsstoffe regelmäßig auf den Speiseplan. Etwa zwei Handvoll täglich können Diabetiker normalerweise unbedenklich verzehren. Trockenfrüchte oder Konfitüren enthalten dagegen relativ viel Fruchtzucker. Das gilt auch für viele mit Fruktose oder Fruktose enthaltendem Maissirup gesüßte, verarbeitete Lebensmittel oder Süßgetränke.
Wer Süßes mag, aber dennoch nicht zunehmen möchte, greift am besten zu Produkten, die mit Süßstoff hergestellt werden. Süßstoffe liefern keine Kalorien. Ansonsten ist eine ausgewogene Ernährung immer noch die beste Grundlage jedweder Stoffwechseleinstellung.

15.6.2016, Das übt die Nerven

Nerven und ihre Bahnen sind für Diabetiker so etwas wie die Achillessehne der Erkrankung. Denn ist der Blutzuckerwert auf Dauer nicht gut eingestellt, nehmen Nerven relativ schnell Schaden. Zusätzlich zu einer normnahen Stoffwechseleinstellung können Diabetiker jedoch noch mehr tun.

Damit Nerven lebendig bleiben und reibungslos funktionieren, brauchen sie Unterhaltung. Das gilt besonders für die langen Nervenbahnen, die bis in die Füße ziehen und die bei Diabetikern als erstes leiden, wenn hohe Blutzuckerwerte Nervenzellen schädigen. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juni 2016 Übungen zusammengestellt, die Nervenzellen trainieren. Einfach und leicht zu Hause nachzumachen.

1.6.2016 - 7 Tipps, um das Herz zu schützen

Diabetiker haben ein höheres Risiko für Herzkrankheiten als stoffwechselgesunde Menschen. Besonders Frauen mit Zuckerkrankheit zählen zu den frühen Herzopfern. Doch der Gefahr lässt sich gegensteuern. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2016 die sieben besten Tipps für eine gute Herzgesundheit zusammengefasst.

Unterzuckerungen:
Zu tiefe Blutzuckerwerte bringen das Herz aus dem Takt, mitunter mit tödlichem Ausgang. Diese Gefahr spielt vor allem für jene Diabetiker eine Rolle, die Insulin spritzen oder Sulfonylharnstoffe einnehmen. Daher müssen Unterzuckerungen möglichst vermieden werden.

Schwankende Blutzuckerwerte:
Schwankende Blutzuckerwerte begünstigen Arterienverkalkung. Auch hinter einem günstigen HbA1c-Wert können sich schwankende Blutzuckerwerte verbergen. Aufzudecken sind sie nur durch regelmäßige Blutzuckertests.

Schonung walten lassen:
Wer sich nach einem Infekt zu schnell zu viel zumutet, kann eine Herzklappenentzündung mit Leistungseinbußen des Herzens erleiden. Deshalb: Während und nach einem Infekt ist körperliche Schonung angesagt.

Stresspegel niedrig halten:
Negativer Stress erhöht das Herzinfarktrisiko. Zwei Stunden lang ist es nach heftigem Stress akut erhöht. Da hilft es, gezielt und vom Profi Entspannungsübungen zu lernen.

Gemäßigt regelmäßig Bewegung:
Das Herz mag Bewegung, und zwar regelmäßig in schonendem Modus. Überanstrengung ist zu vermeiden.

Kontrollen einhalten:
Einmal im Jahr steht für Diabetiker die Untersuchung ihrer Nervenfunktionen an. In einigen Fällen schädigen hohe Blutzuckerwerte auch die Nerven, die das Herz im Takt halten.

Auffälligkeiten ernst nehmen:
Es scheint Vorboten vor einem Herzstillstand zu geben. Das häufigste Symptom bei Männern sind Brustschmerzen, bei Frauen Atemnot. Wer das bemerkt, sollte immer zu einem Arzt gehen und nicht zuwarten.

Hoch-Zeit für Erdbeeren

Erdbeeren sind für Diabetiker geradezu ein Traumobst. Dr. Astrid Tombek, Diplom-Oecotrophologin am Diabetes Zentrum Mergentheim, kennt sich gut mit den roten Früchtchen und mit Diabetikern aus. In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Mai 2016 stellt sie geeignete Erdbeer-Rezepte vor.

»Erdbeeren sind für Diabetiker günstig, weil sie viel Wasser enthalten, aber kaum Kohlenhydrate und Kalorien. Für eine Broteinheit kann man 200 Gramm davon essen«, nennt Tombek die Vorteile der Beerenfrüchte. »Wer möchte, kann im eigenen Garten Sorten pflanzen, die ständig Beeren tragen, sodass man bis in den Oktober hinein ernten kann«, weiß die Ernährungswissenschaftlerin.

Import-Erdbeeren können mit den hier angebauten nicht unbedingt mithalten. Denn: »Sie werden früh und unreif geerntet. Dadurch haben sie wenig Zeit, Inhaltsstoffe und Aromen aufzubauen«, so Tombek. Doch auch bei den in Deutschland angebauten Früchten existieren geschmackliche Unterschiede. Das liegt an den verschiedenen Sorten und daran, wie schnell sie gezogen werden. »Je schneller sie wachsen sollen, desto weniger schmecken sie«, weiß die Expertin. »Am besten schmecken die kleinen Sorten.«

Täglich 10 000 Schritte machen gesund

Jeder gegangene Schritt ist ein Schritt in Richtung Gesundheit. Das ist erwiesen. 10 000 Schritte täglich gelten als Optimum dessen, was man für seine Gesundheit tun kann. Wie erreicht man diese hohe Zahl? Und warum ist regelmäßige Bewegung besonders für Diabetiker so wichtig? Dazu hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Mai 2016 Informationen zusammengetragen.

Niemand muss sein Schrittpensum von heute auf morgen auf 10 000 erhöhen. Besser ist es, sich langsam zu steigern, denn Überforderung führt leicht zu Misserfolg. Das Messgerät für die täglichen Gehstrecken ist der Schrittzähler. Er erfasst jeden Schritt, der gelaufen wird; das Ergebnis lässt sich direkt ablesen. Sinnvoll ist es, die Schrittzahl wöchentlich moderat zu steigern, etwa 500 Schritte pro Woche mehr. Bei der Zahl von 5 000 Schritten pro Tag ist bereits der erste Etappensieg erreicht. Ab dieser Schrittzahl sind bereits positive Auswirkungen auf die Gesundheit nachgewiesen.

Wie lässt sich die Schrittbilanz aufbessern? Jede kleine Gehstrecke zählt. So empfiehlt es sich, statt den Bus zu nehmen zu Fuß zu gehen, am Wochenende einen längeren Spaziergang zu machen, ins Fitness-Studio zu gehen, den Aufzug links liegen zu lassen, die Mittagspause für einen kleinen Imbiss außerhalb des Bürogebäudes zu nutzen oder während Telefongesprächen umherzulaufen.

Bei Diabetikern zeigt sich der Erfolg des vermehrten Gehens oft an ihren Blutzuckerwerten. Gehen macht, wie jede Art von Bewegung, die Körperzellen sensibler für Insulin. Deshalb gelangt mehr Glukose in die Zellen, der Blutzuckerwert sinkt. Doch 10 000 Schritte pro Tag können noch mehr: Sie verringern das Risiko, zu dick zu werden beziehungsweise unterstützen beim Abnehmen.

Wer Probleme mit dem Gehen hat, kann auf andere Bewegungsarten ausweichen. Am besten eignen sich alternativ Schwimmen oder Radfahren. Zwar lassen sich damit keine Schritte zählen, der positive Effekt für die Gesundheit ist jedoch auch hier gegeben.

15.4.2016, Den Blutzucker im Gleichgewicht halten

Mitunter fährt der Blutzucker Achterbahn. Dann ist eine genaue Analyse notwendig, warum er sich nicht in stabilen Bahnen bewegt. Denn die Schwankungen bereiten Stress und schädigen auf die Dauer die Blutgefäße. Die Neue Apotheken Illustrierte nennt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2016 die häufigsten Gründe für das Auf und Ab des Blutzuckers.

Der typische Achterbahntag eines Diabetikers sieht wie folgt aus: Morgens einen hohen Zuckerwert gemessen, etwas zu viel Insulin gespritzt, kurz nach den Frühstück unterzuckert, zu viel dagegen gegessen, eine Stunde später wieder zu hoher Wert, wieder Insulin gespritzt, rein in den nächsten Unterzucker, und so geht es weiter.

  • Das lässt sich nur verhindern, indem der Betroffene gelassen bleibt und nicht zu früh gegen hohe Werte anspritzt. Also abwarten, solange das zuletzt gespritzte schnell und kurz wirksame Insulin noch wirkt (bis zu vier Stunden). Sinkt der Blutzucker bis dahin nicht, für die nächste Mahlzeit einen Korrekturfaktor einberechnen. Wer stets gegen hohe Werte spritzt, solange die letzte Insulingabe noch vorhanden ist, "schießt" sich immer wieder von Neuem in eine Unterzuckerung.
  • Auch zu niedrig dosiertes Basalinsulin sorgt im Laufe des Tages für tendenziell immer höhere Werte nach den Mahlzeiten. Ein Basalratentest kann hier weiterhelfen.
  • Hohe Werte können die Folge von zu vielen Kohlenhydraten sein. Aber auch Eiweiß und Fett treiben den Blutzucker in die Höhe. Bei Letzteren ist das erst Stunden nach dem Essen der Fall, sodass die Zusammenhänge oft übersehen werden.
  • Zudem bringen Infekte ungeahnte Blutzuckerhochs mit sich. Achterbahn fährt der Stoffwechsel, wenn es sich um einen Magen-Darm-Infekt handelt. Er fördert die Ausschüttung von Stresshormonen, die Insulin entgegenwirken und den Blutzucker steigern. Erbrechen und Durchfall sorgen für einen raschen Blutzuckerabfall.
  • Bei einer Extraportion Stress oder starker körperlicher Arbeit mobilisiert der Körper Stresshormone. Dann steigt der Blutzucker an, obwohl er durch Bewegung eigentlich sinkt.
  • Alte Basalinsuline, die sogenannten NPH-Insuline, haben keinen gleichmäßigen Wirkungsverlauf. Gerade nachts können sich während ihres Wirkmaximums Unterzuckerungen entwickeln. Weil ihre Wirkdauer über Nacht oft nicht ausreicht, können die Zuckerwerte in den frühen Morgenstunden wieder über Gebühr ansteigen, denn in dieser Zeit sprechen die Körperzellen am schlechtesten auf Insulin an.

Diabetiker: Vorsicht mit Schmerzmitteln

Langjährige Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für Nierenschädigungen. Besonders Schmerzmittel, auch solche, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, können einer Nierenschädigung Vorschub leisten. Auf was zu achten ist, erklärt die Internistin und Diabetologin Dr. Ingrid Helmstädter in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. April 2016.

»Diabetiker müssen grundsätzlich sehr vorsichtig bei der Wahl eines Schmerzmittels sein«, warnt Dr. Helmstädter. Speziell geht es dabei um Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht steroidalen Antiphlogistika wie Ibuprofen und Diclofenac.

»Die genannten Substanzen mindern ab der ersten Tablette die Nierendurchblutung, wodurch relativ kurzfristig eine schmerzlose Schädigung der Niere eintreten kann. Das führt dazu, dass die Filterleistung der Niere stark abnimmt, ohne dass der Patienten merkt, wie er sich schädigt«, erklärt Helmstädter das Problem. Weiß der Apotheker nicht, dass es sich bei dem Patienten vor ihm um einen Diabetiker handelt, kann er sich nicht warnend einschalten. Der Nierenschaden kann sich überraschend schnell entwickeln.

Helmstädter rät: »Auch wenn laborchemisch noch nichts an den Nieren festgestellt werden kann, sollte man diese Substanzen als gut eingestellter Diabetiker umgehen. Es gibt die Möglichkeit, bei leichteren Schmerzen auf Paracetamol auszuweichen. Bei stärkeren Schmerzen kann man gut mit dem verschreibungspflichtigen Metamizol oder mit zentral wirksamen Schmerzmitteln, den ebenfalls verschreibungspflichtigen Opioiden, behandeln.« Ist der Einsatz von Ibuprofen oder Diclofenac therapeutisch unumgänglich, sollte man die Trinkmenge drastisch steigern.

Kommt das vom Diabetes?

Besonders Diabetiker sollten auch kleinste gesundheitliche Störungen ernst nehmen. Viele Symptome können mit der Krankheit in Zusammenhang stehen. Die Top-5-Alarmzeichen hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2016 zusammengefasst.

1. Magen-Darm-Beschwerden Bei hohen Blutzuckerwerten über 250 mg/dl kann sich eine Ketoazidose entwickeln, eine schwere Übersäuerung des Blutes aufgrund eines Insulinmangels. Eine Ketoazidose bedeutet Lebensgefahr, deshalb bei Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen immer einen Arzt aufsuchen.

2. Schlechte Stimmung Diabetes kann direkt über hohe Blutzuckerwerte Depressionen verursachen. Damit der Arzt die Chance hat, Zusammenhänge zu erkennen, offen von der eigenen Seelenlage berichten.

3. Sehstörungen Häufig verschlechtert sich das Sehvermögen vorübergehend, wenn ein Diabetiker erstmals Medikamente gegen den hohen Blutzucker bekommt. Stabilisiert sich der Zuckerstoffwechsel, normalisiert sich auch die Sehfähigkeit wieder. Allerdings gilt es, den Blutzucker nicht zu schnell abzusenken, da neben den Augen auch die Nerven Schaden nehmen könnten.

4. Missempfindungen in Füßen und Beinen Am wahrscheinlichsten sprechen diese Symptome für eine Neuropathie. Je früher diese Nervenschädigung angegangen wird, desto besser die Chancen, dass sie sich nicht verschlechtert. Deshalb den Diabetologen bei den geringsten Beschwerden ansprechen.

5. Schwindel, Schwächegefühl, Sprachschwierigkeiten, Koordinationsprobleme, starke Stimmungsschwankungen.

Hinter einzelnen oder mehreren der genannten Symptome kann sich eine Unterzuckerung verbergen. Meist beginnt sie, wenn der Blutzucker unter 70 mg/dl liegt. Gegenmaßnahmen: schnell verfügbares Süßes wie Traubenzucker, Fruchtsaft oder Gummibärchen.

Fragen und Antworten zu Potenzstörungen

Diabetiker sind überdurchschnittlich häufig von Potenzstörungen betroffen, Beschwerden, die von einem Mann nicht leicht zu verwinden sind. Potenzprobleme demontieren das Selbstbild und belasten die Partnerschaft. Doch es gibt Wege aus dem Dilemma. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. März 2016 stellt diese vor.

Basismaßnahmen auch gegen Potenzstörungen sind eine gute Blutzuckereinstellung und eine gesunde Lebensführung. Zudem können Medikamente helfen. Mittel der ersten Wahl sind sogenannte PDE-5-Hemmer. Bekanntester Wirkstoff ist das Sildenafil. Die Mittel entspannen die Muskulatur des Penis, indem sie ein bestimmtes körpereigenes Enzym blockieren, die Phosphodiesterase-5 (PDE-5). Eine schlaffe Muskulatur macht nicht etwa einen schlaffen Penis, sondern schafft Platz für die Füllung der Blutgefäße und damit der Schwellkörper. PDE-5-Hemmer sind rezeptpflichtig.

Mit Yohimbin existiert auch ein Präparat pflanzlichen Ursprungs gegen Erektionsstörungen. Seine Wirkung setzt jedoch erst nach zwei bis drei Wochen ein, und es birgt ebenfalls Nebenwirkungen. Deshalb sollte sein Einsatz mit dem Arzt besprochen werden. Yohimbin wird gegen Erektionsstörungen seit Einführung der PDE-5-Hemmer deutlich seltener eingesetzt.

Heute auch eher selten zum Einsatz kommt die Schwellkörper-Injektionstherapie, abgekürzt SKAT, auch als Penisspritze bezeichnet. Dabei wird der Wirkstoff Alprostadil mit einer Nadel in die Schwellkörper gespritzt. Eine Alternative stellt "MUSE" dar, das "Mediacl Urethral System for Erection". Dabei schiebt der Mann ein etwa drei Zentimeter langes Röhrchen in die Harnröhre. Durch Betätigung eines Knopfes gelangt der Wirkstoff an seinen Wirkort.

In bis zu zehn Prozent der Fälle verursacht Testosteronmangel die Potenzstörung. Die Lust auf Sex fehlt dann. In diesen Fällen ist eine Hormonersatztherapie möglich. Anders sieht es bei Männern mit einem altersgemäß hohen Testosteronspiegel aus. Hier hilft Testosteron nicht. Die Nebenwirkungen würden überwiegen.

Diabetes ist auch Hautsache

Diabetiker haben im Allgemeinen eine trockene Haut. Sie bedarf einer konsequenten täglichen Pflege. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat in der aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2016 die besten fünf Pflegetipps zusammengetragen.

1. In der Dusche
Zum Duschen am besten Präparate verwenden, die reichlich Feuchthaltefaktoren wie Harnstoff (Urea) enthalten. Diabetiker duschen am besten nur kurz und mit lauwarmem Wasser.

2. In der Badewanne
Ab und zu ein Bad in der Wanne ist auch für Diabetiker möglich. Es darf nur nicht zu häufig sein, da Wasser die Haut austrocknet. Am besten Badezubereitungen mit rückfettenden Badezusätzen verwenden. Und die Wassertemperatur mit einem Thermometer kontrollieren. Diabetiker spüren Hitzeschmerzen oft nicht mehr gut, und sie könnten sich dann Verbrennungen zuziehen.

3. Körperpflege
Tägliches Eincremen dient nicht nur der gezielten Hautpflege, sondern lässt sich nutzen, um die Haut in Augenschein zu nehmen. Besonders die Füße täglich inspizieren. Gibt es kleine Wunden, Risse oder Hornhaut? Diabetiker sind für diese Veränderungen besonders anfällig

4. Gesicht und Hände
Gesicht und Hände gehören zu den Sonnenterrassen des Körpers. Beide bekommen von Kälte und Sonne besonders viel ab. Bei Frost hilft eine Kälteschutzcreme, bei Sonnenschein darf es eine Hautpflege mit Lichtschutzfaktor sein.

5. Intimbereich
Den Intimbereich von Diabetikern täglich mit warmem Wasser reinigen. Intimwaschlotionen lieber nur sparsam verwenden, um die gesunde Bakterienflora nicht zu verändern.

Das gehört für Diabetiker zur Fußpflege

"Würde man bei Diabetikern frühzeitig regelmäßig Nervenfunktion und Durchblutung untersuchen, blieben vielen Patienten Folgeerkrankungen an den Füßen erspart", sagt Christian-Dominik Möller, Chefarzt der Klinik für Diabetologie und Ernährungsmedizin am Bürgerhospital in Frankfurt am Main, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Februar 2016.

Findet Vorsorge gar nicht oder nur lückenhaft statt, nehmen vor allem bei langfristig schlechter Blutzuckereinstellung die Nerven Schaden - eine Neuropathie entsteht. Neben der Nervenschädigung kann auch eine gestörte Beindurchblutung eine Rolle spielen.

Diabetiker können zum Teil selbst beeinflussen, wie es um ihre Füße bestellt ist. "Eine gute Blutzuckereinstellung und die tägliche Selbstkontrolle der Füße bilden die Basis. Regelmäßige Fußgymnastik und Warm-Kalt-Anwendungen setzen Reize, die das Fortschreiten der Neuropathie verlangsamen können", erklärt Möller. Er rät auch zum Einsatz von Franzbranntwein, um die Sensibilität auf Warm- und Kaltreize zu steigern. Bei warmen Fußbädern, Wärmflaschen oder dem Wärmen der Füße an der Heizung müssen Diabetiker mit Neuropathie besonders aufpassen, warnt Möller: "Jedes Jahr habe ich einige Patienten mit Verbrennungen, weil deren Füße Wärme und Hitze nicht mehr unterscheiden können."

Es gibt auch einen vitaminähnlichen Stoff, dessen Einnahme einigen Patienten Linderung verschafft, die alpha-Liponsäure. Nicht allen Patienten hilft diese Substanz, aber einigen doch, so dass die Einnahme über mindestens drei Monate auf jeden Fall einen Versuch wert ist, rät Möller.

Das gilt auch für den Einsatz der sogenannten Hochtontherapie. Während alpha-Liponsäure bis auf weiteres keine Kassenleistung ist, geben ein paar Krankenkassen für das Hochtongerät zumindest einen Zuschuss. Um zu testen, ob man darauf anspricht, empfiehlt es sich, in der Apotheke für einige Wochen ein solches Gerät auszuleihen.

Antidiabetika sind mehr als Zuckersenker

Moderne Medikamente gegen Diabetes sollten heute mehr können, als nur den Blutzucker zu senken. Von ihnen erwartet man, dass sie zusätzlich den Blutdruck, die Blutfettwerte und möglichst auch das Körpergewicht positiv beeinflussen. Außerdem sollen sie Herz und Kreislauf schützen und am besten auch keine Unterzuckerungen auslösen. Was moderne Diabetes-Arzneimittel heutzutage wirklich zu leisten vermögen, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2016 zusammengefasst.

Zu den Arzneistoffen mit Mehrfachwirkung in der Diabetestherapie gehören Metformin, sogenannte GLP-Hemmer und die SGLT-2-Hemmer. Einen Alleskönner unter den Arzneistoffen gibt es jedoch auch heute noch nicht.

Metformin ist eine seit Jahrzehnten erprobte Substanz, dennoch hochmodern. Sie senkt nicht nur den Blutzucker, sondern sorgt auch dafür, dass das Gewicht etwas sinkt, Herz und Kreislauf positiv beeinflusst werden und keine Unterzuckerungen auftreten.

Zu den neueren Errungenschaften in der Diabetestherapie gehören GLP-1-Hemmer wie Liraglutid. Seine herausragende Eigenschaft ist, vorzüglich bei der Gewichtsabnahme zu helfen. Zudem senken GLP-1-Hemmer neben dem Blutzucker auch ein wenig den Blutdruck. Unterzuckerungen treten in aller Regel unter diesen Arzneistoffen nicht auf.

Neu im Apothekenregal sind auch die sogenannten SGLT-2-Hemmer. Neben der zuverlässigen Blutzuckersenkung – ohne Unterzuckerungen hervorzurufen – ist eine Gewichtsabnahme wahrscheinlich, ebenso sinkt bei vielen Patienten der Blutdruck. Ein Arzneistoff aus der Gruppe der SGLT-2-Hemmer, Empagliflozin, verfügt über einen zusätzlichen Pluspunkt: Es beeinflusst Herz und Kreislauf nicht nur positiv, sondern verringert nachgewiesenermaßen die Sterblichkeit. Ein derartiger Nachweis ist bislang nur für Metformin gelungen.

Diese neueren Arzneistoffe inklusive Metformin scheinen den älteren Sulfonylharnstoffen den Rang abzulaufen.

Spickzettel für Diabetesmedikamente

Es gibt viele Möglichkeiten, die hohen Blutzuckerwerte von Diabetikern medikamentös in den Griff zu bekommen. Doch nicht jeder Arzneistoff ist für jeden Diabetiker geeignet. Die verschiedenen Profile der unterschiedlichen Arzneistoffklassen hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2015 zusammengestellt.

So bietet die Neue Apotheken Illustrierte einen Einblick in das Wirkspektrum folgender Arzneistoffe beziehungsweise Wirkstoffklassen:

  • Metformin
  • Sulfonylharnstoffe
  • Alpha-Glukosidasehemmer
  • Glitazone
  • Gliptine
  • SGLT-2-Hemmer
  • Insulin
Im Prinzip geht es darum, dass modernere Präparate viel mehr können, als nur den Blutzucker zu senken. Sie können mitunter auch den Blutdruck, die Blutfette und das Körpergewicht positiv beeinflussen. Außerdem haben sie Zusatzeffekte auf Herz und Kreislauf und haben keine Neigung, in Unterzuckerungen zu führen. Die Neue Apotheken Illustrierte führt aus, welcher Arzneistoff was kann.

Präsente mit Mehrwert

Die Neue Apotheken Illustrierte zeigt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2015, welche Weihnachts- oder auch Geburtstagsgeschenke für Diabetiker besonders sinnvoll sind, vom Apotheken-Check-Tag bis hin zur neuen Waage.

Apotheken-Check-Tag:
Apotheken bieten heute viele Tests an, die Auskunft über bestimmte Blutwerte und über den Blutdruck geben. Ein Gutschein über einen solchen Apotheken-Check-Tag bringt Freude und Gesundheit.

Entsafter:
Gemüse ist gesund, das gilt besonders für Diabetiker. Gemüsemuffel kommen den Pflanzen vielleicht näher, wenn sie nur den Saft davon genießen. Mit einem Entsafter ist jede Mischung möglich.

Fahrtengutschein:
Ein Fahrtengutschein für notwendige Arztbesuche, den man sich zum Beispiel vom Enkel, dem Sohn oder der Tochter schenken lassen kann, nimmt die Sorge, wie man den Weg zum Arzt schaffen kann.

Gesundes für die Füße:
Diabetikerfüße brauchen regelmäßig Pflege, und zwar mit Utensilien, die die Füße nicht verletzen, also einer Feile statt einer Schere zum Kürzen der Nägel und einen Bimsstein statt einen Hobel, um überschüssige Hornhaut loszuwerden. Ein für Diabetiker geeignetes Nagelpflegeset kann man sich zum Beispiel in der Apotheke zusammenstellen lassen.

Blutzucker-Teststreifen:
Eine Packung Teststreifen auf dem Wunschzettel ist eine Alternative, um das Selbstmessen auch dann nutzen zu können, wenn man die Streifen nicht von der Krankenkasse erstattet bekommt.

Waage:
Eine Waage, die nur das Körpergewicht angibt, ist gut. Eine Variante, die das Körperfett gleich mitbestimmt, ist noch besser.

Lecker essen mit Ballaststoffen

Ballaststoffe sind alles andere als überflüssiger Ballast. Studien belegen, dass sie besonders die Gesundheit von Diabetikern unterstützen. Wie man Ballaststoffe einfach und dennoch lecker in die täglichen Mahlzeiten einbaut, zeigt die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2015 anhand von drei Rezepten.

Ballaststoffe sättigen, ohne dick zu machen, sie sorgen für eine gesunde Verdauung, sie verzögern die Aufnahme von Zucker ins Blut und sorgen damit für einen stabilen Blutzuckerspiegel. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe sollte man täglich aufnehmen. Für Diabetiker empfehlen Ernährungsexperten sogar 40 Gramm.

Das hört sich nach viel an; doch mit den richtigen Lebensmitteln lässt sich diese Menge gut erreichen. Zu den Hauptquellen für Ballaststoffe zählen Vollkornerzeugnisse, Müsli, Haferflocken, Hülsenfrüchte, viel Gemüse, Beeren und Nüsse. Wie man damit lecker kochen kann, führt die Neue Apotheken Illustrierte anhand von drei Rezepten vor. So steht ein Bunter Gemüse-Quiche, ein Gemüse-Eintopf mit Petersilien-Pesto und ein Beerensüppchen mit Buttermilch-Nocken auf dem Programm. In einfachen Schritten wird erklärt, wie auch Ungeübte die Speisen zubereiten können.

Infekten rechtzeitig vorbeugen

Diabetiker haben aufgrund ihrer labileren Stoffwechsellage ein höheres Risiko, sich eine Erkältung einzufangen. Diese verläuft häufig auch schwerer, weil die Gefahr erhöht ist, dass zu einem ursprünglich viralen Infekt noch eine Bakterieninfektion hinzukommt. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. November 2015 Tipps zusammengefasst, wie man das Infektionsrisiko möglichst gering hält:

Der Blutzuckerwert sollte mit Hilfe des Arztes optimal eingestellt werden. Zu hohe Werte schaden dem Immunsystem. Es arbeitet dann weniger schlagkräftig als bei gesunden Menschen.
Öfter messen: Ein Infekt kündigt sich oft schon bis zu drei Tage im Voraus durch erhöhte Blutzuckerwerte an. Wer öfter misst, ist vorbereitet beziehungsweise schafft es eventuell, den Infekt schneller und besser zu überwinden.
Menschenansammlungen wie etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Aufzug oder am Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt sind zu meiden. Krankheitserreger gelangen dabei besonders leicht von Mensch zu Mensch.
Über den Hand-zu-Hand-Kontakt werden am meisten Viren übertragen. Deshalb in der Erkältungssaison besonders häufig die Hände waschen.
Die rechtzeitige alljährliche Impfung gegen die Grippe gehört zum Basisprogramm eines jeden Diabetikers. Im Oktober/November ist dafür die richtige Zeit.
Manchmal führt ein Infekt zu einer derartigen Verschlechterung des Blutzuckerspiegels, dass ein eigentlich auf Tabletten eingestellter Diabetiker kurzfristig auf Insulin umsteigen muss.
Ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und eine vollwertige Ernährung gehören dazu, damit sich die Abwehrreihen des Organismus lückenlos aufstellen können.
Sollten Antibiotika nötig sein, müssen sie genau nach Maßgabe des Arztes angewendet werden. Sie dürfen zum Beispiel nicht sofort abgesetzt werden, wenn eine Besserung eingetreten ist, sondern erst dann wenn alles aufgebraucht ist.

Die richtige Sportart wählen

Bewegung tut gut, vor allem Diabetikern. Doch nicht jeder darf alles. Bereits vorhandene Folgeerkrankungen von Diabetes schränken die Möglichkeiten ein. Die Neue Apotheken Illustrierte listet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Oktober 2015 die Grenzen auf.

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft empfiehlt:

bei fortschreitender, so genannter proliferativer Retinopathie, also Diabetesschäden der Netzhaut, Blutdruckanstiege über 180 bis 200/100 mmHg zu vermeiden;
sich nach Laserung der Netzhaut oder Augenoperationen sechs Wochen lang nicht körperlich zu belasten;
bei Retinopathie weder Kraft- noch Kampfsport zu betreiben;
bei peripherer diabetischer Neuropathie, also Nervenschäden, die sich vor allem auf das äußere Empfinden beschränken, besonders auf die Wahl des passenden Schuhwerkes zu achten. Sonst steigt die Gefahr, ein diabetisches Fußsyndrom zu entwickeln;
bei bestehender autonomer Neuropathie, sie betrifft vor allem die inneren Organe, ärztlicherseits eine Störung der Blutdruck- und Herzfrequenz-Regulation zu beachten.

Allgemein verbieten sich bei geschädigter Netzhaut des Auges Sportarten, die ohne ein gutes Sehvermögen Gefahren mit sich bringen. Da Diabetiker zusätzlich über eine nur mangelnde Tiefensensibilität verfügen, raten Experten zum Beispiel von Bergexkursionen ab.

Das Blutzucker-Messlexikon

Die Blutzucker-Selbstmessung gehört für Diabetiker, die Insulin spritzen, zum Pflichtprogramm. Und auch Diabetiker, die mit oralen Antidiabetika klar kommen, profitieren davon. Doch richtiges Blutzuckermessen will gelernt sein. Deshalb hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2015 die wichtigsten Begriffe für richtiges Testen in einem Lexikon zusammengefasst.

Damit Diabetiker von der Blutzucker-Selbstmessung profitieren, müssen sie sie korrekt durchführen. Wie gewinnt man beispielsweise am besten die erforderliche Menge Blut? Wie tief sollte die Nadel einstechen? Wo lauern Fehlerquellen? Lohnt sich ein Blutzucker-Tagebuch? Was bringt die kontinuierliche Blutzuckermessung mit CGM-Geräten? All das beantwortet die Neue Apotheken Illustrierte stichpunktartig in ihrem Messlexikon.

Gefährliches Doppel

Das Immunsystem spielt Typ-1-Diabetikern einen doppelten Streich. So legt es nicht nur die Insulinproduktion lahm, sondern attackiert auch die Schilddrüse. Eine sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis ist die Folge. Wie Diabetiker vorbeugen und im Erkrankungsfalle therapieren können, fasst die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. September 2015 zusammen.

Damit eine Hashimoto-Thyreoiditis nicht unerkannt bleibt, empfehlen Ärzte Typ-1-Diabetikern, ihre Schilddrüse einmal jährlich untersuchen zu lassen. In der Regel reicht die Bestimmung des sogenannten TSH-Wertes aus. Liegt er im Normbereich, kann man davon ausgehen, dass die Schilddrüse ordentlich arbeitet. Ein erhöhter Wert deutet auf eine Unterfunktion der Schilddrüse hin - wahrscheinliche Ursache ist dann eine Hashimoto-Thyreoiditis.

Vorsicht, wenn ein Typ-1-Diabetes neu diagnostiziert wird: Mediziner überprüfen dann nicht routinemäßig auf Antikörper im Blut, die die Schilddrüse attackieren. Deshalb: Dem Arzt alle Symptome wie Verstopfung, depressive Stimmungslage, Müdigkeit, verringerte Leistungsfähigkeit oder Haarausfall mitteilen. Dieser testet nur bei Verdacht auch die Schilddrüse!

Die Therapie einer Hashimoto-Thyreoiditis besteht darin, lebenslang Schilddrüsenhormone einzunehmen. Verändert sich die Funktionsleistung des schmetterlingsförmigen Organs, sind immer wieder Dosisanpassungen nötig. Für Diabetiker wichtig: Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen erhöht das Risiko für Unterzuckerungen. Wer also feststellt, dass er über einen längeren Zeitraum immer wieder unerklärlich unterzuckert, sollte beim Diabetologen das Thema Schilddrüse zur Sprache bringen.

Dauermessung des Blutzuckers

Die herkömmliche Blutzuckermessung hat Zuwachs bekommen, und zwar von Geräten, die den Blutzuckerspiegel kontinuierlich, also dauerhaft, messen. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. September 2015 die neuen Testsysteme vor.

Mit Geräten, die den Blutzucker kontinuierlich messen, entfällt ein großer Teil der Einzelmessungen nach der herkömmlichen Methode. Zudem zeigen die Systeme an, ob der Blutzucker gerade steigt oder fällt und warnen vor Über- und Unterzuckerungen. "CGM", wie das Verfahren abgekürzt heißt, bedeutet kontinuierliche Glukosemessung. Sie findet in der Gewebsflüssigkeit statt, und zwar über eine unter die Haut geführte Sonde. Ein Empfangsgerät zeigt damit jederzeit aktuelle Blutzuckerwerte an. Ein solches CGM-Gerät bietet mehr Sicherheit und oft auch neue Erkenntnisse über die Ursachen eines instabilen Blutzuckerverlaufs.

Auch relativ neu auf dem Markt ist ein so genanntes Flash Glucose Monitoring (FGM). Das System misst ebenfalls die Glukose im Gewebe und beinhaltet einen Algorithmus, der die gemessenen Werte so umrechnet, dass sie annähernd mit den Zuckerwerten im Blut übereinstimmen. Der Sensor des FGM, der mit einem Pflaster am Arm befestigt wird, misst über einen Zeitraum von 14 Tagen automatisch die Glukosewerte und speichert sie. Ein Lesegerät, das - an den Sensor gehalten - den Blutzuckerwert anzeigt, übernimmt neben dem aktuellen Wert auch die Werte der letzten acht Stunden und den aktuellen Trend. Ein Alarmsystem für zu hohe oder zu tiefe Werte gibt es jedoch nicht.

Doch so innovativ, praktikabel und vorteilhaft beide Systeme sind: Bei beiden geht es nicht ganz ohne die herkömmliche Blutzuckermessung - zum Beispiel in Situationen, in denen sich der Blutzucker rasch ändert, wenn man sich akut unterzuckert fühlt, aber das Ablesen des Sensors einen normalen Wert anzeigt, oder nach Anlegen eines neuen FGM-Sensors. Denn das herkömmliche Verfahren misst nach wie vor genauer als die beiden Dauermesssysteme.

1.8.2015, Krebsfrüherkennung: Was? Wann? Wie?

Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für Tumorerkrankungen. Früherkennungstermine sind für sie also besonders wichtig. Die Neue Apotheken Illustrierte listet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. August 2015 die von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierten Untersuchungen auf.

Für Frauen bedeuten dies zum Beispiel regelmäßige Untersuchungen der Geschlechtsorgane zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs, eine Brustuntersuchung und ein Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs. Für Männer ist vor allem die Früherkennungsuntersuchung der Prostata relevant.

Beide Geschlechter sollten sich zudem regelmäßig um eine Dick- und Enddarm-Untersuchung und um eine Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs bemühen. Ebenfalls wichtig: ein Hautkrebs-Screening zur Früherkennung von schwarzem und von weißem Hautkrebs.

Die Neue Apotheken Illustrierte informiert darüber, in welchem Alter die jeweilige Untersuchung sinnvoll ist, wie oft sie empfohlen wird und was genau bei der Untersuchung gemacht wird.

Wichtig: Bei verdächtigen beziehungsweise ungewöhnlichen Symptomen - etwa bei plötzlichen Veränderungen der Stuhlgewohnheiten - darf und sollte der Haus- beziehungsweise Facharzt aber auch außerhalb der entsprechenden Vorsorgetermine um Rat gefragt werden.

1.7.2015, Beerenfrüchte mit medizinischer Wirkung

Beeren aller Art haben im Sommer Hochsaison. Diabetiker dürfen so viel auf einmal davon essen, wie zwei Broteinheiten ausmachen, ohne sich um ihre Zuckerwerte allzu große Sorgen machen zu müssen. Die für die Gesundheit prominentesten Beeren stellt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juli 2015 vor.

Beeren punkten mit ihrem geringen Kaloriengehalt, aber dafür mit einer hohen Konzentration an Anthocyanen, die zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen. Diesen schreiben Wissenschaftler entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zu, die Körperzellen widerstandsfähiger gegen Angriffe von außen machen. Darüber hinaus haben folgende Beeren beziehunsweise Beerengewächse weitere Einsatzgebiete:

Brombeerblätter und -wurzeln enthalten reichlich Gerbstoffe und helfen deshalb gegen Durchfall. Die Blätter werden gerne als Tee aufbereitet. Auch die Heidelbeere zeichnet sich durch ihren hohen Anteil an Gerbstoffen aus. Aufgrund der sogenannten adstringierenden, also die Schleimhäute zusammenziehenden Wirkung wird sie gegen Durchfall, bei Entzündungen der Mundschleimhaut oder Hauterkrankungen eingesetzt. Zu diesem Zweck gibt es Heidelbeeren in getrockneter Form in der Apotheke. Für die innerliche Anwendung kann man sowohl die ganzen Früchte mit etwas Flüssigkeit einnehmen oder einen Tee daraus bereiten. Vom Vitamin-C-reichen Holunder kommen die schwarzen Dolden oder auch die Blüten zum Einsatz. Der aus den Beeren gewonnene Saft muss einmal aufgekocht werden, um einen enthaltenen Giftstoff unschädlich zu machen. Holunderblütentee regt die Bronchialsekretion an.

Goji-, Noni- oder Acai-Beeren sind im Übrigen nicht gesünder als heimische Früchte. Zudem fehlt ihnen die Frische als Garant für viele wertvolle Inhaltsstoffe, denn die Exoten gibt es in der Regel nur in verarbeiteter Form. Ein Hinweis für Diabetiker: Der hohe Zuckergehalt getrockneter exotischer Beeren und Säfte ist nicht zu unterschätzen!

15.6.2015, Mit dem Arzt laufend in Kontakt

Für Ärzte ist es nicht leicht, die Daten ihrer Patienten immer auf einen Blick parat zu haben. Außerdem gibt es Kommunikationsprobleme. Einerseits zwischen Ärzten untereinander und andererseits zwischen Arzt und Patient. Dr. Wolfgang Hauth, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin und Diabetologie, erklärt in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Juni 2015, wie sich der Datenfluss verbessern lässt.
Lösungen für die interärztlichen Kommunikationsschwierigkeiten sieht Hauth in einer speziellen Kommunikationskultur. In ihr sollte es selbstverständlich sein, dass sich jeder, der den Patienten behandelt, der Aufgaben bewusst ist, die er darin übernimmt, die Informationen, die er über den Patienten gewonnen hat. Zudem empfiehlt Hauth den Spezialisten, diese zu dokumentierten und allen anderen Therapeuten dieses Patienten auch weiterzuleiten.
Doch im Wesentlichen komme es auf das Verhalten des Patienten an. "Die meisten Patienten sehe ich, wenn es keine akuten Zwischenfälle gibt, einmal im Quartal zu einer Art Standortbestimmung. Dabei widme ich mich aktuellen Problemen, führe erforderliche Untersuchungen durch und entscheide auf dieser Basis, ob die bestehende Therapie verändert werden muss", erklärt der Diabetologe das aktuelle Prozedere.
In der Zeit dazwischen ist der Patient gefordert, um zum Beispiel Blutzucker und Blutdruck zu überprüfen, Aktivitätsprotokolle zu führen oder Gewichtskurven zu erstellen. Dabei stelle sich jedoch das Problem, dass der Arzt diese Daten nicht unbedingt einheitlich und in Echtzeit bekommt. Nur dann könne er auch sinnvoll darauf reagieren und die Therapie akut anpassen. Hauth sieht in speziell entwickelten Apps eine sinnvolle Lösung für dieses Problem. "Der Patient kann alle Werte eingeben, der Arzt kann diese in Echtzeit ansehen, wenn nötig, auf Auffälligkeiten schneller reagieren und Korrekturen mit dem Patienten besprechen."
Hauth sieht die technischen Möglichkeiten der Überwachung und Kommunikation als ein Hilfsmittel für Diabetiker, abseits der Arztbesuche besser zu kommunizieren. Das Eigenengagement des Patienten ersetzen können sie jedoch nicht.

19.5.2015,Diabetes-Spuren auf der Haut

Diabetes geht auch an der Haut nicht spurlos vorbei. Dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte wirken sich negativ auf das Bindegewebe und die Basalmembran aus, die der Haut als Schutzbarriere nach außen dient. Über Hautkrankheiten, die bei gehäuft oder nur bei Zuckerkranken auftreten, berichtet die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2015.
Durch überschüssige Glukose werden körpereigene Eiweiße verzuckert; dadurch entstehen die sogenannten Advanced Glycation Endproducts (AGEs). Im Gegensatz zu freien Proteinen können AGEs im Organismus keine sinnvollen Aufgaben mehr übernehmen. Mehr noch: Sie schädigen die Strukturen sogar. AGEs sind Sondermüll ohne eigene Deponie und sammeln sich deshalb innerhalb und außerhalb der Körperzellen an. Das hat für die Funktion der Haut negative Konsequenzen: Die Elastizität des Bindegewebes lässt nach, die Basalmembran verdickt sich, die hauteigene Immunabwehr verliert an Leistungskraft, es entstehen vermehrt Botenstoffe, die entzündliche Prozesse in Gang setzen.
Das ist der Grund dafür, dass bei Diabetikern bestimmte Hauterkrankungen gehäuft auftreten. Auch Menschen, bei denen der Diabetes noch nicht ausgebrochen ist, die aber eine gestörte Glukosetoleranz aufweisen, entwickeln häufiger eine Hauterkrankung als Gesunde. Meist handelt es sich um Infektionen im Genitalbereich oder allgemein in Hautfalten.
Manche Hauterkrankungen bekommen gar nur Zuckerkranke. Beispiele sind eine Bullosis diabeticorum oder eine diabetische Dermopathie.
Die wichtigste Maßnahme gegen das Müll-Entsorgungsproblem der Haut besteht darin, den Blutzucker optimal einzustellen. Denn dadurch wird die Bildung der AGEs limitiert. Die zweitwichtigste Maßnahme für eine gesunde Haut liegt in einer guten Pflege. Besonders achten müssen Diabetiker dabei auf ihre Füße, die leicht Schaden nehmen können. Apotheker und Diabetologen beraten zu einer Pflege, die die Haut gleichzeitig schützt und gut aussehen lässt.

19.5.2015, Ärzte-Check den Füßen zuliebe

Die Füße sind die sprichwörtliche Achillesferse eines Diabetikers. Daher zählt das diabetische Fußsyndrom zu einer der Hauptkomplikationen bei Menschen mit langjährigem Diabetes. Je länger die Stoffwechselerkrankung besteht und umso schlechter die Blutzuckerwerte eingestellt sind, desto höher das Risiko, daran zu erkranken. Jedoch: Jeder Diabetiker kann mit dafür sorgen, dass es soweit nicht kommt. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2015, welche Ärzte miteinander im Austausch stehen.

Die regelmäßige Inspektion der Füße, geeignetes Schuhwerk sowie die Behandlung krankhafter Fußveränderungen sind die besten Vorbeugemaßnahmen. Die tägliche Inspektion kombiniert man am besten gleich mit der entsprechenden Fußpflege aus der Apotheke. Auch die Wahl des richtigen Schuhwerks und der richtigen Strümpfe spielt eine wichtige Rolle. Beides sollte nicht zu eng und ohne fühlbare Nähte sein. Diabetiker überlassen die Fußpflege am besten geübten Fußpflegern, sogenannten Podologen, die sich auf Diabetiker spezialisiert haben. Besteht bereits ein diabetisches Fußsyndrom, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dafür.

Etwa Dreiviertel aller Amputationen ließen sich verhindern, wenn frühzeitig richtig behandelt würde. In einem Fuß-Netzwerk können Diabetiker davon ausgehen, dass sie die Versorgung bekommen, die den Erhalt der Gliedmaßen bestmöglich zu gewährleisten versucht. In diesem Netzwerk arbeiten Angehörige verschiedener Gesundheitsberufe zusammen: Diabetologen, Angiologen (Fachärzte für Blutgefäße), Fachärzte für Gefäßchirurgie und Fußchirurgie sowie Podologen.

Augenkrankheiten rechtzeitig erkennen, 1.5.2015

Bedingt durch den hohen Blutzuckerspiegel erleiden Diabetiker häufiger und früher Augenerkrankungen. Sie sollten deshalb routinemäßig einmal im Jahr eine Untersuchung beim Augenarzt wahrnehmen. Mehr dazu erfahren Leser der Neue Apotheken Illustrierte in der aktuellen Ausgabe vom 1. Mai 2015.
Es sind vor allem der Graue und der Grüne Star, die diabetische Retinopathie und das Makulaödem, auf die Diabetiker achten müssen. Trübt sich beispielsweise die Augenlinse immer mehr ein, ist oft ein Grauer Star der Grund dafür. Dann fällt der Sehvorgang zunehmend schwerer, und im späten Stadium sieht man wie durch eine Milchglasscheibe. Wenn die Trübungen plötzlich zunehmen oder mit Lichtblitzen kombiniert vorliegen, könnte eine Netzhautablösung vorliegen. Gleichen die dunklen Punkte einem Rußregen, kann es zu Blutungen im Augeninneren gekommen sein. Beides ist ein augenärztlicher Notfall. Sehschwäche kann auch an einem Grünen Star liegen. Der zu hohe Augeninnendruck schädigt dabei den Sehnerv.
Für Diabetiker am spezifischsten ist die diabetische Retinopathie, von der es zwei Formen gibt. Bei der sogenannten nicht fortschreitenden oder nicht proliferativen Retinopathie dehnen sich Blutgefäßwände der Netzhaut aufgrund schlechter Sauerstoffversorgung. Sie können platzen und in die Netzhaut bluten. Es entstehen Ödeme und Ablagerungen. Bei der proliferierenden Retinopathie wachsen neue Blutgefäße, um den Sauerstoffmangel zu kompensieren. Allerdings sind sie instabil und platzen leicht. Außerdem können sie in den Glaskörper bluten. Im schlimmsten Fall kann sich die Netzhaut ablösen. Und an der Makula, am Ort des schärfsten Sehens, kann sich eine Schwellung bilden, also ein Makulaödem.
Das Problem diabetischer Augenschäden: Sie verlaufen lange Zeit schleichend und verursachen zunächst Probleme. Doch bei schweren, fortschreitenden Erkrankungsverläufen muss man zügig therapieren, damit der Betroffene nicht erblindet. In jedem Fall ist es wichtig, den Blutzucker optimal einzustellen. Um Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen, steht der einmal jährliche Besuch beim Augenarzt auf dem Programm. Er begutachtet die Netzhaut mit Lupe und Spaltlampe. Damit er den Augenhintergrund vollständig sehen kann, werden die Pupillen mit speziellen Augentropfen weit getropft.

Was bringt eine Steuer auf Zucker und Fett,14.4.2015

Eine Steuererhöhung für ungesunde Lebensmittel. Dies hält die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) für eine effektive Möglichkeit, um Übergewicht und die damit verbundenen Folgen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzudämmen. In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2015 erklärt Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der DDG, warum diese Maßnahme Erfolg haben könnte. »Die bisherige Strategie, die Menschen durch Information und Beratung hin zu einem gesünderen Lebensstil zu bewegen, ist grandios gescheitert«, glaubt Garlichs. Bestes Negativ-Beispiel seien die Warnungen auf Tabakverpackungen. »Das hat nirgends und niemandem geholfen.« Hilfreich dagegen sei es gewesen, die Tabaksteuer drastisch zu erhöhen. »Dadurch hat sich die Raucherquote unter Jugendlichen in den letzten zehn Jahren halbiert. Noch deutlicher wird es im Hinblick auf die sogenannten Alkopops: Die Steuererhöhung darauf hat praktisch zu deren Verschwinden geführt.«
Diabetes-Experten glauben deshalb, dass eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, Diabetes zu verhindern, die Einführung einer Zucker-Fett-Steuer ist. Übergewicht durch einen übermäßigen Konsum dieser Nahrungsmittelbestandteile ist die Ursache für Diabetes und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Dänemark, so führt Garlichs aus, ist ein Beispiel dafür, dass eine Zucker-Fett-Steuer effektiv sein könnte. »Die Fett-Steuer wurde dort zwar wieder gekippt, aber nicht, weil sie nicht gewirkt hätte, sondern weil der Koalitionspartner einer neuen dänischen Regierung das zur Bedingung gemacht hat. In der kurzen Zeit mit der Fett-Steuer stellte die Universität Kopenhagen fest, dass der Konsum fetthaltiger Produkte zwischen zehn und 20 Prozent zurückgegangen ist.«

Der Weg zur schlanken Figur,1.4.2015

Die allermeisten Typ-2-Diabetiker bringen zu viel Gewicht auf die Waage. Dauerhaft an Gewicht zu verlieren, hilft nicht nur, die Blutzuckerwerte zu bessern, sondern auch Folgeerkrankungen zu vermeiden. Tipps auf dem Weg zur schlanken Linie gibt der Verhaltenstherapeut und Buchautor von „Abnehmen ab 50“, Professor Dr. Joachim Westenhöfer, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. April 2015.
Eine Diät ist nur dann sinnvoll, wenn Ess- und Bewegungsverhalten dauerhaft geändert werden. Nach ein paar Fastenwochen wieder in alte Verhaltensmuster zurückzukehren, bringt nichts.
Die Vorstellungen von der Gewichtsabnahme müssen realistisch sein. Mehr als ein Pfund weniger pro Woche ist unrealistisch. Es lohnt sich, eine Woche lang aufzuschreiben, was man in welcher Situation isst und trinkt. Hieraus lässt sich ablesen, an welchen Stellen Spielraum für ein neues Verhalten ist.
Zuvor überlegen, wie diese ungünstigen Gewohnheiten umgangen werden können. Im Voraus planen, was dann zu tun ist. Die einfachste Lösung dabei ist meist: Chips oder Schokolade erst gar nicht im Haus haben.
Auch beim Umfang der Verhaltensänderung realistisch sein. Hat jemand zum Beispiel die Angewohnheit, jeden Abend eine Tafel Schokolade zu verspeisen, wäre es nicht sinnvoll, sich vorzunehmen, komplett darauf zu verzichten. Klappen kann es, wenn derjenige die Schokoladendosis reduziert und statt der ganzen Tafel nur noch zwei Rippen am Abend isst. Es gilt, den richtigen Zeitpunkt für eine Verhaltensänderung zu wählen, sie also dann zu beginnen, wenn das Leben ansonsten in stressfreien Bahnen verläuft.
Belohnung ist wichtig für die Motivation. Als Belohnung kann alles dienen, was nicht mit Essen zu tun hat.Rückschläge in Form von Gewichtsstagnation oder plötzlichen Heißhungerattacken wird es immer geben. Man darf sich jedoch nicht entmutigen lassen und sollte versuchen, trotzdem weiter durchzuhalten.
Beim Abnehmen und Halten des Gewichts auf eine günstige Ernährungsform achten, die sich ein Leben lang durchführen lässt. Nicht immer wieder neuen Diättrends hinterherjagen.

Yoga sorgt für gesunde Diabetiker-Herzen, 13.3.2015

Yoga ist genauso effektiv für die Herzgesundheit wie die Ausdauersportarten Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Das hat eine große Übersichtsarbeit von Forschern aus den Niederlanden und den USA ergeben. Gerade für ältere Menschen, die Schmerzen des Bewegungsapparates oder der Gelenke haben und unter Diabetes leiden, kommt damit Yoga als Sportalternative gerade recht. Dies berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2015.
Yoga-Übungen mit ihren verschiedenen Elementen für Körper und Geist scheinen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der gleichen Weise reduzieren zu können wie Radfahren oder schnelles Gehen. Zu diesem Schluss gelangen Forscher aus den Niederlanden und den USA anhand einer Übersichtsarbeit, in die 37 Studien mit über 2700 Teilnehmern eingegangen waren. Zum einen zeigte sich, dass sich bei Yoga-Ausüben die Werte für Gewicht, Blutdruck und Blutfette gegenüber jenen, die kein Yoga ausübten, verbesserten. Und das scheint zum anderen genauso effektiv zu sein wie bei Ausdauersportarten.
Eine Erklärung für diesen positiven Einfluss auf die Herzgesundheit gebe es noch nicht, sagt die Studienleiterin Professor Dr. Myriam Hunink vom Erasmus Medical Center in Rotterdam und der Harvard School of Public Health in Boston. Denkbar sei jedoch, dass die fernöstlichen Übungen, die den Stress reduzieren, einen positiven Einfluss auf die Nerven betreffende und hormonelle Vorgänge im Körper haben.

Schöner Bauch trotz Dauerspritzen, 1.3.2015

Das häufige Stechen in das Unterhautfettgewebe der Bauchregion kann für insulinpflichtige Diabetiker unschöne Folgen haben. Die Betroffenen laufen Gefahr, dass sich die Bauchhaut verändert. Dadurch können sich unter anderem Schwankungen in der Blutzuckereinstellung ergeben. Wie dies zu vermeiden ist, darüber informiert die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. März 2015.
Wer immer in die gleichen Areale spritzt, der riskiert an diesen Einspritz­stellen eine Vermehrung des Fettgewebes. Mediziner sprechen von einer Lipohyperthrophie. Das hat nicht nur optische Auswirkungen, sondern auch solche für die Blutzuckereinstellung. Durch die Konzentration des ge­spritzten Insulins vermehren sich punktuell an der Spritzstelle die Fettzellen. Bei einem gesunden Menschen befindet sich im Unterhautfett­gewebe stets eine gleichbleibend niedrige Menge an Insulin. Je nachdem, ob der Diabet­iker nun in geschädigtes oder intaktes Gewebe spritzt, kann Insulin unter­schiedlich schnell aufgenommen werden. Zudem wird Immun­system aktiv und zersetzt teilweise das injizierte Insulin. Die durch die Entzündungs­reaktion entstehenden Narben verhindern eine gleichmäßige Aufnahme des Insulins in die Blutbahn.
Deshalb ist es wichtig, die Spritzstellen regelmäßig zu wechseln. Neben dem Bauch kommen auch das Gesäß und die Oberschenkel infrage. Ein Spritzplan hilft dabei, die Einstiche jedes Mal an anderer Stelle zu setzen. Dazu die geeigneten Zonen in Quadranten einteilen und nach definierten Zeiten wechseln.
Damit man bei der Injektion wirklich nur das Unterhautfettgewebe und nicht die Muskulatur trifft, nimmt man mit Daumen und Zeigefinger gerade so viel Haut und Fettgewebe, wie sich ohne Druck und Kraft anheben lässt. In die entstandene Fettgewebsfalte schräg einstechen, nie gerade.
Vor dem Spritzen ist unbedingt die Nadel zu wechseln. Denn bereits nach einmaliger Verwendung zeigen die extrafeinen Insulinnadeln mikros­kopische Verkrümmungen, die wiederum dem Gewebe zusätzlich schaden. Außerdem bleibt immer etwas Insulin in den Nadeln, das bis zur nächsten Injektion auskristallisieren und somit die Nadel verstopfen kann.

Diabetes von Anfang an richtig behandeln, 15.2.2015

Die Diagnose Diabetes wirkt anfangs oft wie ein Schock. Unüberwindbar scheint die neue Erkrankung mit all ihren Herausforderungen. Doch wer die Therapie-Weichen von Anfang an richtig stellt, kann auch mit Diabetes ein gutes, langes Leben führen. Wie das geht, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in der aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2015 zusammengetragen.
Diabetes bedeutet meist neben einer spezifischen Therapie eine komplette Umstellung der Lebensgewohnheiten. Was dabei zu beachten ist, erfahren Neu-Diabetiker in einer speziellen mehrstündigen Diabetikerschulung. Dabei wird der Alltag mit der Krankheit regelrecht geübt. Nur wer weiß, wo Fallstricke lauern, kann sie umgehen. Diese Schulung steht jedem Diabetiker zu.
Der zweite Baustein für ein gesünderes Leben liegt in der Bewegung, der effektivsten und gleichzeitig nebenwirkungsärmsten Maßnahme gegen Typ-2-Diabetes. Sport oder allgemein mehr Bewegung verbessert in erster Linie die Insulinresistenz als Ursache eines Typ-2-Diabetes. Bewegung bringt auch ganz ohne Insulin Glukose in die Zellen. Zudem wird die Fettverbrennung angekurbelt, was für eine schlanke Linie sehr zum Vorteil gereicht. Apropos: Weniger Gewicht bedeutet für manche Typ-2-Diabetiker manchmal sogar, dass gar keine Medikamente mehr notwendig sind. Wer abnehmen möchte, sucht sich am besten eine Gruppe Gleichgesinnter. Krankenkassen und manche Arztpraxen bieten Gruppenkurse mit Diätprogrammen an, in denen die Teilnehmer außer in Ernährung auch in Bewegung und Verhalten geschult werden.
Ein weiteres wichtiges Element der Diabetestherapie besteht in einer individuellen Arzneimittelbehandlung. Moderne Präparate können heute nicht nur den Blutzucker senken, sondern zum Beispiel auch den Blutdruck drücken, die Gewichtsabnahme fördern, das Herz-Kreislauf-System günstig beeinflussen – und verursachen dabei weniger Unterzuckerungen als manche herkömmlichen Diabetes-Medikamente. Hier liegt es am Arzt, das jeweils geeignete Präparat für den individuellen Patienten zu verordnen. Wer jetzt noch als Diabetiker regelmäßig verschiedene Vorsorgeuntersuchungen wahrnimmt, der hat die große Chance, trotz Diabetes noch viele Jahre ein kaum beeinträchtigtes Leben zu führen.

Mit Diabetes in Klausur, 1.2.2015

Sich lebenslang fortzubilden, ist inspirierend und hält gleichzeitig jung und aktiv. Für Diabetiker haben regelmäßige Schulungen noch einen weiteren Nutzen: Wissensauffrischung hilft, mit der Krankheit besser zurechtzukommen, und vermeidet Folgeschäden.
Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat deshalb in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Februar 2015 einen zweiseitigen Wissenstest zusammengestellt, mit der der aktuelle Wissensstand in Sachen Diabetes abgefragt werden kann. Wie wäre es also, nach bester Schul- oder Universitätsmanier eine Diabetes-Klausur zu schreiben? Der Wissens-Check gliedert sich in mehrere Abschnitte und behandelt Themen wie Arzneimittel, Bewegung und Sport sowie Vorsorgemaßnahmen speziell für Diabetiker. Ein ausführlicher Antwort-Part macht den Test noch wertvoller.

Diabetiker-Termine für das Jahr 2015, 15.1.2015

Sich regelmäßig fortzubilden und in Sachen Diabetes immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben: Das ist Pflicht für jeden Diabetiker. Nur so kann es gelingen, trotz der Stoffwechselerkrankung ein gutes Leben zu führen und Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Welche Messen und Tagungen 2015 für Diabetiker und interessierte Angehörige empfehlenswert sind, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2015 zusammengefasst. So findet etwa vom 6. bis zum 8. März die eine Diabetes Messe in Münster statt. Viele Aussteller präsentieren Produkte und Informationen.
Die "diabetestour" präsentiert sich gleich in zwei Städten. Am 18. April 2015 in Hannover und am 20. September 2015 in Nürnberg. Sie bietet Besuchern Vorträge, Workshops und kostenfreie Vorsorgestationen.
Fachleute sollten sich den Mai für die Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft und den November für die Jahrestagung der Deutschen Adipositas Gesellschaft im Kalender ankreuzen.

Blutlos Blutzucker messen, 15.12.2004

Sich mehrmals täglich in den Finger zu stechen, um die Blutzuckerwerte zu überprüfen, ist für viele Diabetiker tägliche Routine, aber auch lästige Pflicht. Ein neues Gerät verspricht eine blutlose Alternative. Was vermag es zu leisten? Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat sich umgehört. Zu lesen in der aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2014.
In der Unterhaut des Oberarms wird ein Sensor platziert, der auf der Haut mit einer Scheibe in der Größe einer 2-Euro-Münze fixiert wird. Dort kann der Sensor bis zu zwei Wochen lang verbleiben, bis er ausgewechselt werden muss. Um den aktuellen Blutzucker zu messen, wird ein spezielles Lesegerät über den Sensor geführt. Dies liest drahtlos die Blutzuckerwerte der letzten acht Stunden. Das Lesegerät scannt durch Kleidung hindurch. Der Sensor misst die Glukosekonzentration in der Zellflüssigkeit im Unterhaut­gewebe. Er ist mit einem Enzym behaftet, das die Zuckerkonzen­tration misst und in einen Messstrom umwandelt. Die Höhe der Zuckerkonzentration beeinflusst die Stärke des Messstroms.
Bei der gewöhnlichen Blutzuckermessung wird der Glukosegehalt im Blut gemessen. Das neue Messsystem misst dagegen zwischen den Körperzellen im Unterhautfettgewebe, der sogenannten interstitiellen Flüssigkeit. Bei einem ausgeglichenen Glukosehaus­halt sind beide Werte identisch, egal wo sie gemessen werden. Bei sich schnell verändernden Glukosewerten nach oben oder unten gibt es eine Zeitverzögerung von fünf bis zehn Minuten, bis sich die Veränderung im Blut auch im Unterhautfettgewebe messen lässt. Das ist für Diabetiker zu berücksichtigen, wenn sie vom Stechen aufs Scannen umsteigen. Nur dann können sie die gemessenen Werte richtig einordnen.
Das Institut für Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen sieht einen Nutzen der neuartigen Messtechnik. Die Deutsche Diabetes Ge­sellschaft begrüßt diese positive Bewertung. Sie fordert allerdings, in weiteren Studien auch Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, Schwangere und Patienten mit einer Wahrnehmungs­problematik für Unterzuckerungen einzubeziehen.

Diabetes und Depressionen Hand in Hand, 15.11.2004

Neuheiten für Typ-2-Diabetiker, 1.12.2014

Die Neue Apotheken Illustrierte zeigt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2014 auf, mit welchen Neuheiten Typ-2-Diabetiker rechnen können und was ihnen künftig nicht mehr zur Verfügung steht.
Die Frequenz der ständigen Arzneianwendungen senken: Das ist das große Ziel in der Diabetestherapie, müssen doch gewöhnliche blutzuckersenkende Mittel täglich eingenommen beziehungsweise Insulin täglich gespritzt werden. Eine Ausnahme bildet lediglich Liraglutid, ein GLP-1-Agonist, der einmal wöchentlich gespritzt werden muss. Nun steht mit Omarigliptin ein Arzneistoff vor der Zulassung, der nur noch einmal in der Woche als Tablette eingenommen werden muss und somit das Therapie-Management erleichtert.
Das einmal wöchentlich zu spritzende Liraglutid könnte auch in einer neuen Arzneistoffkombination auf den Markt kommen, und zwar zusammen mit einem lang wirksamen Basalinsulin. Beide Arzneistoffe liegen dann zusammen in einem Fertigpen vor, eine Injektion pro Tag genügt dann. Im ersten Halbjahr 2015 soll die Kombination in einigen europäischen Ländern eingeführt werden.
Auf den neuen Arzneistoff Canagliflozin müssen Diabetiker in naher Zukunft wohl zunächst verzichten. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen sieht keinen Zusatznutzen für diesen Arzneistoff. Diabetische Fachgesellschaften kritisieren diese Entscheidung. Es wird damit die Einführung eines sicheren und effektiven Wirkstoffs behindert, der für die Versorgung von Menschen mit Typ-2-Diabetes benötigt wird.

Diabetiker haben statistisch gesehen ein doppelt so hohes Risiko, eine Depression zu entwickeln wie Menschen ohne Zuckerkrankheit. Umgekehrt entsteht im Verlauf einer Depression häufig ein Typ-2-Diabetes. Wie geht man vor? Das hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2014 zusammengestellt.
Diabetiker rutschen überdurchschnittlich häufig in eine Depression. Das macht es vielen Diabetikern noch schwerer, mit ihrer Stoffwechsel­krankheit umzugehen. Und auch die Behandlung fällt dadurch oftmals nicht leichter. Die Depressionen rauben vielen Patienten die Lebens­energie und erschweren das ohnehin komplexe Diabetes-Selbst­management. Auch nicht zu unterschätzen: Stress erhöht den Blut­zucker!
Läuft es im Alltag mal drunter und drüber, setzt die Nebennierenrinde größere Mengen des Hormons Kortisol frei, das den Blutzuckerspiegel in die Höhe steigen lässt. So kann eine Depression die Blutzuckerein­stellung verschlechtern. Deshalb fordern Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft, eine Depression rechtzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln.
Leider besitzen einige Antidepressiva unerwünschte Nebenwirkungen. Viele erhöhen das Körpergewicht und haben eine ungünstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Und so zeigt eine Studie, dass die Einnahme von Antidepressiva das Risiko für einen Typ-2-Diabetes sowohl bei Patienten mit schwerer als auch mit leichter Depression verdoppelt. Deshalb raten Experten: Wer Patienten mit Depressionen behandelt, sollte regelmäßig den Blutzucker der Betroffenen kontrollieren.

Alle Untersuchungen gecheckt?, 4.11.2014

Vorsorge hält gesund. Das gilt besonders für Diabetiker, denn regelmäßig wahrgenommene Vorsorgetermine bewahren vor Folgeschäden und anderen Erkrankungen, für die Diabetiker ein erhöhtes Risiko haben. Welche Termine regelmäßig beim Arzt wahrgenommen werden sollten, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. November 2014 zusammengefasst.
An erster Stelle steht der einmal jährliche Check-up beim Augenarzt. Denn Blutgefäßschäden in der Augennetzhaut, die sogenannte Retinopathie, gelten als häufigste Komplikation eines Diabetes und kann auf Dauer bis zu Erblindung führen. Der Augenarzt prüft die Sehschärfe, den vorderen Augenabschnitt, den Augendruck und den Augenhintergrund.
Einmal im Jahr gilt es, die Nieren auf ihre Funktionsleistung testen zu lassen. Dazu überprüft der Nephrologe die Menge an über den Urin ausgeschiedenem Albumin als dem kleinsten körpereigenen Eiweiß. Bei zu hohen Werten kann eine diabetische Nephropathie vorliegen. Denn gesunde Nieren lassen Albumin nur in kleinsten Mengen in den Harn. Da es auch Fälle einer diabetischen Nephropathie gibt, die ohne Albuminanstieg einhergehen, sollte der Arzt zusätzlich die renale Clearance bestimmen, also die Nierenleistung.
Neben den Nieren leiden auch die Arterien unter zu hohen Blutzuckerwerten. Ein- bis zweimal im Jahr gehört deshalb die Bestimmung von Cholesterol-Werten wie LDL- und HDL-Cholesterol sowie der sogenannten Triglyceride auf den Plan. Zudem sollte der Arzt die Blutgefäße regelmäßig untersuchen. Das kann er etwa mithilfe von Ultraschall oder mit einem Elektrokardiogramm (EKG) tun. Auch die Nerven gehören regelmäßig auf den medizinischen Prüfstand. Der Diabetologe prüft mindestens einmal pro Jahr die peripheren Nerven auf ihre Funktionstüchtigkeit. Schädigungen zeigen sich vor allem an den Füßen und den Beinen, äußern sich in Missempfindungen bis hin zu starken Schmerzen sowie in einer schlechten Wundheilung. Aber auch sogenannte autonome Neuropathien müssen von Neurologen, Kardiologen, Gastroenterologen und Diabetologen regelmäßig ausgeschlossen werden.

Diabetes schlecht fürs Gehirn, 15.10.2014

Dass Diabetes eine Reihe von Folgeerkrankungen an den verschiedensten Organen nach sich ziehen kann, ist bekannt. Doch dass die Stoffwechselerkrankung auch die Gehirnstrukturen negativ beeinflusst, hat jetzt eine aktuelle Studie zutage gebracht. Die Auswirkungen der Erkrankung auf das Denkorgan wurden bislang unterschätzt, teilt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Oktober 2014 mit.
Die Wissenschaftler um Nick Bryan von der Perelman School of Medicine in Philadelphia untersuchten mehr 600 Typ-2-Diabetiker. Dabei wurde klar: Je länger der Diabetes bestand und je schlechter die Blutzuckerwerte auf Dauer eingestellt waren, umso kleiner war das Gehirn der Betroffenen. Über zehn Jahre verloren die Patienten im Durchschnitt 4,28 von 463,9 Kubikzentimeter ihrer grauen Hirnsubstanz, den Schaltstellen im Gehirn. Daraus lasse sich eine beschleunigte Alterung ableiten. »Ihr Gehirn war nach dieser Zeit um zwei Jahre älter als das von Gleichaltrigen Nicht-Diabetikern«, erläutert Professor Dr. Dirk Wieland, Pressesprecher der DDG.
Experten vermuten, dass der Schwund an Hirnsubstanz nicht allein durch eine frühzeitige Verkalkung der Blutgefäße zustande kommt, sondern eher durch eine direkte Schädigung der Hirnzellen wie etwa bei Alzheimer.
Die Experten der DDG bemängeln, dass die Studie nicht der Frage nachgegangen ist, ob sich eine strenge Einstellung der Blutzuckerwerte positiv auf die Entwicklung des Gehirns auswirkt. Die Teilnehmer mit den besseren Blutzuckerwerten bei der Eingangsuntersuchung hatten auch die geringsten Einbußen an ihren Nervenzellen. Die Studie untersuchte auch nicht, ob der Rückgang an Hirnsubstanz mit kognitiven Einbußen korrelierte.

Gesund essen für eine gesunde Leber, 15.9.2014

Die Leber spielt eine wichtige Rolle für die Stoffwechsellage bei Diabetikern. Mit der richtigen Ernährungsweise lässt sich eine gefährliche Fettleber verhindern. Wie das funktioniert, verrät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. September 2014.
Übergewicht und eine Fettleber erhöhen das Risiko, an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. „Eine Fettleber ist eng mit dem Zuckerstoffwechsel der Leber verknüpft. Verringert sich ihr Fettanteil, verbessert sich auch die Stoffwechsellage. Der Vorteil ist, dass sich Leberfett sehr effektiv und schnell durch eine veränderte Ernährung senken lässt", erklärt Professor Dr. Andreas Pfeffer, Leiter der Abteilung für Klinische Ernährung am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke. »Durch eine veränderte Ernährung kann innerhalb von drei Wochen das Leberfett halbiert werden, auch wenn es zu Beginn bei 20 Prozent oder darüber, also im Bereich einer erheblichen Fettleber, liegt.« Dies gelingt am besten, wenn die Diät deutlich hypokalorisch gestaltet wird und außerdem nur zu niedrigen Insulinspiegeln führt.
Gleiches gilt für Diabetiker. »Menschen mit Typ-2-Diabetes haben häufig eine Leberverfettung, da die Leber aus dem erhöhten Blutzuckerspiegel Fett synthetisiert.« Die Fettproduktion der Leber lässt sich jedoch durch bestimmte Nahrungsbestandteile positiv beeinflussen. Diese Aufgabe kommt besonders den ungesättigten Fettsäuren zu, die etwa in Seefisch oder Olivenöl enthalten sind. Gesättigte Fettsäuren, etwa in Butter, Sahne oder Speck, begünstigen dagegen die Entstehung einer Fettleber.

Darmbakterien beeinflussen Diabetesrisiko, 1.9.2014

Dia Wahrscheinlichkeit, Übergewicht zu haben und Diabetes zu bekommen, hängt möglicherweise auch mit der Ausstattung der Darmflora zusammen. Wie sich die Zusammensetzung der Mikroorganismen beeinflussen lässt, fasst die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 1. September 2014 zusammen.
Typ-2-Diabetiker haben eine gegenüber Gesunden veränderte Darmflora, in der bestimmte Bakterien mit speziellen Erbfaktoren vermehrt vorkommen. Und: Die Bakterienflora lässt sich gezielt verändern, zeigt eine Studie mit 18 übergewichtigen Männern mit hohen Blutzucker- und Blutfettwerten. Die Hälfte der Probanden bekam nach einer Darmreinigung den eigenen Stuhl in aufbereiteter Form zugeführt. Die andere Hälfte den Stuhl schlanker Menschen. Mit dem Stuhl der Schlanken gelangte auch deren Darmflora in die übergewichtigen Probanden. Das Ergebnis: Bei den so behandelten Studienteilnehmern verbesserten sich die Blutfettwerte, und die Empfindlichkeit der Körperzellen auf Insulin nahm zu. Diesen Effekt schrieben die Wissenschaftler der »schlanken Darmflora« zu.
Die Ernährung hat einen nicht unerheblichen Einfluss darauf, wie sich die Darmflora zusammensetzt. Wer reichlich Fettiges ist, trägt viele Bakterien der Gruppe Firmicutes in sich. Bei Kohlenhydrat-Liebhabern dominieren Bacteroidetes-Stämme. Diese Verschiebungen bleiben für den Energiestoffwechsel nicht ohne Folgen. Firmicutes-Bakterien sind in der Lage, aus an sich unverdaulichen Kohlenhydraten Energie zu ziehen. Damit bekommen Menschen, die vorwiegend fettig essen, zusätzlich Energie. Doch damit nicht genug: Andere Bakterien der veränderten Darmflora bei Fett-Essern machen die Darmwand durchlässig für giftige Substanzen, sogenannte Lipopolysaccharide. Diese fördern im Organismus Entzündungsprozesse, und zwar auch diejenigen, die für die schlechte Insulinempfindlichkeit verantwortlich sind.
Die Anwendung von Prä- und Probiotika hilft, die Zusammensetzung der Darmflora positiv zu beeinflussen, haben Untersuchungen gezeigt.

Diabetiker brauchen individuelle Therapie, 14.8.2014

Es gibt nicht die eine Diabetes-Therapie, die sich für jeden Diabetiker eignet. Jeder Betroffene braucht eine Behandlung, die auf ihn zugeschnitten wird. Was unter diesem sogenannten personalisierten Diabetesmanagement zu verstehen ist, erläutert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. August 2014.
Damit eine Therapie erfolgreich funktioniert, gilt es verschiedene Bausteine zu berücksichtigen. Dazu gehören solche, die vom Patienten direkt abhängen, also sein Alter, die Erkrankungsdauer, Begleit- und Folgeerkrankungen, die individuelle seelische Verfassung oder die Lebensumstände. Neben diesen Individualfaktoren zählen sogenannte Therapiefaktoren: also Therapieziele festzulegen und einzuhalten, Schulungen zu besuchen, mögliche Nebenwirkungen und Kontraindikationen von Arzneimitteln auszuloten, der Arzt und sein Team sowie die Selbstkontrolle durch den Patienten. Die Therapiefaktoren richten sich nach den wissenschaftlich basierten Therapieleitlinien von Fachgesellschaften wie der Deutschen Diabetes Gesellschaft.
Jeder Faktor für sich kann das Therapiegefüge beeinflussen. Welche Rolle allein die Lebensumstände eines Patienten spielen können, erläutert Ingrid Dänschel, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Wechselburg. Sie schildert den Fall eines Typ-2-Diabetikers, der sich bei ihr mit sehr schlechten Blutzuckerwerten vorstellte. Da ihr Patient seine Lebensumstände änderte, gelang es, den Blutzuckerspiegel auf ein normales Niveau einzustellen. Doch zu einem bestimmten Zeitpunkt verschlechterten sich die Werte wieder dramatisch.
Dänschel hätte nun die Dosis der Medikamente steigern und ihrem Patienten ins Gewissen reden können. Doch sie wählte einen anderen Weg: Sie fragte nach seinem Gemütszustand. Seine Antwort erklärte den Knick in der Therapie. Durch große familiäre Probleme war der Diabetiker in eine Depression gerutscht. Eine Erkrankung, bei der den Betroffenen die Motivation abhandenkommt, sich gut um ihren Diabetes zu kümmern. Mit Hilfe therapeutischer Gespräche besserte sich die psychische Verfassung des Mannes derart, dass er auch sein Leben und seinen Diabetes wieder aktiv in die Hand nahm.

Typ-1-Diabetes möglichst verhindern, 1.8.2014

Den Ausbruch eines Typ-1-Diabetes verhindern oder zumindest verzögern können? Daran arbeiten Wissenschaftler mit Nachdruck. Über den momentanen Stand der Dinge berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. August 2014.
Die Zahl der Kinder, die einen Typ-1-Diabetes entwickeln, steigt stetig an. Nach Schätzungen wird sich besonders bei Kleinkindern in Europa die Anzahl der Neuerkrankungen im Vergleich zum Jahr 2005 bis 2020 verdoppeln. Die sogenannte Antigen-basierte Immuntherapie macht Hoffnung, diesem Trend entgegentreten zu können. Dabei wird Personen, die potenziell gefährdet sind, an Typ-1-Diabetes zu erkranken, regelmäßig Insulin in Kapseln verpackt oder als Nasenspray verabreicht. In diesen Formen beeinflusst das Insulin den Blutzuckerspiegel nicht. Doch es hilft, dass das Immunsystem der Gefährdeten Insulin nicht als Fremdstoff einstuft, den es zu vernichten gilt, sondern als körpereigen toleriert.
Untersuchungen, die bislang in den USA gelaufen sind, zeigen, dass in Kapselform verabreichtes Insulin in der Lage ist, den Ausbruch von Typ-1-Diabetes um mindestens zehn Jahre zu verzögern oder eventuell ganz zu verhindern. Derzeit läuft auch in Deutschland unter der Federführung von Professor Dr. Anette-Gabriele Ziegler, München, eine Studie mit über 100 Kindern und Erwachsenen im Alter von drei bis 45 Jahren. Sie bekommen entweder ein Insulin-Nasenspray oder ein Scheinmedikament. Die Teilnehmer tragen ein hohes Risiko, Typ-1-Diabetes zu entwickeln, weil entweder mindestens ein Verwandter daran erkrankt ist oder im Blut der Probanden mindestens zwei Antikörper gefunden wurden, die potenziell die Insulin-produzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse angreifen können. Erste Ergebnisse erwartet Diabetes-Expertin Ziegler in etwa zwei Jahren, sagte sie bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft in Berlin.

Anderer Lebensstil - weniger Potenzprobleme, 15.7.2014

Diabetiker laufen eher Gefahr, Potenzprobleme zu bekommen, als Gesunde. Grund sind die Blutgefäß- und Nervenschäden infolge eines schlecht eingestellten Diabetes. Doch eine Änderung des Lebensstils kann erfüllende Sexualität wieder möglich machen, zeigt eine aktuelle Studie. Darüber berichtet die die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juli 2014.
Dass die Art und Weise der Lebensstilführung nicht ganz unerheblich für die Potenz ist, zeigte eine Fünf-Jahres-Studie an der Universität in Adelaide mit 810 Männern zwischen 35 und 80 Jahren. Davon entwickelten rund 30 Prozent während des Untersuchungszeitraums eine Potenzstörung. Bei einem Drittel der Betroffenen konnten die Potenzstörungen allein mit Hilfe eines veränderten Lebensstils abgeschwächt oder ganz behoben werden.
Dazu ernährten sich die Studienteilnehmer gesünder als vorher, nahmen an Gewicht ab, schränkten ihren Alkoholkonsum ein, trieben Sport und ließen Schlafstörungen oder Atemaussetzer während des Schlafs - eine sogenannte Schlafapnoe - behandeln. Dieses Gesamtpaket an Maßnahmen wirkte sich positiv auf Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte aus. Und: Nicht nur die Situation im Bett verbesserte sich, erklärte Studienleiter Professor Dr. Gary Winter, sondern es ergaben sich auch Vorteile für die Herz-Kreislauf-Gesundheit. Selbst wenn die Patienten bereits Arzneimittel gegen ihre Potenzstörungen einnahmen, konnte die Änderung des Lebensstils noch zu einer Verbesserung der Situation beitragen.

Gut vorbereitet auf Reisen gehen

Für ein paar Wochen im Jahr dem Alltag den Rücken zukehren und die Seele baumeln lassen – das macht Urlaub aus. Damit auch Diabetiker diese Zeit genießen können, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten die wichtigsten Tipps zur Vorbereitung zusammengefasst. Zu lesen in der aktuellen Ausgabe vom 15. Juni 2014.
Trotz bester Vorsorge können im Urlaub Diabetesmedikamente verlorengehen oder etwa durch hohe Temperaturen an Wirkung einbüßen. Ersatz zu bekommen, kann schwer fallen. Deshalb sich vor der Reise in der heimischen Apotheke erkundigen, wie die Arzneimittel im Urlaubsort heißen, und die Beipackzettel kopieren und mitnehmen. Weiterer Tipp: Sich vom Arzt vorsichtshalber Rezepte über die im Urlaub benötigten Medikamente ausstellen lassen. Checken Sie rechtzeitig vorher ab, ob Ihr Arzt da ist, wenn Sie Ihren Urlaubsbedarf brauchen!
Eine Reise ist eine gute Gelegenheit, den eigenen Impfstatus zu prüfen. Zwingend notwendig sind ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung. Weitere Immunisierungen richten sich nach dem Reiseziel. Apothekenteams bieten ausführliche Impfberatungen an. Zudem erklären sie die richtige Aufbewahrung von Insulin, Tabletten und Teststreifen auf Reisen sowie mögliche Wechselwirkungen zwischen Diabetes-Medikamenten und solchen aus der Reiseapotheke.
Mit ins Gepäck gehören: Diabetikerausweis, eventuell mehrsprachig; Auslandskrankenschein mit Notrufnummern; die Adresse eines Krankenhauses, das westlichem Standard entspricht und möglichst in der Nähe des Urlaubsortes liegt (über die Deutsche Botschaft zu erfahren); eine ärztliche Bescheinigung für den Zoll über die mitzuführenden medizinischen Instrumente und Arzneimittel.

Besser messen mit Köpfchen, 1.6.2014

Kluge Köpfe bilden sich fort und halten ihr einmal erworbenes Wissen stets auf einem aktuellen Stand. Das gilt auch für gesundheitlich wichtige Routine-Handlungen wie das Blutzuckermessen. Doch im Alltag geht manchmal Basiswissen für eine aussagekräftige Messung verloren. In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Juni 2014 findet sich eine kurze Schulung für perfekte Testergebnisse.
Wie geht man beispielsweise mit einer neuen Packung Teststreifen um? Da Teststreifen auf Schmutz, Hitze und Feuchtigkeit empfindlich reagieren, sollten sie in jedem Fall in dem Döschen, in dem sie sich befinden, verbleiben. Es schließt dicht, und im Deckel befindet sich eine Substanz, die beim Öffnen eindringende Luftfeuchtigkeit bindet und so dafür sorgt, dass der Innenraum des Döschens trocken bleibt. Teststreifen dürfen nach Ablauf des angegebenen Verfallsdatums nicht mehr verwendet werden. Was ihre Lagerung betrifft, sind sie kühl und im Schatten aufzubewahren, sodass sie keine Hitze abbekommen.
Zur Blutzuckermessung geeignet sind Zeige-, Ring- oder Mittelfinger, und zwar deren seitlichen Bereiche. Vor dem Piks reicht es aus, die Hände zu waschen und gut abzutrocknen. Ständiges Desinfizieren würde die Haut angreifen, außerdem würden Alkohol- und Desinfektionsmittelreste die Blutzuckerwerte verfälschen. Wenn durch den Piks nicht genügend Blut fließt, sollte man sich noch ein weiteres Mal stechen, und zwar in der Nähe der ersten Einstichstelle oder an der Fingerkuppe eines anderen Fingers. Würde man an der ersten Einstichstelle drücken und quetschen, um mehr Blut zu bekommen, könnte Plasma in den Blutstropfen gelangen und das Messergebnis verfälschen.

Besser messen mit Köpfchen, 15.5.2014

Kluge Köpfe bilden sich fort und halten ihr einmal erworbenes Wissen stets auf einem aktuellen Stand. Das gilt auch für gesundheitlich wichtige Routine-Handlungen wie das Blutzuckermessen. Doch im Alltag geht manchmal Basiswissen für eine aussagekräftige Messung verloren. In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Juni 2014 findet sich eine kurze Schulung für perfekte Testergebnisse.
Wie geht man beispielsweise mit einer neuen Packung Teststreifen um? Da Teststreifen auf Schmutz, Hitze und Feuchtigkeit empfindlich reagieren, sollten sie in jedem Fall in dem Döschen, in dem sie sich befinden, verbleiben. Es schließt dicht, und im Deckel befindet sich eine Substanz, die beim Öffnen eindringende Luftfeuchtigkeit bindet und so dafür sorgt, dass der Innenraum des Döschens trocken bleibt. Teststreifen dürfen nach Ablauf des angegebenen Verfallsdatums nicht mehr verwendet werden. Was ihre Lagerung betrifft, sind sie kühl und im Schatten aufzubewahren, sodass sie keine Hitze abbekommen.
Zur Blutzuckermessung geeignet sind Zeige-, Ring- oder Mittelfinger, und zwar deren seitlichen Bereiche. Vor dem Piks reicht es aus, die Hände zu waschen und gut abzutrocknen. Ständiges Desinfizieren würde die Haut angreifen, außerdem würden Alkohol- und Desinfektionsmittelreste die Blutzuckerwerte verfälschen. Wenn durch den Piks nicht genügend Blut fließt, sollte man sich noch ein weiteres Mal stechen, und zwar in der Nähe der ersten Einstichstelle oder an der Fingerkuppe eines anderen Fingers. Würde man an der ersten Einstichstelle drücken und quetschen, um mehr Blut zu bekommen, könnte Plasma in den Blutstropfen gelangen und das Messergebnis verfälschen.

Diese Tricks helfen beim Abnehmen, 1.5.2014

Übergewicht ist ein großes Thema für viele Diabetiker. Doch bei der dauerhaften Gewichtsabnahme macht einem meist der innere Schweinehund einen Strich durch die Rechnung. Welche gedanklichen Strategien helfen, langfristig das eigene Gesundgewicht zu erlangen und zu behalten? Dazu hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Mai 2014 Dr. Volker Kitz befragt. Er hat mehrere Sachbuch-Bestseller zum Thema geschrieben.
Kitz sieht vor allem die negativen Vorsätze als Grund, dass die Motivation beim Abnehmen schwindet, also Verbote: »Negative Vorsätze sind oft nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern sie können vielmehr dazu führen, dass es hinterher noch schlimmer ist, als es vorher war. Unterdrückte Gedanken erlangen im Gehirn Übermacht, weil es sie ständig parat haben möchte, um zu wissen, was es nicht mehr tun oder denken darf«, erklärt Kitz. Viel besser sei es, negative Vorsätze in etwas Positives umzukehren. »Ich könnte mir zum Beispiel sagen, ich esse so viel Schokolade wie bisher, bewege mich dafür aber mehr, um meinen Energieverbrauch zu steigern.« Am besten sollte man sich erst gar nicht in Versuchung bringen. Kitz: »Die Schokolade wächst ja nicht zu Hause an der Wand, sondern sie ist nur da, wenn ich sie einkaufe. Wenn ich das erst gar nicht mache, dann hilft das schon massiv.«
Außerdem empfiehlt Kitz die Technik der kleinen Schritte: Wer sich beispielsweise vornimmt, regelmäßig zu joggen, es dann aber nicht macht, weil er anscheinend nicht genug Zeit hat, demotiviert sich selbst. Viel besser ist es laut dem Psychologen, »wenigstens einmal um den Block zu laufen als keinmal. Auch wenn es nur zwei Minuten sind. Das hat zwar noch keinen körperlichen Effekt, aber einen ganz großen psychischen. Nach diesen zwei Minuten ist man nämlich nicht frustriert, sondern motiviert. Man hat mit seinem Vorhaben begonnen. Diese Motivation hilft, dass es am nächsten Tag vielleicht schon fünf Minuten werden und irgendwann einmal eine halbe Stunde«.
Auch der Startzeitpunkt des Abnehmprogramms will gut überlegt sein, rät der Fachmann. »Gewohnheiten zu ändern, bedeutet immer einen riesigen Aufwand für das Gehirn. Dazu braucht es freie Kapazitäten. Wenn es die nicht hat, weil sie zum Beispiel akut durch viel Stress belegt sind, dann klappt es nicht.«

Risiken für das Herz minimieren, 16.4.2014

Für Diabetiker besteht per se ein erhöhtes Risiko, verschiedene Herzerkrankungen zu bekommen. Doch dem lässt sich vorbeugen. Wie? Das fasst die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2014 zusammen.
Diabetes fördert eine Mangeldurchblutung des Herzens. Das treibt das Herzinfarktrisiko in die Höhe. Auch die Gefahr nächtlicher Atemaussetzer, einer sogenannten Schlaf-Apnoe, liegt für Diabetiker höher. Diese Atemaussetzer münden häufig in einer Herzschwäche und steigern das Risiko für das sogenannte Vorhofflimmern und den plötzlichen Herztod. Zudem macht Diabetiker überdurchschnittlich häufig eine Arteriosklerose zu schaffen. Und auch Schäden an den kleinsten Blutgefäßen und den Nerven, die den Takt des Herzens steuern, treten häufiger als bei Gesunden auf.
Doch es ist möglich, die Herzgesundheit möglichst lange zu bewahren. Experten empfehlen dazu einige grundsätzliche Dinge:

  • Auf normnahe Blutzuckerwerte achten.
  • Übergewicht ist abzubauen. Als gesundheitsbewahrende Ernährungsform hat sich vor allem die mediterrane Ernährungsweise hervorgetan. Sie ist reich an pflanzlichen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst, sie enthält als in der Regel einzig eingesetztes Fett Olivenöl ist reich an Nüssen, aber arm an Fleisch und Milchprodukten.
  • Ausreichend Bewegung
  • Zu hohe Blutdruck- und Blutfettwerte sind in Zusammenarbeit mit dem Arzt zu senken.
  • Besteht der Verdacht auf eine Depression, ist ein Arzt ins Vertrauen zu ziehen.
  • Abklärung von Nierenstörungen beim Diabetologen. Ein Urintest liefert einen Hinweis darauf.
  • Die Herzfunktion eines Diabetikers muss regelmäßig überprüft werden. Zeigen Ruhe- und/oder Belastungs-EKG oder Herz-Ultraschall Auffälligkeiten, stehen eine Szintigrafie und eventuell eine Herzkatheter-Untersuchung auf dem Plan. So kann der Arzt abklären, ob Herzkranzgefäße bereits verengt sind. Mit Hilfe eines Langzeit-EKGs kann der Kardiologe auf den Zustand der Nerven schließen, die für das Herz eine wichtige Rolle spielen.

    Was eine Insulinpumpe kann, 1.4.2014

    Viele Menschen haben Vorbehalte gegenüber einer Insulinpumpe, da sie immer am Körper getragen werden muss und ein Katheter in den Bauch führt. Doch für Kinder und Erwachsene mit Typ-1-Diabetes kann die Insulinversorgung mittels Pumpe auch viele Vorteile haben. Darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. April 2014.
    Mit Hilfe einer Pumpe wird die körpereigene Grundversorgung mit Insulin deutlich besser imitiert als bei der Intensivierten Konventionellen Therapie (ICT). Bei der Basalrate handelt es sich um die Menge Insulin, die der Diabetiker unabhängig von der Nahrungszufuhr benötigt. Wie viel ein Mensch braucht, ist individuell verschieden und abhängig von verschiedensten Faktoren wie Bewegung, Infekten, Tageszeit und Hormonstatus.
    Ein Diabetiker, der nach der ICT behandelt wird, kann an der einmal verabreichten Basalrate nichts mehr ändern. Anders bei der Pumpentherapie: Hier lässt sich die Basalrate auf einen wechselnden Bedarf einstellen, etwa mittels Umprogrammierung oder mit Hilfe einer Absenkung oder Steigerung der Abgabe in 10-Prozent-Schritten.
    Jeweils zu den Mahlzeiten programmieren Diabetiker die Menge an Insulin ein, die die Pumpe abgeben soll. Dabei handelt es sich um den Bolus, also um das Insulin, das die zu einer Mahlzeit konsumierten Kohlenhydrate in die Körperzellen schleusen soll. Die Menge des Bolus errechnet sich aus der aktuellen Höhe des Blutzuckers und aus der geplanten Menge an Kohlenhydraten zu einer Mahlzeit.
    In der Regel haben Pumpenträger bessere HbA1C-Werte als ICT-behandelte Diabetiker. Die Zahl leichter Unterzuckerungen bleibt unverändert, diejenige schwerer Unterzuckerungen nimmt jedoch mit einer Pumpentherapie ab. Eine vorher instabile Stoffwechseleinstellung kann sich mit der Pumpe stabilisieren. Eine Störung der Unterzucker-Wahrnehmung kann sich bessern.
    Nicht jeder Diabetiker ist für eine Pumpe geeignet. Diabetiker beziehungsweise im Falle kleiner Kinder dessen Eltern sollten sehr motiviert und in der Lage sein, den Blutzucker dauerhaft mindestens viermal pro Tag zu bestimmen und die Werte zu dokumentieren. Regelmäßige Besuche in der Insulinpumpen-Ambulanz sind Pflicht. Für den täglichen Katheterwechsel ist äußerste hygienische Disziplin vonnöten.

    Extra-Schlaf beugt Diabetes vor

    Endlich Wochenende, endlich ausschlafen: Dass man das Angenehme durchaus mit dem Nützlichen verbinden kann, legt jetzt eine US-amerikanisch-australische Studie dar. Danach vermochte ein erhöhtes Schlafpensum am Wochenende das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, bei Männern zu senken. Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. März 2014 Die Wissenschaftler legten dar, dass sich bei Männern, die während der Woche zu wenig schliefen, aber den Schlaf in den Nächten des Wochenendes wieder aufholten, die Insulinempfindlichkeit verbesserte. Das senkt laut den Forschern das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Die Studiengruppe arbeitete mit 19 Männern, die während ihrer Arbeitswoche durchschnittlich nur wenig mehr als sechs Stunden pro Nacht schliefen und ihr Schlafdefizit am Wochenende mit einer Extraportion Schlaf von durchschnittlich 2,3 Stunden mehr pro Nacht wieder aufholten.
    Für drei Nächte wurden die Männer in einem Schlaflabor unter unterschiedlichen Bedingungen beobachtet: Einige durften zehn Stunden ungestört schlafen, andere nur sechs Stunden. Die dritte Gruppe durfte zwar auch zehn Stunden schlummern, wurde aber mit lauten Geräuschen immer wieder gestört. Bei der Auswertung zeigte sich, dass die Testpersonen, die alle drei Nächte zehn Stunden ungestört schlafen konnten, über die beste Insulinempfindlichkeit verfügten.

    Typ-1-Diabetes früh vorhersagen, 01.03.2014

    Wie hoch ist das Risiko, an Typ-1-Diabetes zu erkranken? Für Babys und für Kinder sind Tests in der Erprobung, die relativ zuverlässig vorhersagen, ob der Untersuchte im Laufe seines Lebens an der Stoffwechselstörung erkranken wird. Da die Insulin-Produzenten des Körpers, die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse, nicht von einem Tag auf den anderen zugrunde gehen, ergeben sich für früh erkannte Risikopatienten möglicherweise therapeutische Interventionsmöglichkeiten. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. März 2014 stellt die beiden Testverfahren vor.
    Der erste Test untersucht anhand eines Blutstropfens, der dem Säugling wenige Tage nach der Geburt entnommen wird, spezielle Genvarianten, die auf ein erhöhtes Diabetesrisiko hinweisen. Derzeit geht man von zwölf wichtigen Risikogenen aus. Allerdings steigert eine einzelne Genvariante das Erkrankungsrisiko nur um wenige Prozent. Wissenschaftler vom Institut für Diabetes-Forschung überprüfen in ihrem Test sämtliche Risikogenvarianten und vergeben für jede vorhandene einen Punkt. Da die Gene im menschlichen Erbgut doppelt vorhanden sind, kann ein Patient ein Ergebnis, also einen Risiko‑Score, von maximal 24 Punkten erreichen.
    Die Wissenschaftler haben die Zuverlässigkeit dieser Vorhersage in einer Langzeitstudie mit 1650 Kindern getestet und die Prüflinge 20 Jahre lang weiter beobachtet. Kinder mit einem Risiko‑Score von über 15 Punkten, die bestimmte zusätzliche Merkmale aufwiesen, hatten eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Jedes Vierte von ihnen entwickelte vor dem 14. Lebensjahr einen Typ-1-Diabetes. Von den Kindern mit einem Testwert unter 12 Punkten erkrankte dagegen kein einziges Kind.
    Die Forscher haben zusammen mit Kollegen aus Finnland und den USA noch eine weitere Möglichkeit entdeckt, das Diabetesrisiko vorherzusagen. Sie beruht auf bestimmten Antikörpern, die im Blut betroffener Kinder zu finden sind und die sich gegen körpereigenes Gewebe richten und dabei die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse lahmlegen. Einige Kinder haben bereits im Alter von drei Jahren verschiedene Autoantikörper im Blut. Studien zeigen, dass 70 Prozent der Kinder, die mehrere Autoantikörper aufwiesen, innerhalb von zehn Jahren an Typ-1-Diabetes erkrankten, nach 15 Jahren bereits 85 Prozent. Nach 20 Jahren litten fast alle an der Stoffwechselerkrankung. Kinder ohne derartige Antikörper erkrankten dagegen fast nie.

    Unterzucker vermeiden

    Nicht nur dauerhaft zu hohe Blutzuckerwerte haben langfristige Folgen, auch häufige Unterzuckerungen. Sie können das Herz schädigen und womöglich eine Demenz begünstigen. Häufige Ursachen von Unterzuckerungen und wie man sie vermeidet hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in der aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2014 zusammengetragen.
    Spritzt ein Diabetiker zu viel Insulin, isst aber nicht mehr als gewöhnlich, ist eine Unterzuckerung die logische Konsequenz. Das kann zum Beispiel passieren, wenn der Diabetiker vergisst zu notieren, ob er sich die Injektion bereits verabreicht hat. Hiergegen hilft nur, direkt nach dem Spritzen aufzuschreiben, um welche Uhrzeit wie viel Insulin injiziert wurde. Da auch ältere Antidiabetika zum Einnehmen, vor allem die Sulfonylharnstoffe, Unterzuckerungen initiieren, gilt auch bei ihnen die »Notier-Regel« direkt nach der Einnahme.
    Bewegung ist ein Blutzuckersenker. Um Unterzuckerungen zu vermeiden, sollte man abhängig von Intensität und Dauer des Sports die Dosis an Insulin und Tabletten nach Rücksprache mit dem Arzt verringern. Alternativ sind mehr Kohlenhydrate erlaubt. Und: Während des Sports und auch danach sollte der Blutzucker häufig kontrolliert werden, um eine Unterzuckerung möglichst früh zu erkennen und ihr entgegenwirken zu können.
    Wer abgenommen hat, braucht weniger Insulin. Deshalb besprechen Diabetiker Diätvorhaben besser im Vorhinein mit dem Arzt. Er entscheidet, ob und wie sich die Dosierung anpassen lässt. Vorsicht auch, wenn direkt nach der Insulinspritze oder der Tabletteneinnahme unerwartet keine Mahlzeit folgt. Die Arzneimittelwirkung läuft dann ins Leere, der Blutzucker fällt massiv ab. Nach Spritze oder oralem Antidiabetikum muss die Mahlzeit erfolgen!
    Das Trinken von Alkohol birgt die Gefahr von Unterzuckerungen, denn auch Schnaps, Bier & Co. senken den Blutzucker. Deswegen wenn man Alkohol trinkt, nicht auch Insulin spritzen. Stattdessen raten Experten, wenn man ein Glas Wein oder Bier zu sich nimmt, zusätzlich Kohlenhydrate zu verzehren. Der Blutzucker sollte vor dem Schlafengehen nicht unter 150 mg/dl liegen, und zwei zusätzliche BE vor dem Zubettgehen helfen, durch Alkohol bedingten Unterzucker in der Nacht zu vermeiden.

    Lange Sehkraft braucht Vorsorge, 01.02.2014

    Diabetiker tragen prinzipiell ein höheres Risiko für Augenprobleme als Stoffwechselgesunde. Um Augenleiden möglichst lange hinauszuzögern, ist daher für Diabetiker eine engmaschige Vorsorge vonnöten. Was dafür notwendig ist, steht in einer Reportage in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Februar 2014.
    Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, diabetische Blutgefäß­schäden in der Netzhaut der Augen als Folge der langen Diabetesdauer zu entwickeln, hängt entscheidend von der Güte der Stoffwechseleinstellung ab. Das ist auch der Grund, warum die Augen des einen Langzeit-Diabetikers gesund bleiben, während sie beim anderen durch den Diabetes Schaden nehmen. Das bestätigt auch Dr. Bernd Maaß, niedergelassener Augenarzt in Dreieich/Hessen: »Dies liegt zum einen daran, wie gut der Blutzucker auf Dauer eingestellt ist. Es kommt zum anderen aber auch auf die genetische Vorbelastung an. Wer auch ohne den Diabetes eher für Gefäßschäden prädestiniert ist, bekommt sie mit der Zuckerkrankheit schneller als ein Diabetiker, der, was sein Blutgefäße angeht, reichlich Schutzfaktoren geerbt hat.«
    Das Gute an dieser Tatsache: An der Stellschraube Blut­zuckereinstellung kann man selbst drehen. Maaß zieht den Vergleich mit einem Bankkonto: »Jeder hat ein Kapital, die gute Blutzuckereinstellung. Je mehr er davon in Form schlechter Werte abbucht, desto wahrscheinlicher rutscht er gesundheitlich ins Minus.«
    Daneben ist es wichtig, sich als Diabetiker einmal jährlich beim Augenarzt vorzustellen. Dieser kann mit speziellen Messmetho­den feststellen, ob die Blutgefäße des Augenhintergrunds be­reits beginnen, sich zu verändern. So könnte man noch recht­zeitig intervenieren.

    Neue Diabetes-Medikamente mit Zusatznutzen, 15.01.2014

    Dass neue Medikamente so viel können, wie ältere, ist selbstverständlich. Von einem neuen Arzneimittel erwartet man zusätzliche Vorteile. Was können Medikamente, die erst vor Kurzem den Diabetes-Markt bereichern? Professor Dr. Thomas Forst, Diabetes-Experte aus Mainz, nimmt sie in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Januar 2014 unter die Lupe.
    Bereits seit rund zehn Jahren auf dem Markt, haben sich sogenannte Gliptine zur Bekämpfung hoher Blutzuckerwerte bereits etabliert. Zu den Gliptinen gehören GLP-1-Agonisten sowie DPP-4-Hemmer. Ihre Vorteile: »Gliptine bergen keine Unterzuckerungsgefahr und auch das Körpergewicht steigt nicht an«, erklärt Forst. GLP-1-Agonisten helfen gar bei der Gewichtsabnahme, da durch sie besonders das Fett im Bauchraum, das sogenannte viszerale Fett, schmilzt. Dieses Fett sei nicht etwa tote Masse, sondern wirke sich über eine Reihe von Botenstoffen negativ auf die Gesundheit aus, so der Experte.
    »Wir erhoffen uns von diesen Therapieprinzipien noch weitere Vorteile. Es gibt Daten, die zeigen, dass die bei Typ-2-Diabetikern vorhandenen Entzündungsprozesse zurückgehen und sich die Gefahr für das Herz-Kreislauf-System verringert«, stellt Forst in Aussicht.
    Die neueste Errungenschaft unter den Antidiabetika sind also solche Substanzen, die Zucker über den Urin nach draußen schleusen, sogenannte SGLT-2-Hemmstoffe Bei dem bislang auf dem Markt verfügbaren Dapagliflozin besteht keine Unterzuckerungsgefahr. Forst: »Durch die Glukoseausscheidung mit dem Harn gehen auch Kalorien verloren. Die Patienten nehmen also ab. SGLT-2-Hemmer senken darüber hinaus den Blutdruck und wirken den bei Typ-2-Diabetikern oft auftretenden hohen Blutzuckerwerten entgegen.« Forst nennt jedoch auch einen Nachteil der neuen Arzneistoffgruppe: »Unter der Therapie können vermehrt Infektionen des Genitalbereichs auftreten, weil der zuckerlastige Urin besonders Pilzinfektionen einen idealen Nährboden bereitet.«

    Gesundheitstipps





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