Allgemeine Gesundheitstipps - Archiv


15.4.2019, Endlich ich! Guter Start in die Rente

Den Tag, an dem der Wecker nicht mehr in aller Früh klingelt, sehnen viele Menschen schon lange vor Rentenbeginn herbei. Endlich bleibt genug Zeit für all das, wozu man Lust hat, und der Tagesablauf wird nicht mehr von den Arbeitszeiten bestimmt. Wie man sich auf die neue Lebensphase am besten vorbereitet und die dazugewonnene Zeit sinnvoll gestalten kann, verrät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Der Beruf hat maßgeblich die Tagesstruktur bestimmt und im Idealfall eine sinnvolle Aufgabe und Bestätigung gegeben. Nicht zuletzt hat die Arbeit automatisch auch soziale Kontakte ermöglicht. „Der Beginn des Ruhestands ist deshalb eine drastische Zäsur, die man ernstnehmen sollte“, wertet Karl-Ulrich Gscheidle, Wirtschafts- und Sozialpfarrer an der Evangelischen Akademie Bad Boll in Baden-Württemberg. Am besten beginnt man bereits frühzeitig, etwa fünf Jahre vor Rentenbeginn, sich innerlich mit der nachberuflichen Phase auseinanderzusetzen.

Gscheidle rät, sich zu fragen, welche Talente entdeckt und geweckt und welche Pläne noch realisiert werden wollen und wo man sich mit seinen Fähigkeiten und Kenntnissen zukünftig einbringen möchte. Für die Generation der über 65-Jährigen bedeutet es sehr viel, am gesellschaftlichen Leben teilhaben und Verantwortung für sich und andere übernehmen zu können.

Daher wundert es nicht, dass sich derzeit 42 Prozent in dieser Altersgruppe in Deutschland ehrenamtlich engagieren, wie die Demoskopen herausgefunden haben. Denn es geht nicht darum, dass man eine Beschäftigung hat, sondern eine sinnvolle Aufgabe, für die man Wertschätzung erhält. Wer herausgefunden hat, was ihm besonders am Herzen liegt, findet bei kulturellen Trägern, Stiftungen, der Kirchengemeinde oder bei Sportvereinen viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Der Lohn des Einsatzes ist nicht nur Anerkennung. Ein weiterer positiver Nebeneffekt des Ehrenamtes: Man schließt leicht neue Kontakte. Um eine passende Aufgabe zu finden, nimmt man am besten schon frühzeitig Kontakt zu den verschiedenen Institutionen auf.

Wem sein Beruf viel Spaß gemacht hat, der kann die Arbeit auch ehrenamtlich fortsetzen und sein Know-how beispielsweise beim Senior-Experten-Service (SES) einsetzen. Die 1990 gegründete Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit ist weltweit tätig und vermittelt Fachkräfte in Unternehmen, Verwaltungen oder medizinische und soziale Einrichtungen – meist in Entwicklungs- und Schwellenländern. Aber auch in Deutschland sind Einsätze möglich. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Förderung junger Menschen in Schule und Ausbildung. Für die Teilnahme am SES braucht man sich nur online zu registrieren. Anerkennung ist garantiert.

15.3.2019, Harninkontinenz: Was die Blase wieder stärkt

Wer spricht schon gern darüber, dass er den Harn nicht mehr zurückhalten kann? Harninkontinenz ist eine klassische Tabuerkrankung. Doch wer sich seinem Arzt nicht anvertraut, verpasst eine Chance. In den allermeisten Fällen von Blasenschwäche kann die richtige Therapie Heilung oder zumindest Linderung bringen. Was möglich ist, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Das Gespräch mit dem Arzt – dem Hausarzt, Gynäkologen oder Urologen – ist deshalb so wichtig, weil die Therapie von der Art der Inkontinenz und ihren Ursachen abhängt. „Bei der Dranginkontinenz sind in den vergangenen zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren viele Medikamente entwickelt worden, die die Blase beruhigen, die Blasenspeicherfähigkeit verbessern oder den Drang dämpfen.“ Darüber informiert Professor Dr. Daniela Schultz-Lampel, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Urologie und Mitglied im Expertenrat der Deutschen Kontinenz Gesellschaft. Etwa Anticholinergika oder der Wirkstoff Mirabegron wirken entspannend auf die Blase. Weitere Möglichkeiten sind zum Beispiel Botulinumtoxin, das in den Blasenmuskel injiziert wird, eine Elektrotherapie oder letztlich auch das Implantieren eines „Blasenschrittmachers“.

„Das einzige Medikament zur Behandlung der Belastungsinkontinenz ist Duloxetin“, so die Expertin. „Das ist eigentlich ein Antidepressivum, das aber auch den Schließmuskel kräftigt.“ Operativ können sogenannte spannungsfreie Bändchen eingesetzt werden, die unter die Harnröhre gelegt werden. Sie dichten die Blase bei Bewegungen ab und verhindern so den Urinabgang. Auch Übungen, die den Beckenboden stärken, können bei einer Belastungsinkontinenz helfen – und zwar nicht nur, wenn sie schon existiert, sondern auch vorbeugend.

Sowohl bei der Drang- als auch bei der Belastungsinkontinenz ist es sinnvoll, überschüssige Pfunde abzubauen. „Zum einen liegt einfach weniger Gewicht auf dem Beckenboden, zum anderen haben Untersuchungen gezeigt, dass es bei starkem Übergewicht auch zu einer Art Nervenverfettung kommen kann“, informiert Schultz-Lampel. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, durch eine Gewichtsabnahme die Nervenkontrolle über die Blase zu verbessern.

1.3.2019, Die richtige Pflege für jeden Hauttyp

Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Pflege-Fahrplan für die häufigsten Hautzustände ausgearbeitet. Hier die wichtigsten Maßnahmen für die drei häufigsten Hauttypen.

Die wichtigste Maßnahme bei empfindlicher Haut:
Weil empfindliche Haut leicht zu Rötungen und Irritationen neigt, braucht sie eine Pflege, die möglichst wenige Inhaltsstoffe besitzt. Je kürzer die Liste an Inhaltsstoffen auf der Verpackung, desto wahrscheinlicher wird das Präparat vertragen. Unbedingt Zubereitungen wählen, bei denen die Inhaltsstoffe angegeben sind. Ansonsten sind für empfindliche Haut vor allem Tagescremes mit einem ausreichenden Sonnenschutz zu empfehlen. Und zwar nicht nur im Sommerurlaub, sondern auch hierzulande.

Die wichtigste Maßnahme bei trockener Haut:
Das A und O ist die Wiederherstellung des Hydrolipidfilms, der die Haut geschmeidig hält, daher sowohl am Tag als auch in der Nacht Cremes und Emulsionen verwenden. Häufig enthalten diese Formulierungen Jojoba-, Mandel-oder Nachtkerzenöl, außerdem Harnstoff, Omega-Fettsäuren, Wachse sowie Phospholipide oder Ceramide. Neben den fettigen Bestandteilen sollte die Pflege reich an Feuchthaltefaktoren sein, um die Barrierefunktion der Haut zu stabilisieren. Am geeignetsten ist ein hoher Anteil an Hyaluronsäure. Das Molekül hilft dabei, Wasser in der oberen Hautschicht zu binden. Das macht die Haut widerstandsfähiger.

Die wichtigste Maßnahme bei fettiger Haut:
Bei diesem Hauttyp spielt Reinigung die größte Rolle. Dazu am besten einen seifenfreien Waschschaum verwenden, der pH-neutral ist. Schäume binden überschüssiges Fett auf der Haut besser als Gele. Nach der Reinigung braucht dieser Hauttyp eine Feuchtigkeitscreme. Wenn die Haut austrocknen würde, bildet sie in einer Art Gegenreaktion vermehrt Talg, was wieder Unreinheiten entstehen lässt. Man wählt am besten Feuchtigkeitscremes, die nicht die Bildung von Mitessern fördern. Sie enthalten keine Substanzen, die Akne fördern wie Oliven-, Leinsamen- oder Kokosöl.

15.2.2019, Heuschnupfen auch im Alter gut zu behandeln

Wenn im Frühjahr die Natur erwacht, belebt das einerseits Körper und Geist. Andererseits erinnern Niesen, juckende Augen und Schnupfen viele wieder an die über den Winter fast vergessene Allergie. Ungewöhnlich ist, dass in jüngster Zeit immer mehr Menschen im Seniorenalter davon berichten, erstmals in ihrem Leben von Heuschnupfen betroffen zu sein. Doch auch in diesem Aller lassen sich die Symptome gut in den Griff bekommen, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe.

Genau wie jüngere Erwachsene müssen auch Senioren eine Allergie nicht einfach hinnehmen, erklärt Professor Dr. Kai-Christian Bergmann. Er arbeitet als Allergologe an der Charité Berlin und ist Leiter des Polleninformationsdienstes. Die Behandlungsoptionen und Medikamente, die zur Verfügung stehen, können auch ältere Allergiker nutzen. Und es ist für sie sinnvoll, das zu tun. Denn der sogenannte Etagenwechsel macht auch vor dem Alter nicht halt. Darunter verstehen Allergologen, dass die Heuschnupfen-Symptome, die anfangs üblicherweise die oberen Luftwege betreffen, mit der Zeit „eine Etage tiefer“ in die Bronchien wandern. Dort zeigt sich die Allergie dann als Asthma. Diese Form der Atembeschwerden ist nicht mehr nur lästig oder unangenehm wie Naselaufen oder juckende Augen, sondern kann gefährlich werden. „Deshalb raten wir älteren Menschen zu einer Immuntherapie, um diesem Etagenwechsel zu begegnen“, sagt Bergmann.

Bei dieser auch als Hyposensibilisierung genannten Behandlungsform spritzen Ärzte das auslösende Allergen in täglich oder wochenweise aufsteigender Dosierung unter die Haut. Das Immunsystem gewöhnt sich wieder langsam an das Allergen. Über drei Jahre erfolgt dann in bestimmten Abständen die Erhaltungsdosis. Je nach Art der Allergie kann der Allergologe die Behandlung auch mit Tropfen oder Tabletten durchführen, bei denen die Allergene über die Mundschleimhaut aufgenommen werden.

Die wichtigsten Vorsorgetermine

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für wichtige Vorsorgeuntersuchungen. Jeder gesetzlich Krankenversicherte hat Anspruch auf bestimmte Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten. Die Neue Apotheken Illustrierte verrät in ihrer aktuellen Ausgabe, welche Neuerungen 2019 auf die Patienten zukommen.

Check-up 35
Bislang dürfen Versicherte ab 35 Jahre den Check-up 35 alle zwei Jahre in Anspruch nehmen. Im Laufe des Jahres 2019 – der genaue Zeitpunkt stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest – soll er nur noch alle drei Jahre stattfinden.Zusätzlich besitzen dann im Laufe des Jahres alle gesetzlich Krankenversicherten ab dem 18. Lebensjahr einen Anspruch auf diesen Check-up – allerdings nur einmal bis zu einem Alter von 35 Jahren.

Darmspiegelung
Männer sollen im Laufe des Jahres bereits ab 50 Jahren Anspruch auf eine Darmspiegelung haben. Dann bekommen sie fünf Jahre eher als bislang und fünf Jahre früher als Frauen die Vorsorge-Koloskopie von ihrer Krankenkasse bezahlt. Der Grund: Im Durchschnitt entwickeln Männer früher Polypen und entwickeln Darmkrebs als Frauen. Und entgegen dem allgemeinen Trend ist der Anteil der jüngeren Männer, die an einem kolorektalen Karzinom erkranken, in den vergangenen Jahren gestiegen.

Ultraschall von Bauchaorten-Aneurysmen
Auch ganz neu ist seit 2018 eine Ultraschalluntersuchung für Männer ab dem 65. Lebensjahr, die der Früherkennung von Aneurysmen der Bauchschlagader dient. Deutschland ist eines der letzten Länder Europas, das ein solches Programm einführt.

Immunsystem stärken: Machen Sie sich winterfest!

Mit dem feuchtkalten Wetter in der dunklen Jahreszeit rollt zuverlässig in jedem Jahr auch eine Welle an Erkältungen und Grippeerkrankungen heran. Die Neue Apotheken Illustrierte erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe, was hilft, Viren in Schach zu halten.

Die effektivste Maßnahme ist das Händewaschen. Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung werden 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände als Schmierinfektion weitergereicht. „Mit konsequentem Händewaschen könnte das Risiko für Atemwegserkrankungen um bis zu 45 Prozent gesenkt werden“, informiert Dr. Ernst Tabori, Infektiologe und Ärztlicher Direktor am Deutschen Beratungszentrum für Hygiene.

Es gilt also, das Händewaschen zur guten Gewohnheit werden zu lassen. Desinfektionsmittel sind für den Hausgebrauch nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) nicht erforderlich. Was zu beachten ist, um Schmutz und Krankheitserreger bestmöglich zu entfernen, haben das RKI und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in fünf kurzen Regeln zusammengefasst:

Nass machen: Hände unter fließendes Wasser halten. Die Wassertemperatur spielt keine Rolle.
Rundum einseifen: Hände von allen Seiten mit Seife einschäumen, nicht nur die Handinnenflächen, sondern auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen.
Zeit lassen: Gründliches Händewaschen dauert mindestens 20 bis 30 Sekunden. Tipp: Um ein Gefühl für diese Zeitspanne zu bekommen und Kinder ans richtige Händewaschen heranzuführen, empfiehlt das Kinderhilfswerk Unicef, beim Händewaschen zweimal das Lied „Happy Birthday“ zu singen.
Gründlich abspülen: Hände unter fließendem Wasser abwaschen. Auf öffentlichen Toiletten ist es ratsam, den Wasserhahn mit einem Papiertuch zuzudrehen.
Sorgfältig abtrocknen: Am besten mit einem eigenen, sauberen Handtuch oder unterwegs mit Einmaltüchern.

24 Tipps für gesunde Weihnachten

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Lange freuen sie sich auf selbst gebackene Plätzchen, den Duft von Weihnachtsgewürzen und ein festliches Essen im Kreise der Familie oder guter Freunde. Kein Wunder, dass auf der Wunschliste manches steht – nur nicht gesundheitliche Probleme. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe 24 Tipps fürs weihnachtliche Wohlbefinden zusammengestellt. Hier eine Vierer-Auswahl, quasi ein Tipp für jede Adventswoche.

  • 1) Adventstipp: Zimt, Nelken oder Kardamom riechen nicht nur betörend, sie tun auch der Gesundheit gut. Ein hervorragender Grund, sie in einem Weihnachtstee zu genießen. So beugen Nelken Völlegefühl vor und Kardamom regt Magen- und Gallensäfte an. Zimt wirkt sich positiv auf Blutzucker und -fette aus.
  • 2) Adventstipp: Ein warmes Wannenbad wirkt an sich schon wohltuend. Doch man kann den Wohlfühl- und Gesundheitsnutzen noch durch manchen Badezusatz steigern. Lavendelöl als Zusatz wirkt entspannend, Eukalyptusöl macht die Atemwege frei, Rosmarinöl wirkt durchblutungsfördernd. Badezusätze gibt es in den verschiedensten Darreichungsformen in der Apotheke: als Badetabletten, Pulver oder flüssige Konzentrate.
  • 3) Adventstipp: In der Vorweihnachtszeit kommt viel Süßes auf den Tisch. Wie wäre es stattdessen mit ein wenig Obst? Wer Obst in Sichtweite stellt, greift schneller zu und ist angenehm gesättigt. Zum Vergleich: Vier Marzipankartoffeln à 10 Gramm besitzen 180 kcal, eine kleine Mandarine nur 40 kcal.
  • 4) Adventstipp: Ein frischer Baum fängt nicht so schnell Feuer. Wie frisch der Nadelbaum tatsächlich ist, kann man mit Mithilfe folgender Merkmale abschätzen: An einem frischen Baum hängen die Nadeln noch fest. Wenn man eine Tannennadel zwischen den Fingern biegt, bricht sie nicht. Das Harz ist an der Stelle, an der der Stamm abgesägt wurde, noch klebrig.

Psyche in Not: Volkskrankheit Depressionen

Depressionen scheinen eine Art Volkskrankheit geworden zu sein. Jeder fünfte bis sechste Mensch macht im Laufe seines Lebens eine depressive Phase durch. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen Experten befragt, wie Betroffene und Ihre Angehörigen kompetente Hilfe erhalten.

Für Professor Dr. Arno Deister, den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, steht eine wichtige Botschaft im Vordergrund: „Eine Depression ist etwas ganz anderes als die Erfahrung, deprimiert zu sein. Es handelt sich um eine Krankheit, die man auch nicht einfach wieder loswerden kann, ohne etwas zu tun.“ Denn es liegt wirklich etwas im Argen, und zwar im Gehirn: „Das Gehirn ist nicht kaputt, aber seine Funktion ist gestört. Das lässt sich beheben, aber es funktioniert nicht von selbst. Man muss etwas dafür tun und die Erkrankung behandeln“, erklärt Deister.

Ein Hindernis dafür ist häufig, dass Menschen glauben, selbst an ihrer Situation schuld zu sein. Doch Patienten können nichts für ihre Erkrankung und können sie auch nicht durch einfache Aufmunterung oder Ablenkung überwinden – sie muss verstanden und kompetent behandelt werden.

Grundsätzlich gilt: Speziell dafür ausgebildete Fachärzte therapieren die Betroffenen. Dabei bewegen sie sich auf drei verschiedenen Wegen, die je nach Krankheitsbild und Patient unterschiedlich bedeutsam sind: Psychotherapie, Behandlung mit Medikamenten und psychosoziale Intervention. Die Kombination dieser drei Bausteine hilft den Patienten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Im Zweifel ist es sinnvoll, möglichst frühzeitig Hilfe zu suchen. Denn die Zeit bis zur Erkennung der Krankheit macht heute oft den längsten Teil der depressiven Phase aus. Angehörige können hier den richtigen Anstoß geben und darauf drängen, einen Arzt aufzusuchen.

1.11.2018, 10-Seiten-Spezial: Der große Vitamin-Report

Gesunde Menschen, die sich mit einer abwechslungsreichen Mischkost ernähren, sind in aller Regel gut mit Vitaminen versorgt. In einigen Lebensphasen ist der Bedarf jedoch erhöht. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe zusammengefasst, wer seine Vitaminversorgung kritisch hinterfragen sollte. Auf weiteren Seiten des großen Vitamin-Reports berichtet die Redaktion über die Wirkung von Vitaminen, über begrenzte Speicherkapazitäten des Körpers, über die Gefahren durch Überdosierung und winterliche Vitaminquellen.

Es sind vor allem Schwangere, Frauen mit Kinderwunsch, Senioren, Veganer und Vegetarier, bei denen die Vitaminversorgung aufgrund der Lebensumstände oder eines erhöhten Verbrauchs kritisch werden könnte. Dann ist es allein über die Ernährung, schwierig, den Bedarf zu decken.

Schwangere beziehungsweise Frauen mit Kinderwunsch müssen vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure achten. Diese senkt bei Schwangeren nachweislich das Risiko für Fehlbildungen des Kindes. Es ist sinnvoll, mindestens vier Wochen vor einer geplanten Schwangerschaft mit der Einnahme von Folsäurepräparaten (400 Mikrogramm täglich) zu beginnen und sie während der ersten zwölf Schwangerschaftswochen fortzusetzen. Da schätzungsweise die Hälfte aller Schwangerschaften in Deutschland ungeplant ist, empfehlen Experten Frauen im gebärfähigen Alter, generell auf eine gute Folat-Versorgung zu achten.

Mit dem Alter verändert sich der Stoffwechsel und der Energiebedarf sinkt. Die Menge an Vitaminen, die der Körper benötigt, bleibt jedoch annähernd gleich. Daher ist es für ältere Menschen oft schwierig, den Bedarf komplett über die Ernährung zu decken. Bei Vitamin D, Vitamin E, Vitamin C, Folsäure und Vitamin B12 ist ein Mangel denkbar, der mit zusätzlichen Präparaten ausgeglichen werden kann.

Bei einer veganen Ernährung ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 nach derzeitigem Kenntnisstand nicht möglich. Das liegt daran, dass das Vitamin in einer für den Menschen verfügbaren Form fast nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Wer auf Fleisch, Fisch, Milch oder Eier verzichtet, muss also Vitamin-B12-Präparate einnehmen.

15.10.2018, Checkliste Heilpflanzen: Was gegen Erkältung hilft

Darüber, was bei Erkältung hilft, gehen die Meinungen auseinander. Doch es gibt sie, die richtigen Mittel. Wer sie kennt, muss nicht so stark unter den Symptomen leiden und wird eventuell sogar schneller wieder gesund. Viele nachweislich wirksame Mittel bietet die Pflanzenheilkunde. Eine Auswahl in Checklisten-Format bietet die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten.

Zur Prävention grippaler Infekte bieten sich Extrakte des Purpursonnenhuts sowie der Taigawurzel an, zum Teil auch in Kombination mit anderen Heilpflanzen. Bei den ersten grippalen Symptomen genommen, können sie helfen, die Symptome noch einzufangen.

Gegen Heiserkeit stehen sogenannte Schleimstoffdrogen hoch im Kurs. Die enthaltenen Schleimstoffe aus Isländisch Moos, Salbei oder Eibisch legen sich wie ein Schutzmantel über die angegriffene Rachen-Schleimhaut und bieten rauen Kehlen Schutz.

Gegen Hustenattacken helfen nachweislich Extrakte aus Efeu, Thymian, Primelwurzel und der Kapland-Pelargonie, zum Teil auch in fixen Kombinationen. Sie sind in der Lage, die Zahl der Hustenattacken herunterzufahren und die Genesung um einige Tage voranzutreiben.

Schnupfen und Entzündungen der Nasennebenhöhlen bekämpft man am besten mit ätherischen Ölen einer Eukalyptus-Fertigmischung oder einer fixen Kombination aus Eisenkraut, Enzianwurzel, Sauerampferkraut, Holunderblüten und Schlüsselblumen.

15.9.2018, Kopfschmerzmittel richtig einnehmen

Gegen Spannungskopfschmerzen lässt sich gut in Eigenregie vorgehen. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten erklärt, was bei der Einnahme von Medikamenten eine wichtige Rolle spielt.

Wer auf seine Körperhaltung achtet, Ausdauersport treibt oder Autogenes Training erlernt, kann damit vielen Schmerzattacken vorbeugen. Denn alle diese Maßnahmen bieten Entspannung – und bieten folgenden Effekt: weniger Spannung, weniger Schmerz. Darüber hinaus trainieren Sport oder körperliches Training wie durch Yoga die Muskeln, sodass sie nicht mehr so leicht überlasten.

Im Akutfall kann eine kurze Entspannungsphase die Schmerzen lindern, zuverlässiger helfen dann jedoch Schmerzmittel. Nachgewiesenermaßen gut wirken bei Erwachsenen Einzeldosierungen von 1000 Milligramm Acetylsalicylsäure, 400 Milligramm Ibuprofen oder 1000 Milligramm Paracetamol. Auch eine feste Kombination aus 250 Milligramm ASS, 200 Milligramm Paracetamol und 60 Milligramm Koffein ist sinnvoll. Hiervon empfiehlt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, zwei Tabletten auf einmal einzunehmen.

Generell lassen sich Schmerzen besser in den Griff bekommen, wenn man die komplette empfohlene Einzeldosierung auf einmal einnimmt. Schluckt man beispielsweise nur eine Tablette à 500 Milligramm ASS und Stunden später erst die zweite, hat man zwar insgesamt auch 1000 Milligramm eingenommen, der Effekt ist jedoch geringer. Wenn der Körper gleich die gesamte Dosis erhält, baut sich recht schnell ein ausreichend hoher Wirkstoffspiegel im Körper auf.

Ärzte warnen davor, Schmerzmittel öfter als an zehn Tagen im Monat einzunehmen. Dadurch könnten sich die Kopfschmerzen verstärken oder verselbstständigen. Fachleute sprechen dann von medikamenteninduziertem Kopfschmerz.

Pflanzliches für die Blase

Akute unkomplizierte Blasenentzündungen erfordern nicht zwangsläufig eine Behandlung mit Antibiotika. In leichteren Fällen können pflanzliche Arzneimittel eine Lösung sein, informiert Professor Dr. Robert Fürst, Apotheker und Professor für Pharmazeutische Biologie an der Universität Frankfurt. Dass verschiedenste Heilpflanzen in der Frauenheilkunde eine wichtige Rolle spielen, fasst die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. August 2018 zusammen.

»Ein Präparat hat in Studien gezeigt, dass es bei Frauen, die unter wiederkehrenden Harnwegsinfekten leiden, sogar vorbeugend funktioniert: die Kombination aus Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressenkraut«, erklärt Fürst. Die Inhaltsstoffe hemmen das Bakterienwachstum. »Das sind schwefelhaltige Substanzen, die den scharfen Geschmack ausmachen, sogenannte Senfölglykoside.« Sie lassen sich auch unterstützend zu einer Antibiotikatherapie einsetzen. Allerdings können Antibiotika, ebenso wie Meerrettichwurzel und Kapuzinerkressenkraut, bei empfindlichen Personen zu Magen-Darm-Problemen führen. Insofern müsse die Patientin testen, ob sie beides gemeinsam verträgt.

Traditionelle Präparate aus Bärentraubenblättern oder Tees aus Birkenblättern, Brennnesselkraut, Goldrute, Schachtelhalm, Hauhechel oder Orthosiphon findet Fürst sinnvoll, obwohl ein strenger Beleg ihrer Wirksamkeit fehlt. »Eine sogenannte Durchspülungstherapie bewirkt, dass die Bakterien sich nicht so leicht an die Wände der Harnwege anheften können. Bärentraubenblätter verringern zudem das Bakterien-wachstum.«

Zu Cranberrys würde er sich dagegen mehr Studien wünschen. »Es gab Hinweise aus den USA, dass Extrakte oder Säfte jüngeren Frauen helfen können, Harnwegsinfekten vorzubeugen. Ich glaube, da ist etwas dran, aber da es sich hier nicht um Arzneimittel handelt, sondern um Nahrungsergänzungs- oder Lebensmittel, sind Qualität oder Dosierung nicht sicher einzuschätzen. Ich kann das in der Hinsicht nicht uneingeschränkt empfehlen.« Frauen, die trotzdem Cranberrys ausprobieren wollen, rät er, mit der Apotheke Rücksprache zu halten, damit die Dosierung in etwa derjenigen entspricht, die in Studien eingesetzt wurde.

Es liegt was in der (Sommer)Luft

Im Sommer reicht das mediterrane Lebensgefühl bis in (nord)deutsche Gefilde. Es trägt dazu bei, die Urlaubsstimmung ein klein wenig in den Alltag zu retten. Selbst erhöhte Feinstaub- und Ozonwerte in der Luft können die gute Stimmung nicht trüben – wenn man weiß, wie man sich dagegen wappnen kann. Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten hat die besten Tipps zusammengefasst.

Feinstaub
Wesentliche Feinstaubquellen sind Dieselmotoren, Schornsteine von Industrieanlagen und Kraftwerken, Heizanlagen in Haushalten sowie die Landwirtschaft. Zusätzlich werden Partikel vom Bremsabrieb, Autoreifen und dem Straßenbelag freigesetzt. Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt, vermeidet am besten Dauerlüften. Besser ist das Stoßlüften außerhalb der Hauptverkehrszeit. Zudem nach Möglichkeit in der Wohnung regelmäßig feucht wischen. Auch im Straßenverkehr kann man sich schützen. An einer roten Ampel – vor allem an Kreuzungen – schließen Autofahrer am besten die Fenster und schalten die Lüftung aus. Fahrradfahrer benutzen günstigerweise kleinere Nebenstraßen.

Ozon
Zwar macht Sauerstoff Luft zum Lebenselixier. Doch aus Sauerstoff kann bei bestimmten Bedingungen bodennah Ozon entstehen. Besonders hoch sind die Ozonwerte bei sommerlichem Wetter in den Nachmittagsstunden, warnt das Umweltbundesamt. Die Sauerstoffverbindung kann die Atemwege reizen. Wer empfindlich auf Ozon reagiert, verlegt Sport und andere körperlich anstrengende Tätigkeiten möglichst in den Abend, besser noch in die frühen Morgenstunden. Dann ist die Belastung deutlich geringer. Die Wohnung am besten morgens lüften und dann die Fenster bis zum Abend geschlossen halten. Nachts bildet sich kein Ozon, da es unter dem Einfluss des Sonnenlichts entsteht. Empfindlichen oder durch Atemwegserkrankungen vorbelasteten Personen, beispielsweise mit Asthma, raten Fachleute, körperliche Anstrengungen im Freien bei hohen Ozonwerten zu vermeiden.

15.7.2018, Medikamente und Hitze vertragen sich schlecht

Im Sommer etwa auf Reisen ist die korrekte Aufbewahrung von Arzneimitteln möglichst unter 25 °C nicht immer ganz einfach. Was müssen Patienten berücksichtigen, um sich auf die Wirksamkeit ihrer Medikamente bis zum angegebenen Verfallsdatum verlassen zu können? Die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. Juli 2018 gibt Antworten. Sowohl zu hohe als auch zu tiefe Lagertemperaturen, Licht und Feuchtigkeit können die Qualität von Arzneimitteln beeinträchtigen. Verfallene Zubereitungen verlieren ihre Wirksamkeit und können gesundheitsschädliche Abbau-produkte enthalten. Wie das jeweilige Arzneimittel aufzubewahren ist, steht auf dem dazugehörigen Umkarton und dem Beipackzettel.

- Arzneimittel sollten möglichst in der Originalverpackung aufbewahrt und weder die Umverpackung noch die Packungsbeilage sollten weggeworfen werden. Die Packungsbeilage enthält wichtige Informationen zur Anwendung des Arzneimittels. Auf der Umverpackung sind besondere Lagerungshinweise aufgedruckt, sie schützt das Arzneimittel außerdem vor Licht. Um Platz zu sparen, ist es jedoch auf Reisen möglich, den Umkarton zu entfernen und die Blister zusammen mit dem Beipackzettel in Plastikbeuteln mit Klippverschluss aufzubewahren.

- Arzneimittel sollten niemals großer Hitze und direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Zu warm wird es Arzneimitteln während Autofahrten (Campingurlaub!) besonders auf der Hutablage und dem Armaturenbrett. Selbst wenn ein Auto bei 30 °C im Schatten geparkt wird, können die Temperaturen im Inneren auf über 70 °C ansteigen. Das Innere eines geschlossenen Handschuhfachs kann sich auf über 40 °C erwärmen. Besser aufgehoben sind Arzneimittel unter einem der Vordersitze oder im Kofferraum. Wer ganz sicher gehen will, nimmt die Arzneimittel mit, wenn er das Auto verlässt.

- Als wärmelabilste Arzneiformen gelten Zäpfchen. Für die Reiseapotheke eines Urlaubs in den Süden werden sie daher nicht empfohlen. Aus Gründen der Arzneimittelsicherheit sollten einmal geschmolzene Zäpfchen entsorgt werden. Beim Abkühlen verteilt sich der Wirkstoff in der Zäpfchengrundlage ungleichmäßig, wodurch die Wirkung des Arzneimittels beeinflusst werden kann. Auch flüssige oder halbfeste (Rezeptur)arzneimittel gehören zu den temperaturanfälligen Darreichungsformen. Das liegt etwa daran, dass sich enthaltene ungesättigte Fettsäuren zersetzen oder die Phasen einer Emulsion brechen. Letzteres kann etwa Sonnenschutzmitteln widerfahren, wenn sie zu lange bei heißen Temperaturen am Strand deponiert werden. Thermolabile Arzneiformulierungen können temperaturgeschützt in einem Styropor-Gefäß, einem speziellen Schutzbeutel oder einer Kühltasche ohne Kühlelemente aufbewahrt werden.

- Besondere Anforderungen an den Hitzeschutz stellen auch Druckgasbehältnisse wie Dosieraerosole für einen Asthmaanfall dar. Eine Lagertemperatur von maximal 25°C sollte der Patient nach Möglichkeit einhalten. Keinesfalls sollten die Temperaturen über 50 °C klettern, da durch den steigenden Druck im Behältnis das Ventil beschädigt und seine Funktionsfähigkeit beeinträchtigt werden könnte.

- Für Arzneimittel, die im Kühlschrank gelagert werden müssen, etwa Insuline, gentechnologisch hergestellte rekombinante Arzneimittel wie Interferone oder Erythropoietin oder Latanoprost-haltige Augentropfen, eignet sich auf Reisen eine Isoliertasche mit Kühlaggregat oder Kältepäckchen. Sie dürfen dabei nicht direkt mit dem Arzneimittel in Kontakt kommen.

15.5.2018, Tipps für Reizdarm-Geplagte

Magengrummeln bis hin zu Krämpfen, Blähungen, Sodbrennen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung: Ein Reizdarm zeigt sich nicht in klar definierten Symptomen. Jeder Betroffene hat seine eigenen individuellen Beschwerden, die überdies von Zeit zu Zeit auch wechseln können. Was Reizdarm-Geplagte für sich tun können, hat die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. Mai 2018 zusammengefasst.

Derzeit gibt es keine gesicherten Erkenntnisse über die tatsächlichen Zusammenhänge zwischen Ernährung und Reizdarm-Beschwerden. Dennoch: Die Ernährungs-gewohnheiten sind zu überprüfen, individuelle Störenfriede identifizieren und weglassen. Einseitige Diäten bitte nur nach Rücksprache mit dem Arzt.

Mit einem Symptom-Tagebuch gelingt es, herauszufinden, was den Darm reizt. Dazu so akribisch wie möglich notieren, was und wie viel wovon über den Tag verteilt gegessen und getrunken wird. Auch Stressbelastungen, Ängste und Albträume sollten in einem solchen Journal Erwähnung finden.

Mehr Bewegung tut auch dem Darm gut. Für den Anfang reicht ein zehnminütiger Abendspaziergang. Die Bewegungseinheiten allmählich auf eine halbe Stunde täglich steigern.

Von Entspannungstechniken profitiert auch der Darm. Das Angebot ist vielfältig: Yoga, Tai-Chi, progressive Muskelentspannung nach Jacobson oder Meditation. Was tut ihnen gut?

Derzeit gibt es kein Arzneimittel, das alle Symptome des Reizdarmsyndroms lindern könnte. Dennoch gibt es verschiedene Medikamente, die gezielt einzelne Symptome angehen, etwa Schmerzmittel, um Schmerzen oder Krämpfe zu lindern, Antidiarrhoika, um den Durchfall im Zaum zu halten, oder Entschäumer, um Blähungen abzufangen. Pflanzliche Arzneimittel gehen die gestörte Peristaltik der Magen-Darm-Muskulatur an, indem sie die Bewegung der glatten Muskulatur wieder neu takten. Möglich ist das mit einem fixen 9-Pflanzenauszug rund um die Bittere Schleifenblume. Aber auch die Kombination von Pfefferminz- und Kümmelöl vermag Ruhe in den Darm zu bringen.

Heuschnupfen: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Im Frühjahr plagen viele wieder eine laufende Nase und tränende Augen. Wie lässt sich den Beschwerden vorbeugen? Was sind die häufigsten Auslöser? Und was bietet die Apotheke zur Behandlung? Die Neue Apotheken Illustrierte vom 15. April 2018 beantwortet diese und andere wichtige Fragen zum Thema Heuschnupfen.

Die Apotheken bieten viele Medikamente, die Heuschnupfen-Patienten helfen. Sogenannte Mastzellstabilisatoren docken, wie der Name andeutet, an den Mastzellen an. Sie verhindern, dass diese Zellen die Entzündungsreaktion in Gang setzen. Nachteil: Man muss sie mindestens zwei Wochen vor der Heuschnupfensaison verwenden, damit sie ihre volle Wirkung entfalten. Die Wirkstoffe heißen Cromoglicinsäure, Nedocromil und Lodoxamid. Präparate mit diesen Wirkstoffen bieten Apotheken ohne ein ärztliches Rezept an.

Ein Klassiker: Antihistaminika, etwa als Augentropfen, Nasensprays oder Tabletten. Sie lindern die Heuschnupfen- Symptome, indem sie die Wirkung von Histamin abschwächen oder aufheben. Der körpereigene Botenstoff Histamin ist der zentrale Auslöser der typischen Allergiesymptome wie Juckreiz, Entzündung oder Schwellung. Antihistaminika wirken relativ schnell. Rezeptfrei in der Apotheke: die Wirkstoffe Loratadin und Cetirizin. Nasensprays mit Kortisonabkömmlingen bieten sich als weitere Alternative an. Sie wirken abschwellend und entzündungshemmend. In niedriger Dosierung gibt es diese Sprays ebenfalls rezeptfrei in der Apotheke – seit einigen Jahren der Wirkstoff Beclometason, seit anderthalb Jahren auch die Substanzen Mometason und Fluticason.

1.4.2018, Themen-Spezial: Wie Hormone unser Leben steuern

Schwangerschaft, Liebe oder Stress: Hormone machen Stimmung. Doch das ist längst nicht alles, was diese geheimnisvoll erscheinenden Botenstoffe leisten. Sie haben auch großen Einfluss auf den Stoffwechsel und damit auf das körperliche Wohlbefinden. Mehr über diese Taktgeber unseres Lebens erfahren Leser der Neuen Apotheken Illustrierten in der aktuellen Ausgabe vom 1. April 2018 in einem großen Spezial. Das sind die Themen:

Wie Hormone wirken
Glossar wichtiger Hormone
Sexualhormone: Mehr als nur Sex
Wie Botenstoffe uns schlafen lassen
Verdauung: Ohne Hormone läuft nichts
Schilddrüsenhormone: Gaspedal für den Stoffwechsel

15.1.2018, Neue Serie: Ihr gesundes Herz

Ein gesunder Lebensstil kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und oft auch entgegenwirken. Hierzu zählen eine mediterrane Ernährung und viel Bewegung. Diese positive Nachricht macht die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2018. Was lässt sich für das Herz konkret tun?

Regelmäßige Bewegung oder Sport sind das A und O einer gesunden Lebensweise. Besonders Ausdauersportarten eignen sich, den erkrankten Herzmuskel zu stärken.

Naschkatzen sollten sich zurückhalten. Wenn Schokolade, dann nur dunkle Sorten mit hohem Kakaoanteil wählen. Bestimmte Inhaltsstoffe im Kakao wirken sich offenbar günstig auf die Elastizität der Blutgefäße und auf den Blutdruck aus.

Negative Einflüsse von Geschlechtsverkehr auf die Herzgesundheit sind zu vernachlässigen. Während des Orgasmus sind Herzfrequenz und Blutdruck zwar meist erhöht, allerdings nur für wenige Sekunden. Außerdem überschreitet die Herzfrequenz selten die 130. Weniger als ein Prozent aller Herzinfarkte beziehungsweise plötzliche Herztode treten in Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr auf. Man braucht sich also nicht grundsätzlich beim Sex zurückzuhalten.

1.3.2018, Gesundheit für Männer

Ist von Männergesundheit die Rede, denkt man unwillkürlich an typische Probleme wie Haarausfall und Prostatabeschwerden, die das vermeintlich starke Geschlecht altersbedingt irgendwann ereilen. Aber auch in jüngeren Jahren sind die Männer nicht unverwundbar.

Die Neue Apotheken Illustrierte informiert in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März 2018 in einem zehnseitigen Themenspezial umfassend über typische und scheinbar untypische Gesundheitsprobleme von Männern. Die Redaktion hat zu folgenden Themen ausführlich recherchiert:

  • Männergrippe: Wo das starke Geschlecht schwach ist
  • Depressionen: So sieht sie bei Männern aus
  • Warum Krafttraining so wichtig ist
  • Fakten zum Thema Erektionsprobleme
  • Prostata: kleine Drüse, große Wirkung

15.2.2018, Osteoporose: Knochenschwund bremsen, besser leben

Harte und widerstandsfähige Knochen sind nicht selbstverständlich. Um Knochen im Rückgrat und in den Beinen stabil zu halten, und Brüchen vorzubeugen, kann man einiges tun. Erst recht, wenn bereits eine Osteoporose die Knochen aushält. Was genau das ist, beleuchtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2018.

Für harte Knochen braucht der Körper viel Calcium, das man am besten mit Nahrungsmitteln zuführt. Zum Erhalt der Knochenstabilität benötigen Erwachsene täglich 1000 bis 1500 Milligramm Calcium. 0,5 Liter Milch (2 bis 3 Gläser) und 50 Gramm Hartkäse (etwa 2 Scheiben) decken den täglichen Calciumbedarf. Damit Calcium auch ordentlich in den Knochen eingelagert wird, brauchen wir Vitamin D. Dieses wird in der Haut unter Einfluss von Sonnenlicht gebildet. Deshalb ist tägliche Bewegung an der frischen Luft besonders wichtig. Dabei kommt es nicht auf die direkte Sonneneinstrahlung an, auch ein bedeckter Himmel mindert die Wirkung des Sonnenlichtes nicht. Daneben können Präparate aus der Apotheke, die Calcium und Vitamin D in geeigneter Kombination enthalten, helfen, den Bedarf zu decken. Langes Stehen und Sitzen vermeiden, möglichst viel laufen, das fördert den Knochenstoffwechsel. Zusätzlich zu empfehlen sind Sportarten, die die Muskulatur aufbauen wie Kraftsport oder gezielte Gymnastikübungen. Trainierte Muskulatur gibt den Knochen ein gutes Widerlager. Ist eine Osteoporose diagnostiziert, empfiehlt sich die Verordnung spezieller Medikamente, die die Knochen stärken, sogenannte Bisphosphonate. Für Frauen nach den Wechseljahren kommt eventuell auch eine spezielle Hormonersatztherapie infrage.

1.2.2018, Heilpflanzen gegen Erkältung

Erkältete profitieren von den gespeicherten Wirkstoffen und der Wirkstofffülle vieler Arzneipflanzen. Welche Heilpflanzen sind geeignet? Gegen welche Beschwerden kommen sie zum Einsatz? Und wie müssen sie aufbereitet sein? Fragen, die die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Februar 2018 in ihrem Titelbeitrag zur Pflanzenheilkunde beantwortet.

Woher das Wissen darüber stammt und welche Pflanze welche Beschwerden lindert, lässt sich nur schwer zurückverfolgen. Doch die Wirksamkeit vieler pflanzlicher Heilmittel ist seit Jahrtausenden überliefert. Das Erfahrungswissen über pflanzliche Arzneimittel wird heutzutage mit wissenschaftlichen Methoden überprüft. Nur solche Präparate bekommen eine Zulassung als Medikamente, die ihre Wirksamkeit, Sicherheit und Unbedenklichkeit nachweisen konnten. Dabei ist es ganz wichtig, dass sich ihre Zusammensetzung nicht ändert. Durch die von Jahr zu Jahr wechselnden Umweltbedingungen schwankt die Qualität von Pflanzeninhaltsstoffen. Bei Arzneimitteln wäre dadurch die Wirksamkeit infrage gestellt. Daher müssen die Hersteller beim Anbau, bei der Ernte und der Verarbeitung der Arzneipflanze möglichst gleichbleibende Bedingungen schaffen.

In der Apotheke gibt es solche qualitativ hochwertigen pflanzlichen Arzneimittel mit Wirkungsnachweis auch gegen die häufigsten Beschwerden in Herbst und Winter, die Erkältungsbeschwerden. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt solche gegen Husten, Bronchitis, Entzündungen der Nasennebenhöhlen und zur Immunstärkung vor.

15.1.2018, Zahngesundheit tut dem ganzen Körper gut

Beim Thema Mundgesundheit denken die meisten an weiße Zähne und gesundes Zahnfleisch. Doch die Zahnpflege lohnt sich für den gesamten Körper. Gesund beginnt im Mund – und Kranksein oftmals auch. Das Wechselspiel der Bakterienflora im Mund mit der im Körper und die Auswirkungen für die Gesundheit erklärt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2018.

Einerseits wirken sich viele allgemeine Erkrankungen auf die Mundhöhle aus und verstärken das Risiko für Karies und andere Erkrankungen des Zahnhalteapparates. So besitzen Diabetiker im Vergleich zu Nicht-Diabetikern ein dreimal so hohes Risiko, an einer Zahnbetterkrankung zu leiden. Nicht selten erkennt der Zahnarzt die Zuckerkrankheit wegen ihrer Auswirkungen in der Mundhöhle sogar als Erster.

Andererseits haben wiederum zahnmedizinische Erkrankungen Auswirkungen auf allgemeinmedizinische Störungen. Das gilt etwa für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, rheumatische Leiden, chronische Atemwegserkrankungen, Magen- und Darmerkrankungen sowie Erkrankungen des Halte- und Stützapparates. Munderkrankungen wie Parodontitis können zudem das Risiko für Komplikationen während einer Schwangerschaft erhöhen. Bei betroffenen Frauen haben die Kinder öfter ein geringes Geburtsgewicht. Zudem kommt es häufiger zu einer Frühgeburt.

Das große Ernährungsheft

Neues Jahr, neue Diät? Besser nicht. Aber es schadet nicht, hin und wieder die eigene Ernährung auf den Prüfstand zu stellen. Denn beim Essen geht es nicht nur darum, satt zu werden, sondern auch um die »inneren Werte» der Nahrungsmittel. Welche davon besonders wertvoll sind und wie viel der Mensch davon braucht, um gesund zu bleiben, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2018 auf zehn Seiten zusammengestellt.

  • Wer abnehmen möchte, kann das ganz ohne hungern: Wie das geht verrät der Beitrag »Abnehmen und Genießen».
  • »Das E-Werk» bietet einen Überblick über die wichtigsten Zusatzstoffe.
  • Welche Vitalstoffe besonders in den kalten und dunklen Wintermonaten förderlich sind, fasst der Artikel »Vitamine im Winter» zusammen.
  • Über Fakten zu häufig vorkommenden Irrtümern in der Ernährungsmedizin berichtet der Beitrag »Irrtümer über Zucker und Fett.«
  • Karteikartenartig gibt der Artikel über »Die wichtigsten Mineralstoffe für unseren Körper« Auskunft.

15.12.2017, Antibiotika: Wann und wie die Einnahme sinnvoll ist

Antibiotika gehören zu den wertvollsten Arzneistoffen, die uns zur Verfügung stehen. Für zahlreiche ernste Infektionskrankheiten sind sie unverzichtbar, doch entwickeln immer mehr Bakterien Resistenzen. Daher gilt es, diese Medikamente sinnvoll einzusetzen. Falls ein Antibiotikum nötig sein sollte, kann man als Patienten selbst einiges zum Therapieerfolg beitragen. Die Neue Apotheken Illustrierte erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2017, wie es geht. Sieben Tipps für den richtigen Umgang mit Antibiotika:

  • Antibiotika ausschließlich nach ärztlicher Verordnung anwenden.
  • Antibiotika immer so lange und in der Dosierung einnehmen, wie vom Arzt vorgesehen. Wenn es gesundheitlich besser geht, den Arzt kontaktieren und eine mögliche Beendigung der Therapie besprechen.
  • Den Apotheker fragen, was bei der Einnahme der Antibiotika zu beachten ist, zum Beispiel Wechselwirkungen mit Lebensmitteln.
  • Keine Reste von Antibiotika aufheben, um sie bei der nächsten Infektion einzunehmen.
  • Antibiotika, die der Arzt verordnet hat, nicht an andere Patienten weitergeben.
  • Antibiotika nicht über die Toilette oder das Waschbecken, sondern über den Hausmüll entsorgen. So werden sie rückstandslos verbrannt. Einige Apotheken bieten als kostenlosen Service an, Arzneimittelreste zu entsorgen.
  • Infektionen soweit wie möglich vermeiden. Oft reichen schon einfache Hygienemaßnahmen.

15.11.2017, Senioren und Hunde sind tierisch gute Freunde

Im Seniorenalter kommen viele auf den Hund. Und das ist gut so. Denn Vierbeiner schenken Herrchen und Frauchen mehr Lebensqualität. Wie tierische Weggefährten dem Alter mehr Sinn und Struktur geben, beschreibt eine neue Serie in der Neuen Apotheken Illustrierten. Den Beginn machen in der aktuellen Ausgabe vom 15. November 2017 die Hunde, ergänzt durch Extra-Informationen welche Hunderasse zu wem am besten passt.
Im Allgemeinen sind ruhige Hunde für alte Menschen geeigneter als Vierbeiner, die viel Bewegung brauchen, um sich gut zu fühlen. Je älter der Mensch, desto mehr lässt natürlich die körperliche Kraft nach, sodass kleine bis mittelgroße Hunderassen leichter artgerecht zu halten sind als große, kräftige Hunde.
Soll es dennoch ein großer Hund sein, haben sich sanfte Riesen wie der Berner Sennenhund oder Bernhardiner bewährt – vorausgesetzt Sie verfügen über genügend Platz im Haus, haben einen Garten und wohnen naturnah, sodass Sie genügend Auslauf garantieren können. Bei den kleinen Hunden haben sich Bichons, Malteser, Bologneser, Löwchen, aber auch Pudel, Papillions, Kromfohrländer, Chihuahuas und Cavalier King Charles Spaniel als gute Begleiter bewährt. Wer gerne spielt, kann mit einer französischen Bulldoge oder einem Mops seine Freude habe.
Ein Welpe muss viel lernen, um zu einem braven Hund zu werden – das kann etwa bedeuten, täglich alle zwei Stunden nach draußen gehen zu müssen, bis ihr kleiner Freund stubenrein ist. Auch Grundkommandos hat ihr neuer Begleiter zu lernen und muss dafür in der Regel eine Hundeschule besuchen. Das kostet viel Energie, ist aber notwendig, um unerwünschtes Verhalten später zu vermeiden – denn das ist später nur schwer wieder abzutrainieren. Ein erwachsener Hund ist daher für Senioren oft leichter, da er bereits stubenrein ist.

1.11.2017, 10-Seiten-Spezial: Alles, was die grauen Zellen stärkt

Obwohl Wissenschaftler schon sehr lange daran arbeiten das Gehirn zu verstehen, gibt es seine Geheimnisse noch nicht vollends preis. Trotzdem ist es mittlerweile gelungen, einige Schleier zu lüften, was auch die Behandlung von neurologischen Erkrankungen voranbringt. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. November 2017 auf zehn Seiten zusammengefasst, was das Gehirn am Laufen hält und welche Maßnahmen helfen, um die grauen Zellen zu stärken.

Zu Beginn der 10-Seiten-Sonderstrecke fragt die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten: Wie denkt der Mensch überhaupt? Und können wir uns auf unser Denken überhaupt wirklich verlassen? Zudem erfährt der Leser, welche neuen Strategien es für die Alzheimer-Demenz einmal geben könnte und was die Darmflora mit der Psyche zu tun hat. Und schließlich: Was ist die beste Nervennahrung? Die Themen des Spezials zur Störung der grauen Zellen noch einmal im Einzelnen:

  • Wie der Mensch denkt
  • Nerven Nahrung
  • Darm-Hirn-Ache: Wie Kopf und Bauch verdrahtet sind
  • Neue Alzheimer-Therapien: Geduld ist gefragt
  • Training fürs Gehirn

1.10.2017, Schönheit aus der Apotheke

Wenn die Haut glatt und gesund ist, macht der Blick in den Spiegel Spaß. Doch wie schaffen wir es, sie in diesem Zustand zu erhalten? Gibt es eine Strategie, damit Haut und Haare im Lauf der Jahre schön bleiben? Und welche Mittel aus der Apotheke können dabei helfen? Die Neue Apotheken Illustrierte widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2017 auf zehn Seiten intensiv der gesunden Haut, schönen Haaren und widerstandsfähigen Zähnen.

Das Themen-Spezial »Schönheit aus der Apotheke« umfasst folgende Themen:

  • Ab 35 wird die Haut anspruchsvoller
  • Kosmetik-ABC
  • Das macht die Haare schön!
  • Nagelpflege aus der Apotheke
  • Schöne Zähne, ganz in Weiß
  • 10 Pflanzen für die Haut

Themen-Spezial: Lebenselixier Wasser, 1.7.2017

Wasser ist für uns mehr als Durstlöscher und Reinigungsmittel. Es dient vielmehr als inneres Lösungsmittel für Nährstoffe, ist eine Voraussetzung, dass der menschliche Stoffwechsel funktioniert, hilft bei der Temperaturregelung und gibt dem Körper Form. Warum unser Leben nicht ohne Wasser funktioniert, hat die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Juli 2017 in einem zwölfseitigen Spezial zusammengefasst.
Um diese Themen geht es:

  • Lebenselixier Wasser: Warum es nicht ohne geht
  • Was enthält Wasser?
  • Trinktipps für den Sommer
  • Wasser äußerlich angewendet
  • Tipps zum Wassersparen

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 29.5.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.
»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 28.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 28.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Autismus: Leben auf einem anderen Stern, 15.4.2017

Wie ist ein Leben, in dem alle Reize ungefiltert auf einen einprasseln? In dem es oft zu hell, zu grell oder zu laut ist und Kontakte zu anderen Menschen eine große Herausforderung darstellen? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. April 2017 gibt die 32-jährige Marlies Hübner einen Einblick, wie sich der Alltag für viele Autisten anfühlt.

Autismus ist eine komplexe neurologische Entwicklungsstörung, die in Deutschland etwa bei einem Prozent der Bevölkerung vorkommt: Häufig bezeichnet man Autismus auch als Störung der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Einfach ausgedrückt: Bei autistischen Menschen ist das Gehirn ein bisschen anders verdrahtet als bei anderen Menschen, was sich auf die Entwicklung der sozialen Interaktionen, der Kommunikation und des Verhaltens auswirkt. Typische Merkmale: Die Person kapselt sich ab und hat starke Ängste vor Veränderungen. Bei Kindern kann die Sprachentwicklung gestört oder verzögert sein.

»Zu wissen, dass man nicht anders ist, weil man sich zu wenig bemüht, sondern weil die neurologischen Gegebenheiten von denen der Mehrheit abweichen, war sehr wichtig für mich«, sagt Marlies Hübner. Mit der Diagnose bekam sie die Möglichkeit, ihr Leben ihren Fähigkeiten und Einschränkungen entsprechend zu gestalten. »Und es half mir, mich selbst anzunehmen.«

Wie gesund bin ich? Anleitung zum Selbsttest, 1.4.2017

Bei vielen Gelegenheiten stellen wir uns die bange Frage: Was ist mit mir? Bin ich eigentlich gesund? Selbsttests können darauf eine erste Antwort geben. Neben der Selbsttestung bietet auch die Apotheke einige Angebote, um zu überprüfen, wie es um die eigene Gesundheit steht. Was man alles für die eigene Gesundheit und das Wohlergehen tun kann, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. April 2017 zusammengefasst.

Was und wie viel der Mensch isst, bildet die Basis für sein Wohlbefinden. Eine ausgewogene Ernährung hilft dabei, sich fit und voller Energie zu fühlen. Neben der Ernährung spielt die körperliche Aktivität eine Hauptrolle für Gesundheit und Wohlergehen. Die Neue Apotheken Illustrierte veröffentlicht Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen.

Darüber hinaus können in Apotheken verschiedene Tests erworben oder dort durchgeführt werden. So bestimmen viele Apotheken zum Beispiel das Gewicht, rechnen den Body-Mass-Index aus, messen Cholesterinwerte und den Blutdruck. Die angebotenen Dienstleistungen sind von Apotheke zu Apotheke unterschiedlich. Zur Diabetes-Früherkennung werden bei erhöhtem Risiko Zuckerwerte überprüft. Urinteststreifen helfen wiederum, verschiedene Erkrankungen wie etwa eine Harnwegsinfektion zu erkennen.

Des Weiteren bietet die Neue Apotheken Illustrierte die Möglichkeit, anhand verschiedener Fragebögen Selbsttests durchzuführen. Wie hoch ist mein Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken? Besteht bei mir Rheuma-Gefahr? Habe ich möglicherweise eine Herzschwäche? Generell kann jedoch kein Selbsttest einen Arztbesuch ersetzen. Im Zweifel ist sich mit gesundheitlichen Problemen an den Hausarzt zu wenden.

Warnzeichen für Augenerkrankungen erkennen

Verzerrtes Sehen, allgemeine Sehverschlechterung, schwarze Punkte, die vor den Augen tanzen, Doppeltsehen, Blendempfindlichkeit, zusätzlicher Kopfschmerz, Lichtblitze, Rußregen, Übersehen mancher Dinge, Sehen wie durch eine Milchglasscheibe: Sehstörungen gibt es viele.

Nicht jede Sehverschlechterung ist mit einer Brille zu beheben. Manchen liegt eine Augen- oder andere Systemerkrankung zugrunde. Die Neue Apotheken Illustrierte berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2017 über die häufigsten Sehveränderungen und erklärt, was sich dahinter verbergen kann.

Fugen der Fliesen im Bad, die plötzlich krumm erscheinen, oder Fensterrahmen, die auf einmal eine Beule aufweisen. Wer das bemerkt, sucht am besten unverzüglich eine Augenarztpraxis auf. Oft steckt eine krankhafte Veränderung in der Mitte der Netzhaut dahinter. Dort befindet sich die Stelle des schärfsten Sehens, die sogenannte Makula.

Die häufigste dieser Krankheiten: die Altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD, an der in Deutschland schätzungsweise 250 000 bis 300 000 Menschen leiden. Zweithäufigster Auslöser: Folgeschäden eines Diabetes. In Deutschland betrifft das etwa 100 000 Menschen im Jahr. In beiden Fällen können bestimmte Medikamente, die man ins Auge spritzt, oder eine Operation helfen.

Gesund bleiben im Beruf

Im Idealfall sollte der Beruf Berufung sein und einen ausfüllen. Doch der Alltag in Büro, Geschäft oder Fabrik hat seine Tücken. Stress, psychischer Druck oder körperliche Erkrankungen, die unmittelbar mit der Arbeitsausführung zusammenhängen, können die schönste Arbeit auf Dauer vermiesen. Die Neue Apotheken Illustrierte fasst in einem zehnseitigen Themenspezial grundlegende Beschwerden, Risikofaktoren und Diagnosemöglichkeiten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März 2017 zusammen.

Einen anstrengenden Arbeitstag erlebt jeder einmal. Doch manchmal überschreitet die Belastung im Büro oder der Fabrik das gesunde Maß. Welche Alarmsignale es gibt, verrät Professor Dr. Albert Nienhaus, Leiter des Fachbereichs Arbeitsmedizin, Gesundheitswissenschaft und Gefahrenstoffe der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.

Wie es sich anfühlt, wenn jeder Tag bei der Arbeit wegen körperlicher Beschwerden zur Qual wird, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in einer Reportage. Eine Friseurmeisterin erzählt, wie sie ihre berufsbedingte Hautkrankheit besiegte und noch heute mit Freude ihrem Traumberuf nachgehen kann.

Einen stressigen oder körperlich anstrengenden Beruf steckt man nicht immer gleich gut weg. Schwere Beine, Nervosität oder Schlafstörungen können die Folge sein. Hier bietet die Apotheke zahlreiche kompetente Hilfen aus der Natur.

Stundenlang vor Computerbildschirmen sitzen und Tasten bedienen: Dazu ist der Mensch von Natur aus nicht gemacht. Man kann aber zumindest die Arbeitsbedingungen im Büro optimieren. Dabei hilft der große Bürocheck der Neuen Apotheken Illustrierten.

1.2.2017, Zurück zu den Wurzeln: Pflanzentherapie aus dem Untergrund

Menschen profitieren von den gespeicherten Wirkstoffen und der Wirkstofffülle vieler Arzneipflanzen-Wurzeln. Welche Wurzeln sind geeignet? Gegen welche Beschwerden kommen sie zum Einsatz? Und wie müssen sie aufbereitet sein? Fragen, die die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Februar 2017 in ihrem Wurzel-Lexikon beantwortet.

Unser Ursprung, unsere Sehnsüchte, unser Leben: Dafür steht die Wurzel sinnbildlich. Wir sind in der Heimat tief verwurzelt oder gehen zurück zu unseren Wurzeln. Die unterirdischen Pflanzenteile haben ihre sprichwörtliche Bedeutung nicht zu Unrecht. Wurzeln verantworten die Ernährung der Pflanze und sorgen für einen stabilen Stand. Der Mensch profitiert von den gespeicherten Wirkstoffen.

In 21 Kurzporträts hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten Wissenswertes zu Wurzeln bekannter Arzneipflanzen zusammengetragen. Zu den bekannteren dürften etwa die Wurzeln des Baldrians, der Gelbwurz, des Ingwers oder des Süßholzes zählen. Die Inhaltsstoffe kommen gegen ganz verschiedene Beschwerden zum Einsatz. Baldrianwurzelextrakte sind etwa gegen Schlafbeschwerden wirksam, Curcuma sorgt für einen entspannten Magen-Darm-Bereich, Ingwer hilft bei Übelkeit, und Süßholzwurzel eignet sich bei Entzündungen der oberen Luftwege, aber auch um Beschwerden einer entzündeten Magenschleimhaut zu lindern.

Manche Wurzelart kann in Form loser Ware über die Apotheke bezogen werden. Andere Wurzelarten gibt es fertig abgepackt oder in Extraktform - das heißt, die Wirkstoffe sind angereichert worden - als Tablette oder Tropfen in der Apotheke. Es gibt auch Präparate, in denen der Wurzelextrakt mit anderen Heilpflanzen kombiniert vorliegt.

Haut im Fokus von Allergie-Beschwerden

Allergien sind auf dem Vormarsch. Beschwerden machen sich an den unterschiedlichsten Körperstellen und Organen bemerkbar. Dabei steht besonders häufig die Haut im Zentrum. Die Neue Apotheken Illustrierte widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2017 allergischen Hautbeschwerden und ihrer Behandlung.

Allergische Hautbeschwerden haben viele Gesichter. Hierzu zählen Rötungen, Quaddelbildung, Juckreiz oder Schwellungen. Sie weisen auf allergische Prozesse im Körper hin. Den Beschwerden können die unterschiedlichsten Auslöser zugrunde liegen. So kommen etwa UV-Strahlung, eine Überempfindlichkeit gegen Haustiere, Insektengift- oder Nahrungsmittelallergien sowie Einzelsubstanzen wie Nickel oder Chrom infrage.

Die beste Therapiemaßnahme besteht im Vermeiden des auslösenden Agens. Da das nicht immer möglich ist beziehungsweise für den Akutfall bieten sich verschiedene Präparate wie solche mit Antihistaminika, Corticoiden oder im Falle einer Sonnenallergie bestimmte Sonnenschutzpräparate an.

Clever abnehmen

Ein paar Kilos abzunehmen, wünschen sich viele. Doch der Weg zu schlankeren Figur ist nicht gerade leicht. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2017 auf zehn Seiten verschiedene Schlank-Strategien vor.
Drei neue Diät-Varianten sind derzeit in aller Munde: die Paleo-Diät, die 5:2-Diät und das Abnehmen durch Achtsamkeit. Allen drei ist gemeinsam, dass sie das Projekt Abnehmen auf ganz andere Weise angehen als bekannte Diäten. Die Neue Apotheken Illustrierte skizziert die jeweiligen Prinzipien der Diäten und erklärt, für wen die Diät jeweils sinnvoll sein könnte. Buchtipps runden die Vorstellung ab.
Kein Lebensmittel kann Pfunde einfach schmelzen lassen. Doch manche helfen dabei, leichter abzunehmen. Die Neue Apotheken Illustrierte hat elf Leichtgewichte unter den Lebensmitteln zusammengestellt.
Was kann die Apotheke in Sachen Figuroptimierung beitragen? Eine ganze Menge. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten stellt die Abnehmhilfen aus der Apotheke vor.
Dass Abnehmen letztendlich eine logische Rechenaufgabe ist, erklärt ein weiterer Beitrag. Der Körper fängt erst an, seine Fettspeicher abzubauen, wenn er mehr Energie verbraucht als er aufnimmt. Das heißt, es gibt zwei große Stellschrauben, um das Körpergewicht zu kontrollieren: Die Energiezufuhr durch Essen und Trinken und den Verbrauch durch körperliche und geistige Aktivität.

Geheimnisse des Körpers

Spannend, zum Teil unerforscht und ein wenig mysteriös: Manche Organe und Funktionen unseres Organismus sind dem medizinischen Laien weitgehend unbekannt. Dabei übernehmen sie Tag für Tag wichtige Aufgaben im Dienste des Organismus und sorgen für einen reibungslosen Verlauf. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2016 vier »Geheimnisse des Körpers« zusammengestellt:

  • Der Mensch hat eine innere Uhr. Aber wo sitzt sie?
  • Die Milz fungiert quasi als »Bermuda-Dreieck« für rote Blutkörperchen. Was macht sie mit ihnen?
  • Der Darm ist ein Zentrum des Immunsystems. Doch wie arbeitet dieses Abwehrzentrum?
  • Und neben den Nieren gibt es ihre kleinen Geschwister, die Nebennieren. Sie sind aber keine Nebensache.

Der Wohlfühl-Adventskalender

Kerzenlicht, der Duft von frisch gebackenen Plätzchen und von Tannenzweigen: Eigentlich könnte der Advent eine der schönsten Zeiten im Jahr sein. Doch gegen Jahresende drückt und drängt sich meist Privates wie Berufliches. Damit die Adventszeit möglichst schön und entspannt wird, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Dezember 2016 in einem Wohlfühl-Kalender 24 Tipps zusammengestellt:

  • 1: Wunschzettel aufstellen
  • 2: Ein neues Handarbeitsprojekt
  • 3: Wintervögel beobachten
  • 4: Feiertags-Fahrplan aufstellen
  • 5: Den Füßen etwas Gutes tun
  • 6: Eine kleine Spende
  • 7: Eine Prise Kardamom
  • 8: Weihnachtslieder hören
  • 9: Vorfreude auf Heiligabend
  • 10: Gemütlicher Abend mit Freunden
  • 11: Weihnachtsmärkte erkunden
  • 12: Halbzeit: Verschnaufpause
  • 13: Hausapotheke ausmisten
  • 14: Kerzen-Meditation
  • 15: Weihnachtskarten schreiben
  • 16: Winterspaziergang
  • 17: Weihnachtsbäckerei
  • 18: In alten Fotoalben stöbern
  • 19: Entspannung mit Buntstiften
  • 20: Geschenke einpacken
  • 21: Weihnachtsbaum selbst fällen
  • 22: Kleine Yoga-Stunde
  • 23: Gute Nacht!
  • 24: Familien-Rituale

Teufelskreis Schmerz - Seele - Schmerz

Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden: Gefühle wie Ängste, Stress und Trauer können sich vom Scheitel bis zur Sohle bemerkbar machen. Umgekehrt wirken sich anhaltende Schmerzen auch auf unsere seelische Gesundheit aus. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, müssen Ärzte und Psychologen Hand in Hand arbeiten, schreibt die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2016.

»Generell ist es zunächst wichtig, bei Schmerzen eine ernsthafte Erkrankung als Ursache auszuschließen«, sagt Hans-Günter Nobis. Er ist leitender Psychologe der Abteilung Orthopädische Psychosomatik der Median-Klinik in Bad Salzuflen. Kann der Arzt aber nichts dergleichen feststellen, fühlt sich der Patient oft nicht ernst genommen. »Wichtig ist dann, sich klarzumachen, dass jeder Schmerz echt ist. Und es neben körperlichen Auslösern auch andere Gründe für Schmerzen gibt - besonders beim chronischen Schmerz. Die häufigste Ursache dafür ist eine Kombination aus lang anhaltendem körperlichen, seelischen und sozialen Stress«, verdeutlicht der Psychologe. Ein Beispiel dafür sind Rückenschmerzen, die nur selten allein durch eine körperliche Beeinträchtigung verursacht werden.

»In vielen Fällen reicht es, wenn der Patient seine körperliche Belastung kurzfristig reduziert und Schmerzmittel oder muskelentspannende Medikamente einnimmt«, sagt Nobis. Besonders wichtig sei es aber, die gewohnte körperliche Aktivität so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass die Patienten aus Angst vor erneuten Schmerzen eine Schonhaltung einnehmen. Das verschlechtert aber den körperlichen Zustand und führt nicht selten zu noch stärkeren Schmerzen.

Diese drohen dann, sich zu verselbstständigen und chronisch zu werden. Denn das Nervensystem wird durch die ständigen Schmerzreize immer sensibler, die Schmerzschwelle sinkt. In der Folge nehmen Patienten schon geringe und harmlose Reize als Schmerzen wahr, die Nervenzellen senden unter Umständen weitere Schmerzsignale an das Gehirn, obwohl es keinen Auslöser dafür gibt. Damit schließt sich der Teufelskreis: Ist der Schmerz erst ein ständiger Begleiter geworden, leidet darunter auch die Seele. Viele chronische Schmerzpatienten ziehen sich aus ihrem Alltag zurück, schlafen schlecht und beschäftigen sich nur noch mit ihrem Schmerz.

Hier einen Ausweg zu finden, ist alles andere als leicht, aber dennoch möglich, weiß Nobis. Grundlage dafür ist die sogenannte multimodale Schmerztherapie, also eine Behandlung, bei der Ärzte, Physiotherapeuten und Psychologen Hand in Hand arbeiten. Untersuchungen bestätigen, dass auf chronischen Schmerz spezialisierte interdisziplinäre Teams in bis zu 70 Prozent der Fälle Verbesserungen erreichen konnten.

Die Gesundheit vermessen

Vieles über den Zustand des Körpers lässt sich mit moderner Messtechnik und Bildgebung erfassen. In einer zehnseitigen Spezial-Themen-Strecke verrät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. November 2016, wie Ärzte und auch Laien den Körper und seine Gesundheit heutzutage »vermessen« können.

In den Körper hineinblicken: Das geht etwa mit Röntgenstrahlen, Ultraschall, einer Computertomographie oder der Magnetresonanztomographie. Wie funktionieren diese Verfahren, die Ärzte meist in größeren Zentren oder Kliniken einsetzen? Die Neue Apotheken Illustrierte gibt Antwort.

Fitnessbänder sind im Trend und ein Weg zur gesundheitlichen Selbsterkenntnis. Sie messen Körperfunktionen wie Energieverbrauch, Puls oder Schrittzahl und sollen damit zu einem gesünderen Alltag führen. Wie funktioniert der Alltag mit einem Fitnessband? Eine Autorin der Neuen Apotheken Illustrierte wagte den Selbsttest.

Der Körper gibt mehr von sich preis, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Und das macht sich die Medizin zunutze. Wie sichert der Arzt seine Diagnose? Die Neue Apotheken Illustrierte hat nachgefragt - das Spektrum der Methoden reicht von einfachen Reflextests bis zur Messung von Hirnströmen.

Blut ist nicht nur »Lebenssaft«. Es hilft dem Arzt auch, Krankheiten auf die Spur zu kommen oder ihren Verlauf zu beobachten. In Abhängig von den Symptomen weist der Arzt das Labor an, welche Werte gemessen werden sollen. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt eine Auswahl wichtiger Blutwerte vor und erklärt, was sie bedeuten.

Berufsbilder in der Apotheke

Sämtliche Mitarbeiter einer öffentlichen Apotheke haben ein hoch spezialisiertes Wissen, dank dessen sie den Patienten bei allen Fragen rund um Medikamente und Gesundheit zur Seite stehen können. Dafür haben sie viele Jahre in Laboren, Hörsälen, Schulen bei Praktika und nicht zuletzt in Apotheken selbst verbracht, um quasi die »höhere Mathematik« des Apothekenwesens zu erlernen.

Welche Berufsgruppen in Apotheken anzutreffen sind, was sie auszeichnet und was sie unterscheidet, hat die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Oktober 2016 zusammengestellt. In dieser Übersicht wird auch klar, dass Apotheken ein familienfreundlicher Arbeitgeber vor Ort sind.

1.10.2016, Das große Arthrose-Heft

Altersbedingter Verschleiß geht den Gelenken an die Substanz. Arthrose ist die weltweit verbreitetste Gelenkerkrankung. Mindestens fünf Millionen Deutsche spüren nach Angaben der Deutschen Arthrose Hilfe Tag für Tag die Folgen ihrer geschädigten Gelenkknorpel. Meistens schmerzen die Stellen, die täglich am stärksten belastet werden, also Knie, Hüfte oder Wirbelsäule. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2016 in einem 10-seitigen Spezial zusammengefasst, wie sich Gelenkverschleiß möglichst vermeiden und was sich gegen Arthrose-Schmerz tun lässt.

Werden kleine, zunächst nur oberflächliche Risse immer tiefer, entstehen am glatten geschmeidigen Knorpel raue Oberflächen, die sich gegenseitig abschmirgeln. Die Crux: Ist der Gelenkknorpel erst einmal verletzt, kann er sich selbst nicht mehr regenerieren. Verletzungen werden nicht mit hyalinem Knorpel, sondern günstigstenfalls mit minderwertigem Faserknorpel gekittet. Auch durch den natürlichen Alterungsprozess büßt der Knorpel an Elastizität und Festigkeit ein. Er kann Stöße nur mehr schlecht abfedern und geht allmählich zugrunde.

Mit fortschreitender Abnutzung des Gelenkknorpels kann es zusätzlich zu Umwandlungen am Gelenkkopf kommen. Der Organismus versucht, die Gelenkflächen durch Knochenanbauten zu verbreitern; es resultiert ein verminderter Gelenkspalt. Knorpelabrieb und die Umbauten am Gelenkkopf bedeuten für den Betroffenen Schmerz, Schwellung und Funktionsverlust des betroffenen Gelenks, häufig begleitet von entzündlichen Prozessen.

Bislang gibt es keine ursächliche Therapie der Arthrose, sodass die Symptomlinderung und die Verlangsamung des Verschleißprozesses angestrebt werden. Basismaßnahme jeder Therapie: vermeiden, was die Gelenke zusätzlich beansprucht. Das heißt für Übergewichtige abzuspecken und für Sportliebhaber gelenkschonende Disziplinen zu wählen. Gezieltes Muskeltraining unter Anleitung kräftigt die Muskulatur, entlastet dadurch die Gelenke und schult die Koordination. Zeitweise sind auch Schmerzmittel sinnvoll. Hilft anderes nicht mehr, kann häufig eine Gelenkprothese einoperiert werden.

Die perfekte Behandlung von Husten

Husten! Und das meist bei der leisesten Stelle im Violin-Konzert oder dem Theaterstück. Was sich mit einem Kratzen im Hals ankündigt, entwickelt sich meist zu einer klassischen Erkältung mit Husten. In ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. September 2016 fasst die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer neuen Serie »Die perfekte Behandlung von ….« zusammen, was wirklich gegen Hustenbeschwerden hilft und erklärt dies anhand von Leitlinien der Ärzteschaft.

Erkältungsviren landen oft erst einmal im Rachen und infizieren dort die Schleimhautzellen. Die Folge ist eine Rachenentzündung mit einem typischen Brennen und Kratzen. Kein Wunder, ist doch die Schleimhaut stark gerötet und geschwollen. Es folgen Beschwerden beim Schlucken und Sprechen - alles klassische Indizien für eine Entzündung. Ständiger Hustenreiz quält die trockene Schleimhaut noch zusätzlich. In diesem ersten Stadium hat diese Art des Hustens mit einem »festsitzenden Husten«, wie viele Patienten fälschlicherweise annehmen, nichts zu tun. Zu Beginn einer Erkältung hat sich noch kein Schleim gebildet und abgelagert. Anders die zweite Phase des Erkältungshustens: Nach maximal drei Tagen des harten Reizhustens setzt die Schleimproduktion ein, der Husten wird produktiv. Jetzt sorgt der Husten für den Kehraus von mit Viren besetztem Schleim aus den unteren Atemwegen. Geschieht dies nicht, staut sich das mit Keimen belastete Sekret in den Bronchien.

Nach der Art des Hustens sollte sich die Darreichungsform des Hustenpräparates richten, um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen. Patienten, die neben ihrem Husten über ein kratziges Gefühl im Hals klagen, wird der Apotheker Hustensaft oder Lutschpastillen empfehlen. Beide hinterlassen einen samtigen Film auf dem rauen Hals und haben desinfizierende oder lokal betäubende Eigenschaften. Doch auch Hausmittel wie die viel zitierte Milch mit Honig, Salbei- oder Honigbonbons wirken wie Balsam für den geschundenen Hals.

Hustenstiller unterdrücken dagegen den Hustenreflex. Laufender Husten erzeugt durch seine mechanische Gewalt Entzündungen und schwächt den Erkrankten zusätzlich.

Ist der Husten in seine schleimige Phase übergegangen und/oder »sitzt etwas auf den Bronchien«, ohne dass die Halsregion beteiligt ist, sind Präparate zum Einnehmen geeignet, also Brausetabletten, (Film)Tabletten oder Tropfen. Wirkstoffe wie Acetylcystein, Ambroxol oder Extrakte aus Efeu, Thymian oder Primelwurzeln sowie ein Pelargonienart lösen den Schleim und erleichtern das Abhusten.

Die heilsamsten Pflanzen aus Ost und West

Apothekenkunden schätzen pflanzliche Medikamente: Jedes sechste Präparat, das die Deutschen 2015 ohne Rezept in Deutschlands Apotheken erwarben, war pflanzlicher Natur. Deshalb nimmt die Neue Apotheken Illustrierte Arzneipflanzen und Pflanzenmedizin näher unter die Lupe.

Was macht eine Pflanze zur Arznei- oder Heilpflanze? Welche Heilpflanzen sind besonders beliebt? Für welche Indikationen werden sie eingesetzt? Wie funktioniert ayurvedische Medizin mit westlichen Heilpflanzen? Welche Pflanzen spielen in der ayurvedischen Medizin überhaupt eine Rolle? Wie schätzen Experten aus Fernost die Effektivität ein? Was vermögen medizinische Cannabis-Zubereitungen zu leisten und welche Rolle spielt die Apotheke bei der Versorgung der Patienten mit diesen Zubereitungen? Fragen, auf die die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 1. September 2016 in einem zehnseitigen Themen-Spezial Antworten gibt.

Die Top 5 der Selbstbehandlung

Apotheker genießen in Sachen Gesundheitsfragen ein großes Vertrauen, noch vor Ärzten, ergab jüngst eine Meinungsumfrage des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH). Eine besondere Rolle erfüllen Apotheker dabei mit der Beratung zu Medikamenten, die es ohne ärztliche Verordnung in Apotheken gibt, den sogenannten OTC-Arzneimitteln. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt in ihrer aktuellen Ausgabe die Anwendungsgebiete vor, nach denen Apothekenkunden am häufigsten verlangen.

Zu den gefragtesten Präparaten der Selbstmedikation gehörten laut BAH im Jahr 2015 Mittel gegen Erkältungskrankheiten, also solche gegen Schnupfen, Gliederschmerzen, Fieber und Halsschmerzen. Darauf folgten Schmerzmittel, auch solche gegen Muskel- und Gelenkschmerzen, dann Mittel gegen Husten, schließlich Mineralstoffe und Medikamente für den Magen und die Verdauung. Die Liste des BAH umfasst sowohl chemisch-synthetische als auch pflanzliche und homöopathische Präparate.

Der Rat aus der Apotheke spielt bei jedem der genannten Anwendungsgebiete eine entscheidende Rolle, denn Arzneimittel zur Selbstmedikation enthalten vielfach potente Wirkstoffe, die auch in Wechselwirkung mit vom Arzt verordneten Medikamenten treten können. Gut, wenn der Apotheker dann den Überblick über die gesamte Medikation hat. Das ist so, wenn es sich um einen Stammkunden handelt, dessen Arzneimittel in der Apotheke gespeichert sind. Patienten, die zwischen verschiedenen Apotheken wechseln, können dennoch trotz fehlender Kundendatei vom Knowhow der Fachleute profitieren. Denn die Kenntnis über die Zusammenhänge zwischen Mensch und Medikamente ist eine der Kernkompetenzen des Apotheker- und auch des PTA-Berufs.

So schlemmt Deutschland im Sommer

Auf einer Schlemmerreise kreuz und quer durch Deutschland gibt es viele leckere und regional typische Spezialitäten zu entdecken. In der aktuellen Ausgabe vom 1. August 2016 stellt die Neue Apotheken Illustrierte Rezepte aus vier Regionen vor und erklärt, was sie so gesund macht.
Fisch von der Küste: Heringssalat schmeckt würzig mit Äpfeln, Gürkchen, Kapern, Zwiebeln und roter Bete. Hering ist gesund, denn er enthält gesunde Omega-3-Fettsäuren. Sie fördern die Hirnleistung, Sehkraft und Herzgesundheit. Neben Hering gelingt das nur noch Lachs, Makrele oder Sardine, also fetten Seefischen.
Süßes aus Schwaben: Der Träubleskuchen ist längst nicht so bekannt wie Spätzle, Maultaschen oder Schwarzwälder Schinken, aber dennoch ein Sommertraum aus knusprigem Teig und säuerlichen Johannisbeeren, die unter einer nussigen Baiserhaube stecken. Rote und schwarze Johannisbeeren sorgen für reichlich Vitamin C und ordentlich Farbpigmente, die die Körperzellen vor aggressiven Angriffen von Sauerstoffradikalen schützen. Außerdem enthalten sie eine besonders große Ladung an Ballaststoffen, die den Magen füllen, den Cholesterin­spiegel senken und den Blutzucker stabil halten. Da sie unverdaut in den Dickdarm gelangen, sind sie Futter für die Darmbakterien. Bei ballaststoffreicher Ernährung vermehren sich günstige Bakterienarten, die krank­machende Keime abwehren und so vor Infektionen schützen.
Kräuterdip aus Hessen: Hessen ist neben Äppelwoi und Handkäs mit Musik für seine Grüne Soße bekannt. Sie strotzt vor frischen Kräutern, Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch sind die sieben Kräuter im Bunde. Fein geschnitten werden sie mit hart gekochten Eiern und saurer Sahne verrührt. Die Soße ist so reich an Aromen, dass sie mit sehr wenig Salz auskommt. Das ist gesund, denn zu viel Salz erhöht den Blutdruck. Außerdem liefern die Kräuter jede Menge wertvoller Stoffe, die Appetit und Verdauung anregen und noch mehr können: So enthält etwa Schnittlauch Sulfide, die Krankheitserreger abwehren, die Senföle in der Kresse schützen die Harnwege vor Bakterien.
Pellkartoffeln und Leinöl aus dem Spreewald: Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl machen den Spreewälder stark. Die Spezialität aus der Niederlausitz im Süden von Brandenburg, ein ehemals Arme-Leute-Essen, steht heute in jedem Restaurant der Region auf der Speisekarte. Besonders gesund daran ist das Leinöl wegen seines Spektrums an Fettsäuren, die sich günstig auf die Blutfettwerte auswirken. Das Öl schmeckt leicht nussig, wird aber schnell ranzig. Die Kartoffeln liefern Energie in Form von Stärke, während der Quark mit seinem hohen Eiweißgehalt punktet.

15.7.2016, Wohlfühlen in den Wechseljahren

Etwa dreißig von hundert Frauen bekommen die Wechseljahre mit Macht zu spüren. Sie bekommen ausgeprägte Beschwerden und leiden unter Hitzewallungen, Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme oder Scheidentrockenheit. Was dann helfen kann, hat die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juli 2016 zusammengestellt.
Die Hormontherapie früherer Zeiten ist in Verruf geraten, nachdem Studien zeigten, dass Frauen erhebliche Nachteile davontragen: Mehr Herzinfarkte, mehr Schlaganfälle, mehr Brustkrebserkrankungen, mehr Eierstockkrebs standen in der Hormonbilanz. Nach einigen Jahren der Verteufelung von Hormongaben in der Öffentlichkeit hat sich mittlerweile ein differenzierteres Bild durchgesetzt.
Wenn Ärzte heute Hormone wegen der Wechseljahre verschreiben, dann in deutlich geringerer Dosierung als bei damaligen Hormontherapien und nur über einen möglichst kurzen Zeitraum. Wenn möglich, verordnet der Arzt auch Hormone in Form von Gelen und Hormonpflastern und nicht als Tabletten. Denn diese Arzneiformen schonen die Leber und erlauben geringere Dosierungen, die im Falle eines Gels sehr gut individuell gesteuert werden können.
Eine Hormonersatztherapie kommt heute auch nur noch zum Einsatz, wenn bei der Frau der Leidensdruck sehr hoch ist und die Beschwerden übermächtig erscheinen. Auch Frauen, die vor dem 45. Lebensjahr in die Wechseljahre kommen, erhalten häufiger eine Hormontherapie, vor allem, um eine frühzeitige Osteoporose zu vermeiden.
Frauen, die die Wechseljahre nicht ganz so arg treffen, können sich mit pflanzlichen Medikamenten behelfen.
Johanniskraut-Extrakte helfen gegen depressive Verstimmungen. Baldrian-Extrakte sorgen für einen guten Schlaf und Auszüge der Traubensilberkerze oder des Mönchspfeffers modulieren den gesamten Komplex der Wechseljahresbeschwerden.

15.6.2016, Urlaub für Magen und Darm

So entspannend, erholend oder auch anregend der Sommerurlaub für Körper und Geist sein mag: Für Magen und Darm kann die vermeintlich schönste Zeit des Jahres eine große Belastung sein. Was sich gegen Reiseübelkeit, Magengrummeln und Co. tun lässt, darüber berichtet der Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierte vom 15. Juni 2016.

Einen »nervösen Magen« ob all der Vorbereitungen? Der Stresspegel sinkt bereits gewaltig, sobald die Koffer verladen sind, man im Auto oder auf dem Sitz im Flugzeug Platz genommen hat oder spätestens, wenn man sich am Urlaubsort eingerichtet hat. Wer nicht so lange warten möchte, kann mit Medikamenten gegensteuern. Magenschmerzen, die auf zu viel Säure zurückzuführen sind, äußern sich oft mit Sodbrennen. Dagegen helfen rezeptfreie Protonenpumpenblocker, Antazida oder H2-Blocker. Krampfartige Bauchschmerzen können Mittel mit dem Wirkstoff Butylscopolamin lindern. Sie beeinflussen die Magensäure nicht, sondern entspannen die Muskulatur.

Nach dem Reisefieber kommt mitunter die Reisekrankheit. Neben bestimmten Verhaltensmaßnahmen helfen sogenannte Reisekaugummis aus der Apotheke dabei, die Übelkeit zu vertreiben. In hartnäckigen Fällen kann der Arzt im Vorfeld auch ein Pflaster verschreiben, das hinter das Ohr geklebt wird.

Magen und Darm reagieren nicht nur auf Stress, sondern auch auf veränderte Lebensbedingungen. Was das stille Örtchen angeht, geht dann häufig nichts mehr. Wer ballaststoffreich isst, ausreichend trinkt und sich bewegt, hat gute Chancen, dass der Darm von selbst wieder in Schwung kommt. Tut sich nach einigen Tagen immer noch nichts, können bestimmte abführende Arzneimittel, auch Laxanzien genannt, zum Einsatz kommen.

Bei Reisen in wärmere Gefilde wird oft Durchfall zum Problem. Dann helfen gerbstoffhaltige Arzneimittel, Extrakte der Uzarawurzel sowie Füll- und Quellstoffe, den Stuhlgang zu normalisieren. Ebenso ist eine Salz-Traubenzucker-Mischung in Form eines Granulats aus der Apotheke sinnvoll, die man in Wasser auflöst. Sie ersetzt Flüssigkeit, Energie und Mineralien, die beim Durchfall verloren gehen. Präparate mit den Wirkstoffen Loperamid oder Racecadotril wirken schneller. Ärzte raten, sie jedoch nicht länger als zwei beziehungsweise drei Tage einzunehmen.

1.6.2016 - 80 ist doch kein Alter!

Die Zahl der über 80-Jährigen nimmt sowohl in Deutschland als auch international rasch zu. Die Neue Apotheken Illustrierte hat drei Prominente gefragt, wie sie glücklich und gesund die 80er-Marke geknackt haben. Sie fühlen sich fit und voller Energie. In der aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2016 geben sie wertvolle Tipps, wie man sein Leben auch im Alter vergnügt leben kann. Ein Auszug:

Dr. Marianne Koch, 84, Schauspielerin, Ärztin und Buchautorin:
»Wichtigstes Ziel, wenn man älter wird: beweglich bleiben, körperlich und geistig. In meiner Radio-Sendung rate ich Menschen deshalb, sich vernünftig zu ernähren, am besten mit der 'Mittelmeer-Diät'. Unbedingt viel körperliche Bewegung, das heißt, ungefähr vier Stunden pro Woche aktiv sein, zumindest wandern, schwimmen oder spazieren gehen. Genauso wichtig: viele soziale Kontakte und nicht aufhören zu lernen.«

Rüdiger Nehberg, 81, Survival-Experte und Aktivist für Menschenrechte:
»Da ich mehr Pläne habe als rein rechnerisch noch Lebenszeit, fühle ich mich ständig unter Strom und voll erfüllt. Mein aktueller Plan: Mit meiner Menschenrechtsorganisation 'Target' das Verbrechen der weilblichen Genitalverstümmelung in enger Partnerschaft mit den Gelehrten des Islam zu beenden. Nicht mehr und nicht weniger. Das hält mich wach, umtriebig und fit.«

Volker Brandt, 80, Schauspieler und Synchronsprecher:
»Ich bin generell eine Frohnatur und freue mich jeden Tag auf alles, was kommt. Ich habe einfach Lust am Leben und interessiere mich für viele Dinge. Ich koche sehr gern, das fängt schon mit dem Einkaufen an. Das ist wie Urlaub für mich. Sonntags gehe ich als leidenschaftlicher Sammler von Mineralien, Keramik und Bildern gerne auf Flohmärkte oder auch ins Museum. Und ich kann mich tatsächlich am Alltag erfreuen. Auf Tournee zu sein, ist sehr aufregend und anstrengend. Und wenn ich wieder zu Hause bin, genieße ich es sehr, wenn es gewöhnlich und alltäglich zugeht. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf.«

15.5.2016 - Hilfe bei Nervenschmerzen

»Das geht mir auf die Nerven!« Ein typischer Ausspruch, wenn man seinem Ärger über belastende Lebensumstände Luft macht. Dabei trifft der Ausruf vielmehr dann zu, wenn Nerven durch Entzündungen, Gifte oder Verletzungen Schaden nehmen und Missempfindungen bis hin zu heftigen Schmerzen auslösen. In einer neuen Serie widmet sich die Neue Apotheken Illustrierte den verschiedenen Nervenschmerzen und ihren möglichen Therapien. Den Anfang macht in der aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2016 die Trigeminusneuralgie.

Neben druckbedingten Schädigungen des Trigeminusnervs können etwa auch bei einer Gürtelrose virusbedingte Post-zoster-Neuralgien auftreten, bei der die Nerven heftigst schmerzen. Werden bei Operationen Nerven verletzt oder durchtrennt, sind ebenfalls Nervenschmerzen möglich. Nerven können zudem eingeklemmt werden und sich entzünden: etwa bei Bandscheibenvorfällen, wenn im Handwurzelbereich ein Bindegewebsband Druck auf den Medianusnerv ausübt (Karpaltunnel-Syndrom) oder wenn stark verkrampfte Muskeln Nerven eindrücken, so etwa beim »Hexenschuss«. Nervenschmerzen können zudem entstehen, wenn Nerven durch Diabetes, Multiple Sklerose oder Vergiftungen etwa mit Alkohol Schaden nehmen.

Die Behandlung von Nervenschmerzen, so betont die Deutsche Schmerzliga ist schwierig und langwierig. Patentrezepte gibt es schon aufgrund der vielen möglichen Ursachen nicht. Daher muss von Ärzten im Einzelfall über die optimale Therapie entschieden werden. Die verschiedenen Behandlungsansätze der Trigeminusneuralgie mit ihren Vor- und Nachteilen werden in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vorgestellt.

Arzneimittel sicher anwenden

Tablette schlucken und damit hat es sich mit der Medikamenteneinnahme. Doch so einfach ist es in den meisten Fällen nicht. Besonders wenn mehrere Arzneimittel eingenommen werden müssen, kann es zu Schwierigkeiten kommen. Wie sind Medikamente sicher anzuwenden? Die Neue Apotheken Illustrierte hat mit ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Mai 2016 ein Heft herausgebracht, in dem sie darüber informiert, wie der Beipackzettel richtig zu lesen ist, die Nebenwirkungen realistisch einzuschätzen sind, drohende Wechselwirkungen vermieden werden können und wie Apotheker und Ärzte für die Gesundheit ihrer Patienten effektiver zusammenarbeiten können.

Für die sichere Anwendung von Medikamenten ist der Anwender zu einem gewissen Anteil auch selbst verantwortlich. Denn oft entscheiden der genaue Einnahmezeitpunkt, die begleitende Nahrung, die richtige Anwendungstechnik sowie die Regelmäßigkeit der Einnahme über Wirksamkeit und Nebenwirkungen. Besonders sensible Arzneistoffe sind etwa die Bisphosphonate, die gegen Osteoporose eingesetzt werden. Sie müssen zum Beispiel immer morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen eingenommen werden. Mindestens 30 Minuten, bei einigen Präparaten auch 60 Minuten muss man warten, bis man dann frühstücken kann. Damit die Tablette nicht in der Speiseröhre kleben bleibt, raten Apotheker, sie mit einem vollen Glas Wasser einzunehmen und dabei aufrecht zu stehen. Außerdem sollte man sich danach 30 bis 60 Minuten lang nicht hinlegen.

Manche Menschen erschrecken regelrecht, wenn sie den Beipackzettel eines für sie wichtigen Medikamentes lesen. Da Bedenken und Befürchtungen leichter zerstreut werden, wenn man weiß, was die Angaben im Einzelnen bedeuten, hat die Neue Apotheken Illustrierte eine Art Übersetzungshilfe für die Angaben im Beipackzettel ausgearbeitet.

Je mehr Mittel es insgesamt sind, umso wahrscheinlicher beeinflussen sie sich im Körper des Patienten gegenseitig – und das meist nicht positiv. Die Neue Apotheken Illustrierte hat einige wichtige Wechselwirkungen gängiger Arzneistoffe zusammengetragen. Der Apotheker übernimmt im Vorfeld einen Check der eingenommenen Arzneimittel auf Verträglichkeit und Interaktionen.

15.4.2016, Kamille: Multitalent mit Geschmack

Sie kommt innerlich und äußerlich gegen Entzündungen aller Art zum Einsatz und hilft äußerlich unter anderem auch gegen Arthrose der Kniegelenke. Kamille ist ein pflanzlicher Tausendsassa. In der Apotheke bekommt man hoch konzentrierte, geprüfte Extrakte der Pflanze genauso wie die lose Ware, um Tee herzustellen. Die Neue Apotheken Illustrierte stellt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. April 2016 die vielen Facetten der Heilpflanze vor.

Bei den Kamillenpräparaten aus der Apotheke handelt es sich um qualitativ hochwertige pflanzliche Präparate, die deren Inhaltsstoffe in hoch konzentrierter Form enthalten. Sowohl die innerliche als auch die äußerliche Anwendung ist möglich. Salben heilen etwa Babys wunden Po, Extrakte lindern Hämorrhoiden-Beschwerden, wenn sie warmem Wasser beigegeben und als Sitzbad genutzt werden. Und auch Zahnfleischentzündungen lassen sich mit konzentrierten Lösungen in den Griff bekommen. Immer möglich ist die Verwendung eines heißen Kamillentees; Kamille ist die Heilpflanze gegen Magenbeschwerden aller Art.

Die beinahe universellen Einsatzmöglichkeiten in der Volksmedizin und als pflanzliches Arzneimittel verdankt die Kamille einigen Inhaltsstoffen, die eine körpereigene Entzündungskaskade hemmen. Das scheint sogar bei einem äußerlichen Einsatz gegen eine Kniegelenksarthrose spürbar, zeigen aktuelle Untersuchungen. Das Auftragen von Kamillenöl linderte die durch Arthrose bedingten Schmerzen und verbesserte die Kniefunktion.

Will man die Kamille als Tee verwenden, gilt es, darauf zu achten, dass die eingesetzte Droge keine bis nur geringe Mengen an Pyrrolizidinalkaloiden enthält. Diese können die Leber schädigen und Lebertumoren begünstigen. Hier gilt es, sich vom Apotheker beraten zu lassen, welche Arzneitees einer sicheren Ernte entstammen und auf den Gehalt an Giftstoffen kontrolliert werden.

Das große Gesundheitsquiz

Welches Erfrischungsgetränk diente einst als Mittel gegen Malaria? Was steckt hinter einem Ziegenpeter? Und was haben ein Ohr und ein Orchester gemeinsam? Haben Sie eine Idee? Dann nichts wie los mit dem großen Wissensquiz der Neuen Apotheken Illustrierten, das in der aktuellen Ausgabe vom 1. April 2016 zu finden ist. Ein Rätselspaß für die ganze Familie.

Das Gesundheitsquiz wartet mit abwechslungsreichen Spielrunden mit außergewöhnlichen Fragen rund um das Thema Gesundheit auf. Die Fragen haben verschiedenen Schwierigkeitsgrad, und auch Schätzfragen genauso wie Wahr-Falsch-Aussagen sind zu beantworten.

Die Gesundheitsfragen können allein oder mit Mitspielern gelöst werden. Wer mehrere Hefte hat, kann das Quiz auch als Wettbewerb gestalten. Wer hat mehr Fragen richtig beantwortet? Wer war schneller? Die Fragen können auch in Form einer persönlichen Quizshow zu Hause gespielt werden: In fröhlicher Runde können Mitspielern Fragen vorgelesen werden. Wer als erstes die Lösung weiß, schlägt auf eine Fahrradklingel oder gegen ein Glas. Das ersetzt das Buzzern aus Fernseh-Quizshows.

Die Fragen für das große Gesundheitsquiz wurden aus der App »QUIZZIN« entnommen, die von der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. herausgegeben wird. Die Quizzin-App ist kostenlos. Ist man nach dem Quiz im Heft auf den Geschmack gekommen, kann man sich die QUIZZIN-App auf sein Smartphone laden und im Quizduell gegen Mitspieler sein Wissen unter Beweis stellen. Wer im Heft bereits rätselt und knobelt, bekommt zwar etwas Vorsprung, aber nur einen kleinen, denn die App basiert auf etwa 3 000 Fragen.

Wellness im Test: Massagen & Bäder

Schon vor Tausenden von Jahren schworen die Menschen auf die heilende Kraft der Hände und des Wassers. Massagen und Wasserbehandlungen tragen nicht nur zum Wohlbefinden bei, sondern können auch Schmerzen und Stress lindern. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2016 beliebte, aber auch gleichzeitig ausgefallene Methoden von Wasser- und Massageanwendungen zusammengestellt und erklärt, wie sie wirken.

Die Redaktion gibt einen Überblick über folgende Anwendungsmethoden: Floating, Fußreflexzonen-Massage, Hot-Stone, Klang-Massage, Klassische Massage, Kneipp, Lomi Lomi Nui, Römisches Bad, Shiatsu, Thai-Massage, Thalasso und Watsu.

Das Wellness-Angebot ist allerorts riesig, doch für Verbraucher lässt sich oft schwer erkennen, was genau dahinter steckt. Wellness ist kein geschützter Begriff, daher gibt es für die Behandlungen keine festgelegten Qualitätskriterien. Der Deutsche Wellness Verband rät, auf folgende Kriterien zu achten:

  • Qualifizierte berufliche Ausbildung des Masseurs
  • Zertifikate von staatlichen Institutionen und anerkannten Verbänden
  • keine Heilversprechen in der Werbung
  • keine ungerechtfertigt geführten Titel oder Berufsbezeichnungen
  • professionelle Behandlungsräume
  • angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis von 1 bis 1,20 Euro pro Behandlungsminute.

Das Herz auf dem Prüfstand

Sich ein Herz nehmen und sein Herz regelmäßig auf den Prüfstand stellen: Das ist gut, um Gefahren für das lebenswichtige Zentralorgan rechtzeitig zu erkennen. Der 'Herzprüfstand" dient der genauen Diagnose und Überwachung von Herzerkrankungen. An welchen Symptomen erkennt man, dass das Herz Schaden genommen hat? Wie können Mediziner ihren Patienten regelrecht ins Herz blicken? Welche Untersuchungen und vorbeugenden Maßnahmen sind geradezu lebenswichtig? Die Neue Apotheken Illustrierte fasst in einem zehnseitigen Themenspezial grundlegende Beschwerden, Risikofaktoren und Diagnosemöglichkeiten in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. März 2016 zusammen.

Eine der grundlegendsten Herzuntersuchungen ist die Messung von Herzstromkurven, aufgezeichnet als Elektrokardiogramm, kurz EKG. Wie läuft die Untersuchung ab? Was bedeuten sämtliche Zacken und Linien? Was ist der Unterschied zwischen einem Ruhe- und Belastungs-EKG? Ein Beitrag widmet sich diesen Fragen.

Manchmal reicht es nicht aus, dass der Arzt nur Messwerte interpretiert. Dann muss er das Herz wirklich sehen. Dabei helfen ihm vor allem zwei Untersuchungsmethoden, der Herzkatheter und der Ultraschall. Wie laufen die Untersuchungen ab? Welche Risiken bestehen? Welche Aussagen können anhand der Ergebnisse gemacht werden. Ein Beitrag beantwortet diese Fragen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind seit Jahren die Todesursache Nummer eins. Fast 40 Prozent der Deutschen versterben irgendwann daran. Häufigste Einzeldiagnose ist dabei der Herzinfarkt. Dabei könnte schnelles Handeln Leben retten. Wie ein Infarkt sich bemerkbar macht und was die Symptome wiederum verschleiert, beschreibt ein weiterer Beitrag.

Heilpflanzen für den Mann

Pflanzliche Arzneimittel gelten als sanfte Medizin, daher werden sie gerne von gesundheitsbewussten Frauen verwendet. Doch auch für Männer lohnt ein Blick in die Naturheilkunde: Sowohl gegen spezielle Männerleiden wie Prostatavergrößerung gibt es Hilfe als auch gegen Gesundheitsprobleme, die Männer zwar häufig, aber nicht ausschließlich betreffen. Die Neue Apotheken Illustrierte bietet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Februar 2016 einen Überblick über häufig in der Männer-Heilkunde angewandte Heilpflanzen.

Die Vorsteherdrüse des Mannes, auch Prostata genannt, neigt ab einem gewissen Lebensalter dazu, sich zu vergrößern. Es drohen Probleme beim Wasserlassen. Pflanzliche Arzneimittel können das Prostatawachstum zwar nicht stoppen, aber die Beschwerden zumindest lindern. Infrage kommen etwa Extrakte aus Brennnesselwurzeln, Kürbissamen oder Sägepalmenfrüchten.

Viele Männer haben schon erlebt, dass die "Manneskraft" nicht immer reibungslos funktioniert. Meist treten Erektionsstörungen nur vorübergehend auf. Halten sie länger als sechs Monate an, spricht der Arzt von erektiler Dysfunktion. Zur Behandlung stehen verschiedene synthetische Arzneimittel zur Verfügung, die als Mittel der ersten Wahl gelten. Pflanzliche Mittel wie Yohimbin oder Roter Ginseng spielen nur eine Nebenrolle.

Hohe Blutfettwerte sind ein Problem vieler Männer. Kommen Faktoren wie Übergewicht, Rauchen oder hoher Blutdruck hinzu, erhöht sich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich. Mehr Bewegung, eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten und Arzneimittel können gegensteuern. Pflanzliche Präparate wie solche aus Artischockenextrakt, Grünem Tee oder Beta-Sitosterin unterstützen das.

Die neuen Lebensmittel im Test

Exotische Nahrungsmittel wie Quinoa, Chia-Samen oder Acai-Beeren liegen im Trend. Neben ungewohnten Aromen für unsere Geschmacksnerven sollen sie zudem die Gesundheit positiv beeinflussen können. Doch können sie wirklich mehr als unsere heimischen Produkte? Die Neue Apotheken Illustrierte nimmt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Februar 2016 die auch als Superfood bezeichneten neuen Lebensmittel unter die Lupe.

Experten ist es wichtig, klarzumachen, dass Lebensmittel mit exotischer Herkunft nicht automatisch gesünder sind als heimisches Obst, Gemüse oder Getreidesorten. Auch Obst und Gemüse aus der Region bieten einen bunten Cocktail an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, wenn sie frisch auf den Teller kommen. Ein nicht zu vernachlässigendes Problem: Importware ist nicht selten schadstoffbelastet. Auch aus ökologischer Sicht sind exotische Lebensmittel wegen der langen Transportwege oft nicht die beste Wahl. Ebenfalls zu bedenken: So manches Produkt kommt nicht frisch, sondern getrocknet oder als Teil von Nahrungsergänzungsmitteln auf den Markt. Das beraubt sie zumindest teilweise ihrer Wirkungen auf die Gesundheit.

Die Neue Apotheken Illustrierte nimmt eine ganze Reihe von neuen Lebensmitteln stichpunktartig und nach dem Alphabet geordnet unter die Lupe. Was sind Acai-Beeren? Was steckt in Acerola-Kirschen? Bieten sich Chia-Samen als Eiweiß-Quelle an? Gibt es Risiken bei der Daueranwendung von Süßwasseralgen? Wofür verwendet man Moringa-Blätter? In welchen Fertigprodukten sind Noni-Früchte enthalten?

Immunsystem als Drehscheibe für Arzneimittel

Um mit Viren, Bakterien, Pilzen oder auch Krebs fertig zu werden, brauchen Menschen ein schlagkräftiges Abwehrsystem. Über die Arbeitsweise dieses Systems wissen Mediziner mittlerweile recht viel, und sie können es beeinflussen, auch mit Medikamenten. Welche Ansatzpunkte das Immunsystem für die Arzneistoffentwicklung bietet, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Januar 2016.

Bei Erkältungen können die Schleimhäute der Atemwege austrocknen oder der Schleim kann zähflüssig werden. Und so wird diese Abwehrbarriere gegen Keime geschwächt. Um Schleimhäute anzufeuchten, helfen Inhalationen, Nasenspülungen oder Meersalzsprays. Den Sekretfluss in den unteren Atemwegen fördern Wirkstoffe wie Acetylcystein und Ambroxol oder auch Pflanzenextrakte wie aus Efeu oder Thymian.

Damit die unterschiedlichen Abwehrzellen des Körpers richtig arbeiten können, benötigen sie neben anderen Spurenelementen ausreichend Zink. Ein Mangel kann die Abwehr schwächen. Es gibt Hinweise, dass bei Erkältungen die Zufuhr von Zink in Form geeigneter Präparate aus der Apotheke die Erkrankungsdauer verkürzen kann.

Um Überreaktionen des Immunsystems bei Autoimmunreaktionen wie Gelenkrheuma, Multiple Sklerose oder Morbus Crohn zu bremsen, gibt es zahlreiche Medikamente. Dazu gehören Kortison und kortisonähnliche Arzneistoffe, genauso wie Methotrexat, Leflunomid oder aus Zellkulturen gewonnene Biologika wie Etanercept oder Infliximab. Auch um Organabstoßungen durch Abwehrreaktionen nach einer Transplantation zu verhindern, hemmt man das Immunsystem mit Medikamenten.

Um das Immunsystem gegen Krebszellen zu wappnen, setzen Forscher auf Impfungen. Diese nutzen den Umstand, dass sich bestimmte Immunzellen schädliche Eindringlinge merken können. Das funktioniert zwar bei Krebszellen nicht immer, doch Forscher versuchen, dem Immunsystem auf die Sprünge zu helfen, indem sie Teile von Krebszellen für einen Impfstoff nutzen.

Die Leber, der stumme Helfer

Ohne die Leber würde kein Stoffwechsel stattfinden können. Sie greift entscheidend in den Energiestoffwechsel ein, speichert Nährstoffe und gibt sie bei Bedarf ab, fördert durch die von ihr produzierte Galle die Fettaufnahme und baut zahllose Stoffe im Körper auf oder ab. Die Neuen Apotheken Illustrierten hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Dezember 2015 zusammengefasst, was der Leber ihre Arbeit erschwert und wie man das Organ schützt.

Obwohl die Leber als "Chemiefabrik des Körpers" lebenswichtig ist, bemerkt man von Überlastungen und Krankheiten dieses Organs anfangs recht wenig. Symptome treten erst zu Tage, wenn das Organ massiv beeinträchtigt ist. So machen ihm auf Dauer eine vermehrte Einlagerung von Fetten zu schaffen (Fettleber), genauso wie diverse Krankheitskeime (Hepatitis-Viren A bis E) und Gallensteine.

Die Behandlung von Leberleiden lässt sich nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durch pflanzliche Arzneimittel aus der Apotheke ergänzen. Einige davon richten sich gegen Beschwerden wie Übelkeit, Völle- und Druckgefühl im Oberbauch, Blähungen oder Aufstoßen. Diese können auf Probleme mit der Fettverdauung zurückgehen, an denen mangelnder Zufluss von Galle in den Darm beteiligt ist. Extrakte aus Artischockenblättern fördern den Gallenfluss und können Verdauungsbeschwerden lindern. Auch von Zubereitungen einiger Gelbwurz-Arten weiß man, dass sie den Gallenfluss fördern können. Tierversuche deuten darauf hin, dass das darin enthaltene Curcumin Leberschäden und -entzündungen mildert. Zum Schutz vor Leberschäden dient ein aus Mariendistelfrüchten stammendes Stoffgemisch mit der Bezeichnung Silymarin. Sein Einsatz hat sich unter anderem bei Leberschäden durch Alkohol oder Virusinfekte bewährt.

Wichtig: Mittel, die den Gallenfluss anregen, sollten nicht bei akuten Entzündungen der Gallenblase und -wege, operationspflichtigen Gallensteinen, einem Verschluss der Gallenwege, Tumoren im Bereich der Leber und schweren Funktionsstörungen der Leber eingesetzt werden.

Gesundheitstipps





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